Hirschen tief in die Ohren geschaut31. Januar 2018 Fossiler Schädel des Ur-Hirschs Procervulus dichotomus. Foto: Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB) Ein internationales Wisschenschaftler-Team haben röntgentomographische Aufnahmen und 3D-Rekonstruktionen des Innenohrs von 17 heute lebenden und 12 fossilen Hirscharten angefertigt und quantitativ ausgewertet. Die heutige Artenvielfalt der Hirsche ist mit über 55 Arten enorm für große Säugetiere. Von der Küste bis zum Hochgebirge und von den Tropen bis zum Polarkreis sind Hirsche in Eurasien, Nord- und Südamerika verbreitet. Dennoch, oder auch gerade wegen ihrer Diversität, sind viele Fragen zu internen verwandtschaftlichen Beziehungen, Evolution und Ursprung der Arten offen. 3D-Darstellung des Innenohr-Hohlraums im Felsenbein. Rekonstruktion: Bastien Mennecart Eine neue Studie über die Morphologie des Innenohres der Hirsche erlaubt bisher unbekannte Einblicke in diese Struktur. Das Innenohr trägt artspezifische Merkmale, die als Indikator für stammesgeschichtliche Zusammenhänge gelten. Die Besonderheit der Forschungsarbeit liegt dabei in der Zusammenführung der vielen fossilen Innenohren. Auf diese Weise war es möglich, zum ersten Mal schon lange ausgestorbene Hirscharten gemeinsam mit noch lebenden stammesgeschichtlich zu analysieren und mit Hilfe der molekularen Uhr zu datieren. Dabei stellten die Forscher fest, dass die modernen Hirsche bis zu 8 Millionen Jahre früher entstanden sind, als bisher angenommen.
Mehr erfahren zu: "Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen" Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) befürchtet, dass mit der jetzigen Ausgestaltung der Hybrid(H)-DRGs das angestrebte Ziel der Ambulantisierung nicht erreicht werden kann. Er fordert daher eine sachgerechte Refinanzierung vor […]
Mehr erfahren zu: "„Ungewöhnlich früh“: Allergiker leiden schon unter Pollenflug" „Ungewöhnlich früh“: Allergiker leiden schon unter Pollenflug Die Erkältungszeit ist noch nicht vorbei, da stehen die nächsten Plagegeister vor der Tür: Haselpollen. In einigen Regionen ist der Pollenflug so stark wie noch nie Mitte Januar.
Mehr erfahren zu: "Studien zu Kopf-Hals-Tumoren: Gründe für vorzeitigen Abbruch" Studien zu Kopf-Hals-Tumoren: Gründe für vorzeitigen Abbruch Warum scheitern Studien zu Kopf-Hals-Tumoren, bevor sie Ergebnisse liefern können? Eine neue Analyse deckt die beiden häufigsten Gründe auf: Entscheidungen der Sponsoren mit Blick auf Sicherheit oder Wirksamkeit und mangelhafte […]