Hunde- und Katzenhalter vertrauen ihrem Tierarzt mehr als „Dr. KI“14. Oktober 2026 Die Uelzener Haustier-Studie 2026 zeigt: Bei Krankheitssymptomen wenden sich 61 Prozent der Tierhalter zuerst an eine Tierarztpraxis, nur 6 Prozent zunächst an KI. Abb.: © Uelzener Versicherungen Eine Umfrage eines großen Versicherungsunternehmens zeigt: Bei Krankheitssymptomen ist die Tierarztpraxis für die große Mehrheit der Tierhalter die erste Anlaufstelle. So kontaktieren 61 Prozent bei Krankheitssymptomen zuerst die tierärztliche Praxis. Lediglich 6 Prozent suchen erst einmal Rat bei KI-Tools wie etwa ChatGPT, 66 Prozent vertrauen KI-Infos zur Gesundheit ihres Tieres wenig oder gar nicht. Abb.: © Uelzener Versicherungen Wenn das eigene Haustier Krankheitssymptome zeigt, wenden sich 61 Prozent der Hunde- und Katzenhalter zuerst an eine Tierarztpraxis. Eine Recherche im Internet kommt für 22 Prozent als erste Anlaufstelle infrage, KI-Tools wie ChatGPT nur für 6 Prozent. Das zeigt die aktuelle „Haustier-Studie 2026“ der Uelzener Versicherungen. Für die Studie hat der Spezialversicherer für Tiere mehr als 1.000 Hunde- und Katzenhalter in Deutschland befragt. „Was tun, wenn der Hund sich ständig die Pfote leckt oder die Katze plötzlich nichts mehr frisst? In solchen Momenten kann ein Chatbot vielleicht Hinweise geben, aber das schafft keine Sicherheit“, sagt Dr. Felix Garlipp von den Uelzener Versicherungen. „Bei einer tierärztlichen Untersuchung lässt sich dagegen beurteilen, was wirklich dahintersteckt. Dieser Unterschied zwischen allgemeiner Information und individueller Diagnose spiegelt sich in den Zahlen unserer Studie wider.“ Zwei Drittel vertrauen KI in Sachen Tiergesundheit wenig oder gar nicht Die Skepsis gegenüber künstlicher Intelligenz ist auch grundsätzlich groß: Nur 5 Prozent der Befragten vertrauen Informationen von KI-Tools zur Gesundheit ihres Tieres „sehr stark“, 29 Prozent „eher stark“. Dem stehen 46 Prozent gegenüber, die solchen Informationen eher wenig vertrauen, und 20 Prozent, die ihnen gar nicht vertrauen. Insgesamt begegnen somit 66 Prozent der Befragten KI-generierten Gesundheitsinformationen mit Skepsis. „Die Ergebnisse sind kein grundsätzliches Misstrauensvotum gegen Künstliche Intelligenz“, so Dr. Felix Garlipp, der den Bereich Produkt und Underwriting leitet. „Für eine erste Orientierung können digitale Angebote hilfreich sein und schnell einen Überblick verschaffen. Geht es jedoch um gesundheitliche Entscheidungen für das eigene Tier, sind Verlässlichkeit und eine individuelle Einordnung gefragt.“ Gesundheitsvorsorge hat für Tierhalter einen hohen Stellenwert Abb.: © Uelzener Versicherungen Unabhängig von plötzlichen Symptomen setzen 73 Prozent der Tierhalter auf Vorsorge und lassen ihr Tier regelmäßig untersuchen. Unter den Hundehaltern sind es 81 Prozent, unter den Katzenhaltern 68 Prozent. Zudem lassen 83 Prozent der Befragten ihre Tiere regelmäßig impfen und entwurmen. Abb.: © Uelzener Versicherungen „Die Zahlen zur Vorsorgeuntersuchung sind ein starkes Signal“, ordnet Felix Garlipp ein. „Viele Halter beschäftigen sich mit der Gesundheit ihres Tieres nicht erst dann, wenn Beschwerden auftreten. Sie wollen Erkrankungen möglichst früh erkennen oder gar vermeiden. Für sie beginnt Tiergesundheit lange vor dem akuten Praxisbesuch.“
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