Internistische Intensivstation an der Zentralklinik Bad Berka eingeweiht

Neuer Intensivbereich, einschließlich internistischer Intensivstation, an der Zentralklinik Bad Berka. Foto: Detlef Zeh/Rhön-Klinikum AG

An der Zentralklinik Bad Berka wurde der neue Intensivbereich, einschließlich der internistischen Intensivstation (ITS), eingeweiht. Innerhalb von 13 Monaten entstand im OP-Gebäude u.a. eine dritte hochmoderne ITS, wie die zum Verbund der Rhön-Klinikum AG gehörende Klinik am Montag bekannt gab.

Die 16-Betten-Station wurde ausschließlich mit Ein- und Zwei-Bett-Zimmern ausgestattet. Die Kosten liegen laut  Klinikangaben bei 5,5 Millionen Euro. Die neue Station verfüge neben modernster technischer Ausstattung über ein innovatives Gestaltungskonzept mit besonderem Schallschutz, Lichtkonzepten für einen die Heilung unterstützenden Tag-/Nacht-Rhythmus sowie gestalterische und innenarchitektonische Neuerungen für eine angenehmere Atmosphäre, heißt es aus Bad Berka.

Mit dem neuen Konzept der ITS geht die Klinik nach Ansicht des Geschäftsführers Robert Koch „neue Wege für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen unserer Schwestern und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte und all den anderen Kolleginnen und Kollegen“. Zudem erwartet Koch, „dass dank dieser großen Investition die Heilungschancen unserer Patientinnen und Patienten erhöht werden“.

Insgesamt verfügt der Intensivbereich mit den drei Stationen nun über einen zentralen Empfangsbereich mit entsprechender Besucherführung und Wartebereichen. Es stehen zudem neu geschaffene Betten für die intensivmedizinische Langzeitversorgung kritisch kranker Querschnittgelähmter zur Verfügung. Der gesamte Intensivbereich ist durch die baulichen Veränderungen auch mit Intermediate-Care-Bereichen verbunden.

Weiterhin sind das Herzzentrum, die Klinik für Pneumologie und das Zentrum für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin interdisziplinär involviert. Damit würden die Möglichkeiten im interdisziplinären Zentrum für Intensivmedizin deutlich erweitert. „Fachärztliche internistische Kompetenz ist jederzeit unmittelbar vor Ort, bedside-Diagnostik kann ohne Zeitverzug eingesetzt werden kann, wie z.B. die Herzultraschall-Diagnostik. Das Spektrum erstreckt sich von der einfachen Monitorüberwachung bis zum maschinellen Ersatz ganzer Organsysteme. Für Patienten mit Abwehrschwäche oder mit multiresistenten Erregern wurden spezielle Isolationszimmer eingerichtet“, erklären Prof. Harald Lapp, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin, Dr. Michael Weber, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und PD Dr. Torsten Schreiber, Chefarzt der Abteilung Intensiv- und Notfallmedizin.

Auch die Pflegeteams seien bereits vor Baubeginn in die Planung involviert gewesen. „Festinstallierte Hilfsmittel, optimierte Aufbewahrungskonzepte und die naturnahe farbliche und architektonische Gestaltung ermöglichen so auch eine Erleichterung der Arbeit. Die Teams freuen sich auf den Arbeitsbeginn auf der neuen Station“, sagt Pflegedirektorin Christiane Jähnert.