Jan Löhler zum außerplanmäßigen Professor ernannt26. Mai 2023 Der Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte Jan Löhler ist wurde zum außerplanmäßigen Professor der Universtiät Lübeck ernannt. Foto: Georg J. Lopata/axentis.de Die Universität zu Lübeck hat dem Präsidenten des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte am 15. Mai 2023 den Titel eines „außerplanmäßigen Professors“ verliehen. Grundlage der Entscheidung ist die weitere intensive Forschungstätigkeit in den Bereichen Audiologie und Neurootologie. Prof. Jan Löhler ist in eigener HNO-Praxis im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt tätig und führt den Berufsverband seit November 2022 an. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit widmete sich Löhler schwerpunktmäßig audiologischen Themen, die einen engen Bezug zur Patientenversorgung aufweisen. Der HNO-Arzt entwickelte unter anderem den Patientenfragebogen zur Bestimmung der Hörbehinderung (APHAB-Bogen) weiter, forschte an der Verbesserung von Hörtests (Freiburger Sprachhörtest) und widmete sich der Ermittlung von Evidenzlücken in der HNO-Heilkunde. Seit seiner Habilitation zum Privatdozenten im Jahr 2018 betreute Löhler mehrere Doktoranden, publizierte zahlreiche Original- und Übersichtsarbeiten als Erst- und Letztautor und hielt Vorträge im In- und Ausland. Seine wissenschaftliche Expertise bringt Löhler unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Studienzentrums für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie sowie als Direktor des Wissenschaftlichen Instituts für angewandte HNO-Heilkunde ein. Der Titel des außerplanmäßigen Professors wird an Personen verliehen, die über die Lehrbefugnis an einer Hochschule verfügen und sich in Forschungsfragen und der Lehrtätigkeit ausgezeichnet haben. Die „apl-Professur“ ist in der Regel nicht an ein Beschäftigungsverhältnis an einer Hochschule gebunden. Die Verleihung der Bezeichnung wird durch die Hochschulgesetze der Länder und teilweise weitergehend durch die Satzungen der einzelnen Hochschulen geregelt.
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