Johanniter-Unfallhilfe plant Kinderhospiz im Spreewald12. Juni 2018 Foto: © BestPhotoStudio – Fotolia.com Der Regionalverband Südbrandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) plant in Burg (Spreewald) die Errichtung eines Kinderhauses zur palliativen und intensiv-medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Das geplante Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ soll ein stationäres Kinderhospiz und eine sonstige ambulant betreute Wohngruppe zu einem ganzheitlichen Konzept kombinieren und somit ein breites Leistungsspektrum für regionale und überregionale, palliative und kurative Bedarfe bereitstellen. Im geplanten stationären Kinder- und Jugendhospiz des Kinderhauses finden Kinder und Jugendliche mit degenerativen oder unheilbaren Krankheiten, die das Leben der Betroffenen verkürzen, von ihrer Geburt an bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Aufenthalt. Betroffene Kinder können die Pflege im Kinder- und Jugendhospiz jährlich für 28 Tage in Anspruch nehmen. Der Träger geht von einem regionalen, jährlichen Hospizbedarf von circa 196 Kindern aus und plant zur Abdeckung der stetig steigenden Nachfrage zwölf Hospizplätze. Weiterhin soll eine sonstige ambulant betreute Wohngruppe, insbesondere für schwerstkranke und mehrfachbehinderte, aber nicht palliative Kinder und Jugendliche mit insgesamt acht Wohnmöglichkeiten realisiert werden. In der ambulant betreuten Wohngruppe stehen vier Wohnmöglichkeiten für schwerstkranke und mehrfachbehinderten Kinder für die Überbrückung der Phase zwischen Krankenhausentlassung und häuslicher ambulanter Versorgung (bereit und stark für zu Hause), sowie vier weitere Wohnmöglichkeiten für die längerfristige Unterbringung von schwerst-kranken und mehrfachbehinderten Kindern, welche nicht bzw. nicht mehr zu Hause leben können, zur Verfügung.
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