Karriereförderung für Ärztinnen8. September 2020 Die Initiatorinnen und Leiterinnen des Programms (v.l.): Priv.-Doz. Dr. Christiane Kruppa, Priv.-Doz. Dr. Christine Meyer-Frießem und Jun.-Prof. Dr. Elena Enax-Krumova Foto: R. Jopp/BG Universitätsklinkum Bergmannsheil Ein neues Programm unterstützt die berufliche Entwicklung von Medizinerinnen an den Universitätskliniken der Ruhr-Universität Bochum (RUB): „MentÄ – Erfolgreich in Klinik und Wissenschaft“ startet ab November 2020 an den Universitätskliniken der RUB. Das Projekt will Ärztinnen in ihrer Karriere unterstützen und sie motivieren, sich neben der klinischen Weiterbildung auch in den Bereichen Forschung und Lehre zu engagieren. Es wird gefördert durch das Lore-Agnes-Programm und die Medizinische Fakultät der RUB. Ziel ist es, den Frauenanteil in Führungspositionen in der klinischen Medizin der Universitätskliniken der RUB zu erhöhen. Geleitet wird das interdisziplinäre Programm von den Bergmannsheil-Mitarbeiterinnen Jun.-Prof. Elena Enax-Krumova, Priv.-Doz. Christine Meyer-Frießem und Priv.-Doz. Christiane Kruppa. Die drei Ärztinnen konnten mit ihrer Projektidee überzeugen und die notwendigen Mittel zur Umsetzung einwerben. Networking, Workshops und Mentoring Insgesamt sechs Ärztinnen werden die Möglichkeit haben, während ihrer Facharztweiterbildung an dem Programm teilzunehmen. Durch Netzwerkarbeit, Workshops und Möglichkeiten des Informationsaustauschs sowie durch ein regelmäßiges Mentoring sollen die Teilnehmerinnen in ihrer Karriere unterstützt werden. Der Fokus liegt darauf, klinische Weiterbildung, wissenschaftliche Forschung und Lehrtätigkeit zu harmonisieren. So sollen die Teilnehmerinnen bestmögliche Voraussetzungen auf dem Weg zur Oberärztin an einer Universitätsklinik erlangen. Bewerbung bis 5. Oktober 2020 Bewerben können sich Ärztinnen aller Fachrichtungen in der Facharztweiterbildung, die 1. eine abgeschlossene Promotion oder Promotion in der Endphase vorweisen können, 2. bereits mindestens zwei Jahre in Weiterbildung in dem Fachgebiet, in dem die Qualifikation zur Fachärztin angestrebt wird, absolviert haben, und 3. die Bereitschaft mitbringen, an einem interdisziplinären klinischen Forschungsprojekt mitzuwirken. Bewerbungen mit Motivationsschreiben, wissenschaftlichem und klinischem Werdegang sowie tabellarischem Lebenslauf können bis zum 5. Oktober 2020 geschickt werden an: [email protected]. Das Lore-Agnes-Programm der Ruhr-Universität Bochum unterstützt die Schaffung von Chancengleichheit der Geschlechter. Hierfür stellt das Rektorat der Ruhr-Universität Bochum einmal jährlich Fördermittel für konkrete Projekte zur Gleichstellung der Geschlechter zur Verfügung und verleiht zudem alle zwei Jahre den Lore-Agnes-Preis, womit herausragende Maßnahmen zur Gleichstellungsarbeit in den Fakultäten und Einheiten der Ruhr-Universität ausgezeichnet werden.
Mehr erfahren zu: "EU-Projekt ENDOTARGET: Patienten mit rheumatischen Erkrankungen unterstützen" EU-Projekt ENDOTARGET: Patienten mit rheumatischen Erkrankungen unterstützen Studien des EU-Rheuma-Forschungsprojekt ENDOTARGET liefern Erkenntnisse über die Verteilung der Biomarker nach Geschlecht, Alter, Body-Mass-Index und Krankheitstyp sowie über Unterschiede zwischen Kontroll- und Krankheitsgruppen. Zudem wurde die Rolle von Systemischer […]
Mehr erfahren zu: "Wie Schuppenflechte auf die Gelenke übergreift" Wie Schuppenflechte auf die Gelenke übergreift Forschende aus Erlangen haben die Wanderung von Entzündungszellen von der Haut in das Gelenk entschlüsselt.
Mehr erfahren zu: "Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen" Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) befürchtet, dass mit der jetzigen Ausgestaltung der Hybrid(H)-DRGs das angestrebte Ziel der Ambulantisierung nicht erreicht werden kann. Er fordert daher eine sachgerechte Refinanzierung vor […]