Klee-Preis 2024: Dritter Platz für Studie über die Bedeutung von Hautveränderungen bei Diabetes

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Die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE DGBMT) schreibt jährlich einen Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Den dritten Platz belegt eine Dissertation zur Bedeutung von Hautveränderungen bei Diabetes.

Mit dem dritten Platz gehen 1000 Euro an die Forscherin Nikolina-Alexia Fasoula von der Technischen Universität München (TUM) für ihre Dissertation zum Zusammenhang zwischen Hautveränderungen und systemischen Komplikationen bei Diabetes.

Neuartiges Bildgebungsverfahren

Unter Verwendung von RSOM (Raster-Scan Optoacoustic Mesoscopy), einem neuartigen Bildgebungsverfahren, hat Fasoula bei an Diabetes erkrankten und gesunden Personen mikroanatomische und Gefäß-Strukturen der Haut untersucht. Durch diese Studie identifizierte sie Biomarker wie die Dicke der Epidermis oder das Blutvolumen der Dermis. Sie verändern sich bei Patienten mit Diabetes, wenn Neuropathie oder Atherosklerose ein fortgeschrittenes Stadium erreichen. Im Umkehrschluss liefert RSOM als nicht-invasive Untersuchungsmethode potenziell frühzeitig Informationen über Komplikationen im Zusammenhang mit Diabetes sowie etwaige Therapieergebnisse.