Konsultationsfassung zur aktualisierten S3-Leitlinie Palliativmedizin zur Kommentierung freigegeben27. Dezember 2018 Foto: © Zerbor – Fotolia.com Die überarbeitete und erweiterte Fassung der S3-Leitlinie „Palliativmedizin für erwachsene Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist ab sofort zur Kommentierung freigegeben. Die S3-Leitlinie zur Palliativmedizin wurde erstmalig im Jahr 2015 im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie zu sieben Themenbereichen der Palliativversorgung (u.a. Atemnot, Tumorschmerz, Sterbephase) publiziert. Nach drei Jahren wird nun eine aktualisierte und erweiterte Fassung mit zusätzlichen acht Kapiteln (u.a. Übelkeit/Erbrechen, Angst, Umgang mit Todeswunsch) vorgelegt. Experten, aber auch Betroffene und Interessierte sind eingeladen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise im dafür vorgesehenen Kommentierungsbogen bis zum 04.02.2019 abzugeben. Neben der Leitlinie steht auch der vorläufige Leitlinienreport sowie ein Dokument mit den Evidenztabellen zur Verfügung. An der Erstellung waren ca. 150 ehrenamtlich arbeitende Fachexperten von insgesamt über 60 Fachgesellschaften/Organisationen beteiligt. Die Koordination des Projektes erfolgte durch Prof. Claudia Bausewein (München), PD Dr. Steffen Simon und Prof. Raymond Voltz (beide Köln). Die Leitlinie wurde im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie durch die Deutsche Krebshilfe gefördert und unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) erstellt. Alle Leitliniendokumente und der Kommentierungsbogen sind verfügbar unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/palliativmedizin/
Mehr erfahren zu: "Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau" Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau Erkältungen, psychische Probleme, Rückenschmerzen: Fehlzeiten von Beschäftigten wegen Krankheit halten sich hartnäckig, wie neue Daten zeigen. Politiker stellen Regelungen wie die telefonische Krankschreibung infrage. Auch neue Modelle werden diktutiert.
Mehr erfahren zu: "Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung?" Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts aktueller Zahlen zu viele Fehltage wegen Krankheit kritisiert. Seine Partei stellt insbesondere die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, infrage.
Mehr erfahren zu: "Neu: „Schwerpunktversorgung Intensivmedizin“ am Universitätsklinikum Jena" Neu: „Schwerpunktversorgung Intensivmedizin“ am Universitätsklinikum Jena Als eine von wenigen Kliniken in Deutschland erhielt die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ) jüngst die Auszeichnung „Schwerpunktversorgung Intensivmedizin“.