Kryokonservierung: Forscher entwickeln neue Multiskalen-Plattform zur Eishemmung von Eizellen28. Mai 2024 Foto: © sola_sola/stock.adobe.com Forscher der University of Science and Technology of China (USTC) haben eine Multiskalen-Plattform zur Eishemmung entwickelt. Diese soll einen vollständigen kryogenen Schutz für Mäuse-Oozyten ermöglichen. Bestehende Techniken der Kryokonservierung menschlicher Eizellen bergen das Risiko einer biochemischen Toxizität und sind deshalb in der klinischen Praxis im großen Maßstab nur eingeschränkt einsetzbar. Vor dem Hintergrund haben die Forscher eine Multiskalen-Plattform zur Eishemmung entwickelt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Advanced Functional Materials“ veröffentlicht. Plattform basiert auf Nanomaterial Die Plattform basiert auf einem Nanomaterial (PFG-NPs) und bietet umfassenden kryogenen Schutz während des gesamten Zyklus der Kryokonservierung von Eizellen. Anschließend erreichten die Forscher durch die Verwendung niedrigerer Konzentrationen an Kryoschutzmitteln (ohne Dimethylsulfoxid und mit sehr geringer Toxizität) eine hocheffiziente Serien-Kryokonservierung von Maus-MII-Oozyten. Die synthetisierten PFG-NPs haben laut den Forschern das Potenzial, den Grad der Unterkühlung zu verringern und die Bildung scharfer Eiskristallmorphologien zu verhindern. Darüber hinaus reduzieren PFG-NPs erheblich die Infrarot-Schädigung, den Temperaturgradienten und die Entglasung, die den Zellzustand während des Wiedererwärmungsprozesses beeinträchtigen können, heißt es weiter. Die mit dieser Plattform konservierten Eizellen zeigten weniger Genvariationen im Vergleich zu denen, die mit den bisherigen Methoden hergestellt wurden, während ihre Fähigkeit zur erfolgreichen Geburt von Nachkommen erhalten blieb, betonen die Wissenschaftler. Dies zeigt laut den Forschern ein erhebliches Potenzial für die Einrichtung von Kryobanken, die sich der langfristigen Erhaltung der Fruchtbarkeit widmen.
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