Langjähriger Generalsekretär der DGU und DGOU verabschiedet sich in den Ruhestand8. Juli 2024 Reinhard Hoffmann. Foto: Intercongress Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) würdigen das herausragende Engagement von Prof. Reinhard Hoffmann, der seit Juli im Ruhestand ist. Damit endet Hoffmanns 20-jährigen Tätigkeit als Ärztlicher Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main (BGU). Er war jahrelang im Einsatz als Generalsekretär der beiden Fachgesellschaften DGOU und DGU. „Prof. Hoffmann war stets ein Leuchtturm der deutschen Orthopädie und Unfallchirurgie. Sein Einsatz, seine Leidenschaft und sein Fachwissen haben unsere Gesellschaften und das gesamte Fachgebiet geprägt und vorangebracht“, sagt DGOU-Generalsekretär Prof. Dietmar Pennig. Hoffmann bleibt den Fachgesellschaften als Berater weiterhin erhalten: Als ehemaliger Präsident von DGU und DGOU im Jahr 2013 ist er satzungsgemäß dauerhaftes Gremienmitglied im Ständigen Beirat der DGOU und im Senat der DGU. Er war von 2016 bis 2017 Generalsekretär der DGOU. Zuvor war er von 2014 bis 2015 bereits als stellvertretender DGOU-Generalsekretär tätig. Eng damit verknüpft ist das Amt des Generalsekretärs der DGU, das er von 2014 bis 2017 inne hatte. Im Anschluss war Hoffmann von 2017 bis 2021 Vizepräsident des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU). Unter Hoffmanns äußerst aktiven Ägide entstanden neben der Weiterentwicklung der Qualitätsinitiativen wie TraumaNetzwerk DGU® und EndoCert® zahlreiche innovative und erfolgreiche Projekte, beispielsweise das Kursformat „Interpersonal Competence“ und „Terror and Disaster Surgical Care“ (TDSC®). Er unterstützte die DGOU-Initiative „Operieren in der Schwangerschaft“, durch die wertvolle Impulse für die Novellierung des Mutterschutzgesetzes in 2018 gesetzt wurden. Ebenso trieb er die Vernetzung mit Ländern wie China oder den USA im „Referat Internationale Angelegenheiten“ (RIA) voran und die Gründung der Akademie für Orthopädie und Unfallchirurgie (AOUC). Daneben gehörten zu seinen persönlichen Highlights die Novellierung der S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung, die Kooperation der DGOU mit der Lufthansa und die gewachsene Zusammenarbeit der DGU mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr. Mit Blick auf über 40 Jahre ärztliche Tätigkeit und Engagement für das Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie erklärt Hoffmann: „Ich bin dankbar, die Entwicklung unseres Faches und die Spezialisierungen ein Stück weit begleitet zu haben. Die Zukunft der Orthopädie und Unfallchirurgie liegt in einer sinnvollen und wirtschaftlich hinterlegten Zentrenbildung unter Berücksichtigung der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung.“
Mehr erfahren zu: "Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden" Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden Fraktionen und Regierung stehen in Schleswig-Holstein geschlossen hinter dem Universitätsklinikum: Viel Geld fließt in Forschung, Versorgung und Modernisierung. Doch die Entscheidung bringt auch neue Schulden für das Land.
Mehr erfahren zu: "15-Punkte-Plan aus NRW, um Patienten gezielter zum Arzt zu lotsen" 15-Punkte-Plan aus NRW, um Patienten gezielter zum Arzt zu lotsen Wochenlang auf einen Termin warten? Ein 15-Punkte-Plan aus Nordrhein-Westfalen (NRW) soll das ändern: Mit digitaler Ersteinschätzung und weniger Papierkram soll Patientensteuerung effizienter werden. Entschieden wird darüber aber im Bund.
Mehr erfahren zu: "Neuer Rekord: Laser schneidet Knochen tiefer als bisher" Neuer Rekord: Laser schneidet Knochen tiefer als bisher Laser schneiden kontaktlos und präzise – ideal für die Chirurgie. Das Problem: Bei harten Geweben wie Knochen sind sie zu langsam und schneiden nicht tief genug. Forschende der Universität Basel […]