Leipziger Tierärztekongress 2024 mit neuen Programmschwerpunkten23. Oktober 2023 Impressionen vom 11. Leipziger Tierärztekongress | 7. – 9. Juli 2022 Quelle: © Leipziger Messe | Fotograf: Tom Schulze Der 12. Leipziger Tierärztekongress und die Fachmesse vetexpo finden 2024 vom 18. bis 20. Januar auf dem Leipziger Messegelände statt. Neu im Kongressprogramm sind im kommenden Jahr die Themenschwerpunkte Anatomie und Praxismanagement. Der Leipziger Tierärztekongress ist eine Pflichtveranstaltung für alle Tierärztinnen und Tierärzte, die sich auf dem neuesten Stand der Tiermedizin halten möchten. Das praxisorientierte Fachprogramm bietet mit über 500 Vorträgen und Kursen ein breites und aktuelles Fortbildungsangebot zu allen Bereichen der Tiermedizin. „Für den Leipziger Tierärztekongress 2024 haben wir ein umfangreiches Programm von gewohnt hoher Qualität zusammengestellt”, erklärt Kongresspräsident Prof. Dr. Uwe Truyen vom Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen der Universität Leipzig. „Unser Ziel ist es, Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus jedem Fachbereich und mit unterschiedlichen Interessen das passende Angebot zu bieten sowie die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Fachkollegen zu schaffen. Der persönliche Austausch und das Networking sind wesentliche Bestandteile des Tierärztekongresses, die ihn einzigartig machen und zu einem vertieften Verständnis und einem breiteren Blick auf die Tiermedizin beitragen.” Mehr als 500 Vorträge und Kurse aus allen Bereichen der Veterinärmedizin stellen Tierärztinnen und Tierärzte vor die Qual der Wahl für ihre zertifizierte Weiterbildung. Das Spektrum der Themenschwerpunkte reicht von Arzneimitteln und Arzneimittelrecht, über Bienen, Heimtiere, Hunde und Katzen bis hin zu Schweinen, tiermedizinischen Fachangestellten, Toxikologie, Wiederkäuer sowie Zier- und Nutzfische. In den Schwerpunkten spielen vor allem die Themen eine wichtige Rolle, mit denen sich die Praktiker täglich konfrontiert sehen. „Hands-on” lautet die Devise bei den praxisnahen Kursen, die auf dem Gelände der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig stattfinden und das Vortragsprogramm abrunden. Das vollständige Kongressprogramm ist online auf der Website des Leipziger Tierärztekongresses einsehbar. Neu: Themenschwerpunkt Praxismanagement Das Kongressprogramm des Leipziger Tierärztekongresses wird 2024 noch umfangreicher. Am 20. Januar findet erstmals von 9:00 bis 15:45 Uhr der Vortragsstrang Praxismanagement statt, der in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Tiermedizinisches Praxismanagement e.V. (TPM) gestaltet wurde. In den drei Sessions „Organisation”, „Mittendrin im Geschehen” und „Ressourcen und Verarbeitung” werden Themen behandelt, die die heutige Tierarztpraxis täglich betreffen. Dabei werden nicht nur organisatorische Herausforderungen angesprochen, sondern insbesondere auch die menschlichen Probleme, die im Praxisalltag immer häufiger auftreten: Überforderung, mangelhafte Einarbeitung, unfreundliche und übergriffige Kunden, Konflikte und Kommunikationsfallen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf Vorträge wie „Dienstplangestaltung unter Berücksichtigung des Biorhythmus”, „Wie man sein Team auf Nachtschichten vorbereitet” oder „Besserer Umgang mit stressigen Situationen” freuen. Das Ziel des TPM sowie des neuen Themenschwerpunkts ist es, dem Berufsbild des Praxismanagers einen Rahmen zu geben, Managementthemen zu behandeln, Hilfestellung zu leisten und vor allem den Praxismanagern in der Tiermedizinbranche eine Stimme zu verleihen. Ein neuer Baustein im Kongressprogramm ist der Themenschwerpunkt Anatomie, der sich auf die Bereiche Pferd/ Großtiere und Kleintiere konzentriert. Betrachtet werden beispielsweise myofaszial bedingte Rückenschmerzen beim Pferd, praxisrelevante anatomische Besonderheiten des Alpakas, biomechanische Aspekte des Sakroiliakalgelenks des Hundes oder die Anatomie der Perinealregion des Hundes. ICERM 2024: Internationale Tagung zur Reproduktionsmedizin beim Pferd Vom „Dual-Use-Hengst“ für Wettbewerb und Zucht über Forschungen zur Endometriose bei Stuten bis zum aktuellen Stand des Klonens: Der Reproduktionsmedizin beim Pferd widmet sich die 12th International Conference on Equine Reproductive Medicine, kurz 12th ICERM, die am 20. Januar 2024 während des Leipziger Tierärztekongresses stattfindet. Insgesamt stehen 19 Vorträge zu den Themenbereichen Andrologie, assistierte Reproduktionsbiotechnologien, die nicht trächtige sowie die trächtige und die peripartale Stute auf dem Programm. Zu den Highlights gehören die Themen Zucht und Sporteinsatz, Ovum Pick-Up (OPU), in vitro Embryoproduktion und Trächtigkeitsverluste. Sieben sehr erfahrene Reproduktionsmedizinerinnen und -mediziner aus Deutschland sowie zwölf renommierte internationale Forscherinnen und Forscher werden als Vortragende erwartet. Zusätzlich zum umfangreichen Fortbildungsangebot bietet der Leipziger Tierärztekongress auch eine Fachmesse mit über 250 Ausstellern. Die vetexpo ist die größte veterinärmedizinische Fachmesse im deutschsprachigen Raum und ermöglicht den Besuchern, sich in einem attraktiven Ausstellungsangebot über Innovationen, aktuelle Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Auch ausgewählte Vorträge und Präsentationen von Ausstellern warten auf die Besucher.
Mehr erfahren zu: "Tiergesundheit erfordert mehr Zeit am Tier und vernünftige Gebühren" Tiergesundheit erfordert mehr Zeit am Tier und vernünftige Gebühren Die Tiergesundheit hat eine enorme volkswirtschaftliche Bedeutung – sowohl in der Lebensmittelproduktion und -sicherheit als auch für Haustiere und ihre Besitzer. Sie ist aber auch entscheidend für die nationale Sicherheit, […]
Mehr erfahren zu: "Städte verändern das tierische Sozialverhalten" Städte verändern das tierische Sozialverhalten Städte wirken massiv auf das soziale Miteinander von Tieren. Eine Übersichtsarbeit von Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld zeigt: Urbanisierung verändert das tierische Sozialverhalten von der Wahl der Partner bis zum Zusammenleben […]
Mehr erfahren zu: "Der letzte Stachelbilch Europas" Der letzte Stachelbilch Europas Ein Team des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen und der Ludwig-Maximilians-Universität München findet einen 11,6 Millionen Jahre alten Nachweis des Nagetiers in der Fundstelle […]