Leipziger Tierärztekongress thematisiert Nachhaltigkeit in der Tiermedizin9. Januar 2026 Die Leipziger Messe ist bereit. (Symbolbild) Foto: © Sigrun Grombacher Eine Tierarztpraxis, in der jeder Prozess bewusst gestaltet ist, von der umweltfreundlichen Medikamentenlagerung über ressourcenschonende Diagnostik bis hin zu innovativen Behandlungsmethoden, die Tieren und auch der Umwelt zugutekommen. Eine solche Praxis ist keine ferne Utopie, wie auf dem Leipziger Tierärztekongress erläutert wird. Wie dieses Ziel konkret gelingen kann, zeigt Dr. Max Jungmann, CEO von Momentum Novum, in seinem Vortrag „Nachhaltige Tiermedizin – Verantwortung und Innovation“ am 17. Januar von 12:25 bis 12:45 Uhr auf dem Leipziger Tierärztekongress. Dabei geht es um weit mehr als Recycling und Energieeffizienz. Es geht um ethisches Handeln, strategisches Denken und verantwortungsvolle Führung. 13. Leipziger Tierärztekongress: Mehr als 500 Vorträge In weniger als einer Woche startet der 13. Leipziger Tierärztekongress. Eine gute Gelegenheit für ein Wiedersehen unter Kolleginnen und Kollegen, zum Aufgreifen neuer Impulse und spannender Themen aus der Veterinärmedizin. Über 500 Vorträge und Kurse stehen auf dem Programm des Leipziger Tierärztekongresses. Drei Tage lang können sich Tierärzte und Tiermedizinische Fachangestellte aktuelles Fachwissen aneignen oder vorhandenes vertiefen. Auf der vetexpo europe zeigen 352 Aussteller neue Produkte, digitale Tools und Entwicklungen, die in der täglichen Praxis weiterhelfen können. Zur Anmeldung (inklusive Preisübersicht) geht es hier: Besucherinformationen | Leipziger Tierärztekongress Informationen zu Anreise und Parken: Anreise & Parken | Leipziger Tierärztekongress Nachhaltigkeit: Auch ein strategischer Vorteil für Praxisinhaber Für junge Tierärzte wird genau das immer wichtiger. Sie suchen Arbeitsgeber, die ökologisch handeln, soziale Verantwortung übernehmen und zukunftsfähige Strukturen bieten. Für Praxisinhaber ist Nachhaltigkeit daher kein „nice to have“, sondern ein strategischer Vorteil und ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Berufs. Der Vortrag beleuchtet, wie nachhaltige Praxismodelle konkret umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage, wie Tiere, Menschen und Umwelt gemeinsam profitieren. Wie sieht die Tiermedizin in 20 Jahren aus? Der Vortrag ist Teil der Session „Tiermedizin 2045 – Von der Analyse zur Vision: 2. Vision“, kuratiert von der AG Zukunft der Bundestierärztekammer. Diese beschäftigt sich mit den großen Trends, die die Tiermedizin grundlegend verändern. Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle und der Wertewandel der jungen Generation – die AG Zukunft hat diese Trends analysiert und praxisnah aufbereitet. Die Vortragsreihe bietet Raum für Austausch, Reflexion und zukunftsorientierte Impulse für die Tiermedizin. Alle, die schon angemeldet sind, sich noch anmelden wollen oder einfach mal informieren wollen, hier die wichtigsten Informationen: Kongressbesuch geplant? Alles Wichtige auf einen Blick | Leipziger Tierärztekongress Übersicht über das Kongressprogramm: Kongressprogramm | Leipziger Tierärztekongress
Mehr erfahren zu: "zebra: Gemeinsames Gründungszentrum von TiHo und HsH stellt sich vor" zebra: Gemeinsames Gründungszentrum von TiHo und HsH stellt sich vor Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium und die VolkswagenStiftung fördern die hochschulübergreifende Kooperation unter dem Namen „zebra“ im Programm zukunft.niedersachsen mit 2,12 Millionen Euro.
Mehr erfahren zu: "Klimaerwärmung verändert den Schlupfzeitpunkt von Bienen und Wespen" Klimaerwärmung verändert den Schlupfzeitpunkt von Bienen und Wespen Ein groß angelegtes Experiment zeigt: Die Klimaerwärmung holt Bienen und Wespen früher aus der Winterruhe. Viele von ihnen haben dann schlechtere Startbedingungen. Das gilt besonders für Arten in kühleren Regionen, […]
Mehr erfahren zu: "Fadenwürmer: Nahrungsmangel prägt die nächste Generation" Fadenwürmer: Nahrungsmangel prägt die nächste Generation Eine Studie liefert neue Einblicke, wie Umweltbedingungen über Generationen hinweg nachwirken können. Anhand von Fadenwürmern konnten Forschende zeigen, dass die Ernährung der Muttertiere das frühe Wachstum ihrer Nachkommen beeinflusst.