Lernvideos für Kinder mit Typ-1-Diabetes18. November 2021 Foto: © sakkmesterke, stock.adobe.com Das Team der Kinder-Diabetologie am Inselspital, Universitätsspital Bern, lanciert ein neues Angebot: Auf www.kinderdiabetes.ch informieren neu fünf Lernvideos die Betroffenen. Die Videos helfen Kindern und Jugendlichen, die Herausforderungen bei der Diagnose Typ-1-Diabetes zu bewältigen: Sie beantworten die wichtigsten Fragen und schliessen Wissenslücken. Die Videos geben den betroffenen Kindern und Jugendlichen, ihren Familien und dem weiteren Umfeld praktische und lebensnahe Hinweise an die Hand. Die Diagnose Typ-1-Diabetes bedeutet für den Alltag der Betroffenen und ihrer Familien grundlegende Veränderungen und große Herausforderungen. Für einen erfolgreichen Umgang mit Typ-1-Diabetes ohne Einschränkung spielt das Wissen der Betroffenen und ihres Umfeldes eine entscheidende Rolle. In dieser Situation sind sofort verfügbare, verlässliche, wissenschaftlich abgestützte und praktische Informationen wichtig. Hier setzen die vom Team der Kinder-Diabetologie angebotenen Videos an: Das Inselspital betreut als Universitätsspital schweizweit eine der größten Gruppen von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes. Die hohe medizinische Kompetenz in Verbindung mit den Kenntnissen aus vielen Jahren von Beratung und Betreuung, die in die Videos geflossen sind, machen diese zu einem hervorragenden Werkzeug für Kinder und Jugendliche, für deren Familien sowie das weitere soziale Umfeld. Fünf Videos mit Antworten auf die wichtigen, praktischen Fragen Die Nutzung der Videos fördert die Sicherheit im Alltag und das Selbstvertrauen der Betroffenen und ihrer Familien. Auf verständliche Weise werden teils komplexe Inhalte vermittelt. Den Personen im Umfeld wie beispielsweise den Großeltern, Lehrpersonen, Babysitterinnen und -sittern und Kontakten in Sportverbänden bieten die Videos wichtige Informationen. Es werden Berührungsängste abgebaut, eine positive Einstellung gefördert und die Zuversicht sowie Motivation für ein Leben mit Typ-1-Diabetes ohne Einschränkung gestärkt.Folgende Videos stehen zur Verfügung: zwei Animationsvideos “Was ist Diabetes?” und “Wie behandelst du Typ-1-Diabetes?” sowie drei Videoclips, in denen Kinder mit Typ-1-Diabetes drei typische Fragen beantworten: “Wie misst du deinen Blutzucker?”, “Wie spritzt du Insulin?” und “Wie handeln wir im Notfall bei Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit?”.Team Kinder-Diabetologie am Inselspital, Universitätsspital Bern Das Inselspital Bern betreut schweizweit eine der größten Kohorten von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes. Aktuell sind es über 250 Kinder und Jugendliche im Alter von einem bis 18 Jahren. Jährlich kommen über 40 Kinder oder Jugendliche mit der Neudiagnose Typ-1-Diabetes dazu, von denen jede einzelne eine intensive, langfristige Betreuung zur erfolgreichen Therapieumsetzung nötig macht.Das Videoprojekt wurde von der Stiftung Batzebär (ab 2022 Stiftung KinderInsel) und von Firmen aus dem Diabetes-Bereich unterstützt. Geleitet wurde es von Dr. Christoph Saner, PhD, Oberarzt an der Universitätsklinik für Kinderheilkunde am Inselspital.
Mehr erfahren zu: "GLP-1-Präparate können bei Kindern zu Nährstoffmangel führen" GLP-1-Präparate können bei Kindern zu Nährstoffmangel führen Kinder, die zur Gewichtsreduktion, bei Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes GLP-1-Rezeptoragonisten erhalten, haben ein erhöhtes Risiko für Nährstoffmangel. Dies geht aus einer aktuellen Studie in „Childhood Obesity“ hervor. Vor allem ein Vitamin-D-Mangel […]
Mehr erfahren zu: "Renaler Nutzen von GLP-1-RA und SGLT2-Inhibitoren bei Typ-2-Diabetes abhängig von Albuminurie" Renaler Nutzen von GLP-1-RA und SGLT2-Inhibitoren bei Typ-2-Diabetes abhängig von Albuminurie Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes könnte die Albuminurie ein wichtiger Marker dafür sein, bei welchen Patienten GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Inhibitoren einen zusätzlichen renalen Nutzen haben. Das geht aus einer aktuellen Analyse von […]
Mehr erfahren zu: "Zi: „Passgenaue Beratung stärkt Niederlassungsbereitschaft“" Zi: „Passgenaue Beratung stärkt Niederlassungsbereitschaft“ Rund 20.000 ambulant angestellte Ärztinnen und Ärzte in Deutschland können sich eine eigene Niederlassung vorstellen oder planen sogar eine solche: Das schlussfolgert das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) aus […]