Leukämie: José Carreras-DGHO-Promotionsstipendien vergeben14. August 2024 José Carreras-DGHO-Promotionsstipendien vergeben (in alphabetischer Reihenfolge, v.l.n.r.): Kristin Beckmann, Lea Gammel, Laura Holzapfel, Max Köppel, Philipp Kunik, Julia Küpker und Selina Neunhäuser. Alle Bilder privat, außer Lea Gammel – ©Nora Reinhardt Um die Erforschung neuer Therapien gegen Leukämie und verwandter bösartiger Blut- und Knochenmarkserkrankungen voranzutreiben, verleihen die José Carreras Leukämie-Stiftung und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. (DGHO) seit 2014 das José Carreras-DGHO-Promotionsstipendium. Die Stipendien sind mit jeweils 12.400 Euro dotiert und werden von der José Carreras Leukämie-Stiftung finanziert. Im Rahmen der ersten Bewerbungsrunde im Jahr 2024 werden gefördert (in alphabetischer Reihenfolge): Kristin Beckmann, Lea Gammel, Laura Holzapfel, Max Köppel, Philipp Kunik, Julia Küpker und Selina Neunhäuser. Die José Carreras-DGHO-Promotionsstipendien werden zweimal jährlich vergeben, um exzellenten und besonders motivierten wissenschaftlichen Nachwuchs für die Leukämieforschung zu gewinnen. Die Promotionsstipendien ermöglichen es den Doktoranden, ein Jahr in Vollzeit an ihren jeweiligen Forschungsprojekten zu arbeiten. Für dieses und weitere Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs hat die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung bislang rund 15 Millionen Euro bereitgestellt.„Unser großes Ziel ist es, mit der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender noch mehr Leukämie-Patientinnen und Patienten ein neues, gesundes Leben schenken zu können“, unterstreicht Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung. „Die José Carreras-DGHO-Promotionsstipendien sind Teil unserer nachhaltigen Wissenschaftsförderung. Wir haben seit 2014 bereits 65 Studierende mit einem José Carreras-DGHO-Promotionsstipendium finanziell unterstützen können und freuen uns sehr, wieder in der glücklichen Lage gewesen zu sein, herausragende Talente auswählen zu können. Dabei werden im Vorfeld die Relevanz der Fragestellung, das methodische Vorgehen und der Innovationsgehalt von renommierten Hämatologen und Onkologen der DJCLS und der DGHO in einem Gutachterverfahren geprüft.“„Die Hämatologie und Medizinische Onkologie ist eines der innovativsten und dynamischsten Fächer in der gesamten Medizin“, kommentiert Prof. Andreas Hochhaus vom Universitätsklinikum Jena und Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO. „Dabei braucht innovative Forschung immer Menschen, die sich mit Leidenschaft für das Thema einsetzen. Durch die Förderung des wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchses kann es gelingen, langfristig weitere Fortschritte im Fachgebiet zu erzielen und die Behandlung von Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern. Das José Carreras-DGHO-Promotionsstipendium bietet unseren jungen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sich ein Jahr ganz auf ihre Forschung zu konzentrieren und stellt somit einen großen Gewinn sowohl für die hämatologische und onkologische Forschung als auch für die Stipendiatinnen und Stipendiaten selbst dar.“Mit den José Carreras-DGHO-Promotionsstipendien werden gefördert (in alph. Reihenfolge):• Kristin Beckmann, Universitätsklinikum Heidelberg: „Untersuchung der funktionellen Rolle Resistenz-vermittelnder Gene zur Entschlüsselung molekularer Mechanismen der Resistenzentstehung in der Akuten myeloischen Leukämie“• Lea Gammel, Universitätsklinikum Regensburg: „Vergleichende phänotypische, funktionelle und molekulare Analyse naiver und Antigen-erfahrener regulatorischer T-Zellen nach Transduktion mit chimären Antigenrezeptoren (CAR)“• Laura Maria Holzapfel, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: „Evaluation einer neuen immuntherapeutischen Kombinationstherapie in der Akuten myeloischen Leukämie“• Max Köppel, Universitätsklinikum Würzburg: „CARTCHIP – Entwicklung präklinischer Zellkulturmodelle zur Charakterisierung von CAR-T assoziierten Leukämien bei Patienten mit Multiplem Myelom“• Philipp Kunik, Universitätsklinikum Frankfurt a. M.: „Identifizierung prognostischer Marker für das Ansprechen der CPX-351-Therapie bei AML-Patienten mittels BH3-Profiling“• Julia Küpker, Ruhr-Universität Bochum: „Charakterisierung hereditärer genetischer Prädispositionen bei hämatologischen Neoplasien mittels optischer Genomkartierung“• Selina Neunhäuser, Universitätsklinikum Heidelberg: „Metabo-Proteo-Genomics auf Einzelzellbasis zur Charakterisierung metabolischer Schwachstellen in akuter myeloischer Leukämie”Über das José Carreras-DGHO-Stipendienprogramm werden pro Jahr bis zu zehn Doktoranden gefördert. Dabei erhalten die Stipendiaten über zwölf Monate monatlich 1000 Euro. Zusätzlich kann die Teilnahme an fachbezogenen Kongressen mit bis zu 400 Euro unterstützt werden. Gestiftet wird das Fördergeld für die Stipendien von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung. Die Ausschreibungs-Unterlagen des José Carreras-DGHO-Promotionsstipendiums und weiterer Förderprogramme sind auf der Webseite der Stiftung unter https://www.carreras-stiftung.de/stipendien/ hinterlegt. Für das José Carreras-DGHO-Promotionsstipendium sind Bewerbungen jeweils bis zum 15. Januar und zum 30. Juni eines jeden Jahres möglich.
Mehr erfahren zu: "Lungenkrebs-Screening bei Ex-Rauchern: Risikoadaptierte Strategie sinnvoll" Lungenkrebs-Screening bei Ex-Rauchern: Risikoadaptierte Strategie sinnvoll Ein Team vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine neue, risikoadaptierte Strategie für den Start des Lungenkrebs-Screenings bei ehemaligen starken Rauchern entwickelt. Ziel ist es, den Beginn der Früherkennung nicht pauschal […]
Mehr erfahren zu: "Prävention von Brustkrebsrezidiven: Ruhende Tumorzellen gezielt bekämpfen" Prävention von Brustkrebsrezidiven: Ruhende Tumorzellen gezielt bekämpfen Brustkrebsrezidive könnten sich laut einer randomisierten Phase-II-Studie (NCT03032406) möglicherweise mit Hydroxychloroquin plus Everolimus verhindern lassen.
Mehr erfahren zu: "Darmpolypen: DNA-Tests verbessern den Einblick in erbliche Risiken" Darmpolypen: DNA-Tests verbessern den Einblick in erbliche Risiken Bei fünf bis zehn Prozent der Darmkrebspatienten spielen erbliche Faktoren eine Rolle. Dabei ist der Anteil bei jüngeren Personen höher. Die DNA-Analyse von Darmpolypen liefert wichtige zusätzliche Informationen über die […]