LVR nimmt neues Behandlungszentrum in Leverkusen in Betrieb3. November 2021 Behandlungszentrum Leverkusen der LVR-Klinik Langenfeld | (Foto: frischanswerk/LVR-Klinik Langenfeld) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat Anfanng November das neue Behandlungszentrum Leverkusen der LVR-Klinik Langenfeld offiziell in Betrieb genommen. Die kompakte Klinik bietet eine offene allgemeinpsychiatrische Station und eine Tagesklinik mit jeweils 30 Plätzen sowie eine Ambulanz. Behandlungsschwerpunkte sind Krankheitsbilder wie Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeits- und Traumatisierungsstörungen. „Die wohnortnahe, gemeindeintegrierte Versorgung von psychisch erkrankten Menschen ist ein wichtiger Grundpfeiler im Verständnis von psychiatrischer Arbeit des LVR. Hilfsangebote in der unmittelbaren Nachbarschaft leisten einen sehr wichtigen Beitrag dazu, dass psychische Erkrankungen als das wahrgenommen werden, was sie sind: Erkrankungen, die jeden von uns treffen können. Wir freuen uns daher, auch hier in Leverkusen mit dem neuen Behandlungszentrum die Lücke der 24-Stunden-Betreuung im stationären Rahmen schließen zu können“, sagte Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen bei der Eröffnung. Gemeinsam mit Tagesklinik und Ambulanz, die vormals in Opladen stationiert waren, wird das stationäre Angebot zum Behandlungszentrum Leverkusen, das auch Patientinnen und Patienten aus Burscheid und Leichlingen versorgen wird. Ein psychosomatisches Angebot mit 18 Betten auf einer dritten Etage des Behandlungszentrums befindet sich aktuell noch im Bau. Die Klinik bietet neben klassischen Therapieformen auch Ergo-, Kreativ- und Musiktherapie sowie Physio-, Sport- und Bewegungstherapie an. Ohrakupunktur, Aromapflege und gruppentherapeutische Angebote ergänzen die Therapiemöglichkeiten. Das neue Behandlungszentrum Leverkusen der LVR-Klinik Langenfeld ist ein Baustein des rund 500 Millionen Euro großen Investitions- und Finanzierungsprogramms, das die politische Vertretung des LVR für die LVR-Kliniken Ende 2010 beschlossen hat. Insgesamt 18,3 Millionen Euro flossen in das Projekt.
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