Magnetresonanztomograph speziell für Kinder24. August 2023 Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (4. v. r.) hat die Firma Neoscan Solutions besucht. (Foto: © MWL) Ein Magnetresonanztomograph (MRT), der aufgrund seiner geringen Größe in fast jeden freien Raum passt und einfach zu bedienen ist, soll die radiologische Versorgung von Neu- und Frühgeborenen verbessern. Für Erwachsene ist eine MRT-Untersuchung fast schon eine Selbstverständlichkeit. Für Kinder, gerade für die Neu- und Frühgeborenen und stationär behandelte Kleinkinder, ist der Weg zum MRT oft weit, ein aufwendiger und riskanter Transport zum MRT unterbleibt in vielen Fällen. Ein neu entwickelter Magnetresonanztomograf könnte dies ändern. Das neue pädiatrische 1,5-Tesla-MRT-System des Magdeburger Unternehmens Neoscan Solutions adressiert den klinischen Bedarf für ein MRT nahe bei den jungen Patienten durch einige Innovationen. Es ist dem Hersteller zufolge der weltweit erste klinische 1,5-Tesla-MR-Magnet, der auf einem Hochtemperatur-Supraleiter (HTS) beruht. Vorteile sind unter anderem seine platzsparenden Eigenschaften aufgrund seiner größeren Stromdichte, seine niedrigeren Betriebs- und Servicekosten und die Möglichkeit, den teuren Supraleiter zurückzugewinnen. Aufgrund der kompakten Bauform passt der Tomograph in fast jeden freien Raum, zum Beispiel einer neonatologischen Station. Ferner bietet das Gerät eine neue Modellierungssprache, mit der Mediziner und Wissenschaftler ohne Programmierkenntnisse den MR-Aufnahmeprozess beschreiben und steuern können. „Jetzt beginnen wir mit der klinischen Einführung, und arbeiten dabei mit Radiologen und Pädiatern zusammen, die wie wir daran glauben, dass von der Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der pädiatrischen MRT am Ende die jungen Patienten profitieren. Alle, die mitmachen, sind sehr gespannt auf die ersten Fallstudien. Wir werden weiter darüber berichten”, erklärte Neoscan-Geschäftsführer Dr. Stefan Röll.
Mehr erfahren zu: "Antimykotika in der Schwangerschaft mit Veränderungen fetaler Hormonproduktion assoziiert" Antimykotika in der Schwangerschaft mit Veränderungen fetaler Hormonproduktion assoziiert Die Anwendung gängiger Azol-Antimykotika während der Schwangerschaft ist mit Veränderungen der fetalen Steroidhormonproduktion und der reproduktiven Entwicklung assoziiert.
Mehr erfahren zu: "Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent" Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent Der GKV-Schätzerkreis hat seine Prognosen für die finanziellen Rahmenbedingungen für 2027 abgegeben. Der Bundesgesundheitsminister wertet es als Erfolg des GKV-Spargesetzes, die KBV übt daran weiter Kritik.
Mehr erfahren zu: "Kinderschutz in O & U: Vom Verdacht zur Handlung – Strukturiertes Vorgehen im Alltag" Kinderschutz in O & U: Vom Verdacht zur Handlung – Strukturiertes Vorgehen im Alltag Kaum eine Fachdisziplin sieht körperliche Gewalt gegen Kinder so früh wie die Orthopädie und Unfallchirurgie – und kaum eine steht dabei so oft vor derselben Frage: Verletzung behandeln – Verdacht […]