Matthias Totzeck neuer Professor an der UDE/am UK Essen23. Juni 2020 Prof. Dr. Matthias Totzeck. Foto: © UDE/Frank Preuß Dr. Matthias Totzeck, neuer Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE), erforscht am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) u.a. neue diagnostische und therapeutische Verfahren des akuten Myokardinfarkts. Zugleicht leitet er den Bereich der Allgemeinen und Akutkardiologie. Damit sich Herzschäden eindeutiger charakterisieren lassen, nutzt der 39-Jährige am UK Essen u.a. neue Verfahren wie die 3D-Analyse von Gewebeproben. „Mit den von uns entwickelten Methoden war es bereits möglich, neuartige Signalwege zu identifizieren, durch die viele Prozesse am Herzen während und nach einem akuten Infarkt positiv beeinflussbar sind. Das ist völlig neuartig“, freut sich Totzeck.„Die Ursache für akute Herzmuskel-Schwächen ist nicht immer ein Infarkt. Chemo, Bestrahlung oder andere Tumorbehandlungen sind dazu ebenfalls in der Lage“, sagt der Professor. Neben Schäden am Herz-Kreislaufsystem erfasst er in der Essener Onko-Kardiologie u.a. die Nebenwirkungen von Krebstherapien und versucht, sie zu beheben.Matthias Totzeck studierte von 2001 bis 2007 Medizin an der Universität Düsseldorf. In seiner sehr guten Promotion (2008) diskutierte er die Bedeutung von Stickstoffmonoxid (NO) für die Pumpfunktion des menschlichen Herzens. 2008/09 war er Kardiologe an der Universitätsklinik Aachen, ging dann bis 2015 ans Uniklinikum Düsseldorf und wechselte schließlich ans UK Essen. Seitdem leitet er an der Klinik für Kardiologie und Angiologie den Bereich Allgemeine und Akutkardiologie.
Mehr erfahren zu: "Mikroprotein BRICK1 repariert und schützt das Herz nach Infarkt" Mikroprotein BRICK1 repariert und schützt das Herz nach Infarkt Ein Forschungsteam aus Hannover hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, der die Heilung nach einem Infarkt unterstützt: Im Zentrum steht das aus Makrophagen freigesetzte Protein BRICK1.
Mehr erfahren zu: "Nationales Herz-Netz als wichtiges Puzzlestück im EU Safe Hearts Plan" Nationales Herz-Netz als wichtiges Puzzlestück im EU Safe Hearts Plan Im Rahmen des EU Safe Hearts Plan kommt dem Nationalen Herz-Netz (NHN) eine Schlüsselrolle zu: Es soll erstmals umfassende Versorgungsdaten bündeln, Lücken aufdecken und so die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezielt […]
Mehr erfahren zu: "Hämodialyse: Geringer Alkoholkonsum nicht mit Gesamtmortalität assoziiert" Weiterlesen nach Anmeldung Hämodialyse: Geringer Alkoholkonsum nicht mit Gesamtmortalität assoziiert In einer aktuellen Kohortenstudie war bei Erwachsenen, die eine Erhaltungs-Hämodialyse erhielten, ein geringer bis mäßiger Alkoholkonsum nicht mit der Gesamtmortalität oder der ursachenspezifischen Mortalität assoziiert.