Menarini-Projektförderung für NAFLD-Forschung14. Mai 2018 Dr. Sabine Kahl ist Preisträgerin der Menarini-Projektörderung, die im Rahmen des Deutschen Diabetes Kongresses in Berlin vergeben wurde. (Quelle: Deutsches Diabetes-Zentrum) Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat im Rahmen des Diabetes Kongresses in Berlin Dr. Sabine Kahl vom Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) mit der Menarini-Projektförderung ausgezeichnet. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für klinische Diabetologie von Prof. Michael Roden erhielt die Auszeichnung für ihr Projekt zum Thema „Entwicklung eines Metaboliten-basierten Screening-Scores für die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD)“. Bislang ist es nicht gelungen, einen zuverlässigen nicht-invasiven Screening-Test zur Diagnose der NAFLD zu entwickeln. Ziel des Projekts der Ärztin ist es, Stoffwechselprodukte basierend auf Blutanalysen zu identifizieren, die spezifisch für die NAFLD sind. Hieraus soll ein Index entwickelt werden, der die zuverlässige Vorhersage des Vorhandenseins sowie des Stadiums der NAFLD ermöglicht. Anwendung könnte dieser Index in der klinischen Forschung sowie in der Praxis finden. „Die Erforschung der Stoffwechselveränderungen im Rahmen der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung interessiert mich besonders aufgrund ihrer Komplexität. Daher ist die Menarini Projektförderung eine großzügige Unterstützung und ermöglicht die Durchführung dieses Projektes“, erklärte Kahl anlässlich der Preisverleihung in Berlin. Kahl studierte von 2001 bis 2008 Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg. Im Rahmen dessen verbrachte sie von Oktober 2003 bis Juni 2004 einen Studienaufenthalt an der Universität von La Laguna, Teneriffa/Spanien. 2009 promovierte die Preisträgerin an der Universität des Saarlandes zum Thema „Diversity and developmental expression of L-type calcium channel β2 proteins and their influence on calcium current in murine heart”. Ihre Dissertationsschrift wurde mit “summa cum laude” bewertet. Von Oktober 2008 bis Dezember 2010 war Kahl wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für klinische und experimentelle Pharmakologie an der Universität des Saarlandes. 2011 trat sie ihre Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf an. Von April 2013 bis April 2017 war sie darüber hinaus in Teilzeit als Assistenzärztin an der Klinik für Endokrinologie des Universitätsklinikums Düsseldorf tätig. Die Menarini-Projektförderung wird seit dem Jahr 2001 von der Deutschen Diabetes Gesellschaft verliehen. Die mit 15.000 Euro dotierte ist an Forschungsarbeiten geknüpft, die eine besondere Relevanz für die Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus haben.
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