Mercurius Health übernimmt Robert Janker Klinik in Bonn

Prof. Attila Kovacs, Chefarzt der Klinik für Diagnostik und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, PD Dr. Azize Boström, Fachärztin für Neurochirurgie, John Allen, CEO Mercurius Health, Prof. Michael Pinkawa, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie. Bildquelle: Schoesslers

Die auf Strahlentherapie, interventionelle Radiologie und Palliativmedizin spezialisierte Bonner Robert Janker Klinik wird von Mercurius Health übernommen. Auch das zum Klinikum gehörende Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Bonn wird überführt.

Mercurius Health ist ein europäischer Anbieter von B2B-Onkologie-Dienstleistungen und hat seit einem Managementwechsel im Jahr 2020 eine Reihe neuer Projekte in Portugal und Spanien angekündigt, bei denen es seine Partner bei der Erweiterung ihres Angebots zur Krebsbehandlung unterstützt hat. die Firma bietet laut Pressemitteilung bereits Beratungs- und Schulungsdienstleistungen für deutsche Krankenhäuser und Onkologie-Zentren an.

Auf die Akquisition folgt eine Investition von fast 20 Mio. € in die Modernisierung der Einrichtung und in den Ersatz aller vorhandenen Geräte durch modernste Technologie. 

„Wir alle freuen uns über die Partnerschaft mit Mercurius Health und haben gemeinsam einen Plan entwickelt, der es uns ermöglicht, die Klinik so zu transformieren, dass wir die Pflege unseren Patienten auf eine andere Exzellenz-Ebene bringen”, kommentierte Prof. Michael Pinkawa, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologe.

Sein Kollege Prof. Attila Kovacs, Chefarzt der Klinik für Diagnostik und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, stimmt ihm zu: „Zusammen stehen wir gespannt am Beginn einer neuen und nachhaltigen Ära für die Klinik, in der wir unsere Expertise in der Forschung vertiefen und mehr Patienten aus Bonn, Deutschland und dem Ausland den Zugang zu minimalinvasiven Therapien ermöglichen, die die Nebenwirkungen reduzieren, die bestmögliche Lebensqualität bieten und den Krankenhausaufenthalt verkürzen.”

Die Klinik wird auch als Schulungseinrichtung genutzt, um technisches und klinisches Know-how auszutauschen und Beratungsdienste anzubieten, die anderen Krankenhäusern helfen, die Technologie optimal zu nutzen, um eine bessere Versorgung zu gewährleisten.

„Dieses Projekt bringt uns näher an unsere Kunden in Deutschland und Nordeuropa heran und bietet uns auch die Möglichkeit zu zeigen, wie wir Transformationsprojekte durchführen und die Ergebnisse in der Krebsbehandlung verbessern”, sagte John Allen, CEO von Mercurius Health.

Die Transaktion wurde am 11.01.2023 unterzeichnet und wurde nach den behördlichen Genehmigungen abgeschlossen. Der Austausch der Ausrüstung wird sofort beginnen und voraussichtlich in den nächsten drei Jahren in mehreren Phasen erfolgen.