Michael Benker und Stefan Otto als neue Stellvertreter des DRK-Bundesarztes gewählt10. November 2022 Stellvertreterwahl des DRK-Bundesarztes in Wiesentheid. Foto: ©Clarissa Lenz Die beiden DRK-Landesärzte Dr. Michael Benker (Brandenburg) und Dr. Stefan Otto (Saarland) wurden einstimmig von der Ständigen Konferenz der Landesärzte (SKLÄ) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) als die neuen Stellvertreter des DRK-Bundesarztes Univ.-Prof. Bernd W. Böttiger gewählt. Die Wahl der beiden renommierten Mediziner fand auf der 46. SKLÄ des DRK am 21. und 22. Oktober in Wiesentheid im Produktions- und Logistikzentrum des bayerischen Blutspendedienstes statt. „Das DRK verfügt über herausragende Landesärztinnen und Landesärzte mit umfangreicher Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Ich freue mich sehr darüber, Herrn Dr. Benker und Herrn Dr. Otto als Stellvertreter an meiner Seite zu wissen“, betont DRK-Bundesarzt Böttiger, der auch Klinikdirektor an der Uniklinik in Köln ist. Benker ist seit 1979 Mitglied des DRK und wirkte bereits in verschiedenen Funktionen auf Kreisebene. Er übernahm 2010 die Position als Landesarzt beim DRK-Landesverband Brandenburg. Benker arbeitet als Klinischer Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Rettungsdienst im Bundeswehrkrankenhaus (BwK) Berlin. Sein medizinischer Schwerpunkt liegt im Rettungsdienst. Nach seinem Studium der Humanmedizin in Bochum, Bonn und Heidelberg war Benker als anästhesiologischer Weiterbildungsassistent in Ludwigshafen und Speyer tätig, trat 1997 in die Bundeswehr ein und machte 1998 seinen Facharzt für Anästhesiologie. Er arbeitete unter anderem als stellvertretender ärztlicher Leiter Luftrettungsstandort „Christoph 23“ im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, als Facharzt im BwK Hamm, als Personaldezernent im Personalamt der Bundeswehr, zuständig für die Personalführung von allen „nicht-operativen“ Sanitätsoffizieren in den BwKs und Facharztzentren, als Oberarzt „Rettung“ und Ärztlicher Leiter des Luftrettungsstandorts „Christoph 31 B“ sowie als Leitender Arzt Notfallmedizin und Rettungsdienst im BwK Berlin. Er nahm an zahlreichen Auslandseinsätzen im erweiterten Aufgabenspektrum der Bundeswehr teil. Otto trat 1974 dem DRK bei und engagierte sich seitdem in verschiedenen Positionen. 2006 wurde er Landesarzt und Vorstandsmitglied des DRK-Landesverbandes Saarland. Die Rolle als Stellvertreter des Bundesarztes hat er seit 2011 inne. 2022 ernannte ihn die Regierung des Saarlandes zum Sanitätsrat. Otto trat 1978 sein Medizinstudium an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg an, um im Anschluss als Assistenzarzt erst in der Anästhesieabteilung des Kreiskrankenhauses Ochsenfurt und dann an der Klinik für Anästhesiologie in Mainz zu arbeiten. Dort machte er seinen Facharzt zum Anästhesisten. Im Anschluss übernahm er zunächst die Oberarztposition und seit 2002 die Chefarztposition an der Klinik für Anästhesiologie am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis. Zeitweise war er noch zusätzlich Chefarzt am St. Michael Krankenhaus Völklingen und am Caritas Krankenhaus Dillingen. Seit 2015 ist er als Lehrbeauftragter für Anästhesiologie an der Universität des Saarlandes tätig.
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