Mini-OPs bei gastroenterologischen Krebserkrankungen30. August 2021 Prof. Andreas Rink. Foto: UDE/Frank Preuß An Magen- oder Darmkrebs erkrankt? Inzwischen kann das oft mit kleinstmöglichen Eingriffen behandelt werden. Prof. Andreas Rink vom Universitätsklinikum Essen (UK Essen) möchte die Verfahren in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie optimieren. Er hat die Professur für Minimalinvasive Onkologische Chirurgie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) angenommen. Neben Tumoren des Magen-Darm-Trakts widmet sich Rink vor allem dem Krebs der Speiseröhre, des Dick- und des Enddarms. „Mir geht es besonders darum, die Funktion der befallenen Organe zu erhalten und wiederherzustellen. So können wir etwa einen dauerhaften künstlichen Darmausgang bei einer OP wegen Enddarmkrebs meistens verhindern“, erklärt der 54-Jährige. Er möchte die minimalinvasiven OP-Verfahren auf komplexe interdisziplinäre Eingriffe ausweiten. Zudem erforscht er, wie diese Technik beispielsweise bei Bauchfellkrebs eingesetzt werden kann.Auch Roboter wird Rink bei den Krebs-OPs als Assistenz hinzuziehen. „Das bringt die minimalinvasive Präzisionschirurgie weiter nach vorne. Am UK Essen werden wir zudem evaluieren, wie nützlich sie bei der Behandlung onkologischer Krankheiten ist.“ Studierenden möchte der Spezialist für chirurgische Tumortherapie die minimalinvasiven OP-Techniken in Seminaren ebenfalls näherbringen.Nach Medizinstudium (1986-1993) und Promotion (1994) an der Universität Köln war Rink mit Unterbrechung bis 2007 Arzt am Klinikum Leverkusen. Dann wechselte er bis 2010 an die Mainzer Uniklinik, danach bis 2012 ans Evangelische Krankenhaus Köln und 2013 ans Klinikum Leverkusen. Bevor er an die UDE kam, war er unter anderem seit 2020 außerplanmäßiger Professor an der Uni Mainz und Oberarzt in der dortigen Universitätsmedizin.
Mehr erfahren zu: "Kopf-Hals-Tumorzentrum Dresden setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin" Kopf-Hals-Tumorzentrum Dresden setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin Komplexe Fälle in der Kopf-Hals-Onkologie und veränderte Patientenprofile erfordern individuellere Therapie. Das Kopf-Hals-Tumorzentrum der Uniklinik Dresden setzt auf interdisziplinären Austausch mit Zuweisenden und Fachkollegen.
Mehr erfahren zu: "Sport könnte Stammzellenspende verbessern" Sport könnte Stammzellenspende verbessern Bei einer Blutstammzellenspende lösen Medikamente Blutstammzellen des Spenders aus dem Knochenmark, sodass sie für die Spende aus dem Blut gewonnen werden können. Eine Pilotstudie liefert nun Hinweise, dass körperliche Belastung […]
Mehr erfahren zu: "ASCO 2026: Ivonescimab verbessert Überleben beim squamösen NSCLC" Weiterlesen nach Anmeldung ASCO 2026: Ivonescimab verbessert Überleben beim squamösen NSCLC Die neuesten Ergebnisse der HARMONi-6-Studie zeigen, dass Ivonescimab plus Chemotherapie das Gesamtüberleben (OS) beim fortgeschrittenen squamösen Nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) unabhängig vom Spiegel des PD-L1-Proteins verlängert, verglichen mit Tislelizumab plus Chemotherapie.