Nachweis von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschweinen in Niedersachsen und Brandenburg2. Juli 2022 Betroffen sind mehrere tausend Schweine, die nun gekeult werden. (Symbolbild) Foto: © Hans Braxmeier – pixabay.com Am Samstag, 02. Juli 2022, teilt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit, dass im Landkreis Emsland und im Landkreis Uckermark die ASP in Hausschweinebeständen festgestellt wurde. Die Befunde sind durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert darüber, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) in zwei Hausschweinebeständen in Niedersachsen bzw. Brandenburg festgestellt wurde. Das Nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), hat die Befunde der jeweiligen Landeslabore in den entsprechenden Proben bestätigt und wird nun die zuständigen Behörden bei der Untersuchung des Eintragswegs des Erregers in die Bestände vor Ort unterstützen, so das BMEL. Die zuständigen Behörden vor Ort haben entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet und u.a. Schutz- und Überwachungszonen um die Betriebe festgelegt. BMEL weist deshalb erneut darauf hin, dass zum Schutz der Schweinebestände vor dem Eintrag des ASP-Virus Biosicherheitsmaßnahmen in den Betrieben ein elementarer Faktor sind und appelliert an Schweinehalter, sich immer wieder zu vergewissern, dass diese zuverlässig eingehalten werden. Der Vollzug des Tiergesundheitsrechts und somit die Durchführung der Tierseuchenbekämpfung obliegt den nach Landesrecht zuständigen Behörden vor Ort. Der Bund unterstützt die Länder über das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) bei der Diagnostik, der Ausbruchsaufklärung und Bekämpfung der Tierseuche. Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine, also Wild- und Hausschweine, betrifft und für sie meist tödlich ist. Für den Menschen ist die ASP ungefährlich. Am 10. September 2020 wurde ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Deutschland bestätigt. ASP-Fälle waren seitdem in Brandenburg (Wild- und Hausschweine) und in Sachsen (Wildschweine) und 2021 auch in Mecklenburg-Vorpommern (Wild- und Hausschweine) aufgetreten. Im Mai 2022 meldete Baden-Württemberg zuletzt einen Fall von ASP in einem Hausschweinebestand.
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