Neu an der UDE/am UK Essen: Bastian von Tresckow24. Februar 2022 Lymphknoten-Experte: Prof. Dr. Bastian von Tresckow. Foto: © UDE/Frank Preuß Dr. Bastian von Tresckow möchte die Therapie maligner Lymphome am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) optimieren. Er hat die Professur für Klinische und Experimentelle Hämatologie an der Fakultät für Medizin der Universität Duisburg-Essen (UDE) übernommen. „Lymphatische Krebserkrankungen sind inzwischen oft heilbar. Ich möchte die Therapie aber deutlich verbessern“, sagt von Tresckow. Das sei besonders wichtig, wenn das Lymphom nicht auf die Behandlung reagiert, der Krebs zurückkommt und/oder die Erkrankten ältere Hochrisiko-Patienten sind.Am UK Essen werden bei der optimierten Lymphomtherapie CAR-T-Zellen eingesetzt. „Die Behandlung ist hocheffizient und im Vergleich zur Hochdosis-Chemotherapie oder Stammzelltransplantation nebenwirkungsarm“, erklärt der 44-Jährige. „Wir werden unsere Forschung in Essen ausweiten und an der Fortentwicklung der CAR-T-Therapie wesentlich mitwirken“. Seit 2020 leitet von Tresckow am UK Essen den Lymphom-Schwerpunkt und das CAR-T-Programm und ist Stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation.Nach dem Medizinstudium an den Universitäten Heidelberg, Köln und Nizza (1998-2005) wurde von Tresckow 2005 mit Auszeichnung promoviert. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kölner Uniklinik und engagierte sich in der Deutschen Hodgkin Studiengruppe. Außerdem arbeitete er als Arzt in der hämato-onkologischen Abteilung der Uniklinik Köln. 2019/2020 leitete er das Zentrum für Hämatologische Neoplasien des Krankenhauses, in dem Erkrankungen des blutbildenden Systems behandelt werden.
Mehr erfahren zu: "Kopf-Hals-Tumorzentrum Dresden setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin" Kopf-Hals-Tumorzentrum Dresden setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin Komplexe Fälle in der Kopf-Hals-Onkologie und veränderte Patientenprofile erfordern individuellere Therapie. Das Kopf-Hals-Tumorzentrum der Uniklinik Dresden setzt auf interdisziplinären Austausch mit Zuweisenden und Fachkollegen.
Mehr erfahren zu: "Sport könnte Stammzellenspende verbessern" Sport könnte Stammzellenspende verbessern Bei einer Blutstammzellenspende lösen Medikamente Blutstammzellen des Spenders aus dem Knochenmark, sodass sie für die Spende aus dem Blut gewonnen werden können. Eine Pilotstudie liefert nun Hinweise, dass körperliche Belastung […]
Mehr erfahren zu: "ASCO 2026: Ivonescimab verbessert Überleben beim squamösen NSCLC" Weiterlesen nach Anmeldung ASCO 2026: Ivonescimab verbessert Überleben beim squamösen NSCLC Die neuesten Ergebnisse der HARMONi-6-Studie zeigen, dass Ivonescimab plus Chemotherapie das Gesamtüberleben (OS) beim fortgeschrittenen squamösen Nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) unabhängig vom Spiegel des PD-L1-Proteins verlängert, verglichen mit Tislelizumab plus Chemotherapie.