Neu: „Schwerpunktversorgung Intensivmedizin“ am Universitätsklinikum Jena19. Januar 2026 Das Team der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin ist stolz auf die erreichte Zertifizierung “Schwerpunktversorgung Intensivmedizin”. (Foto: ©Rodigast/UKJ) Als eine von wenigen Kliniken in Deutschland erhielt die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ) jüngst die Auszeichnung „Schwerpunktversorgung Intensivmedizin“. Jährlich werden mehr als 2500 Patientinnen und Patienten in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKJ versorgt und begleitet. Nun wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) zertifiziert. Klinikdirektor Prof. Michael Bauer ist stolz auf die Zertifizierung. „Das bestätigt einmal mehr unsere exzellente Qualität in der Versorgung schwerstkranker Patientinnen und Patienten. Gleichwohl steht sie für Standardisierung und eine Verbesserung der Versorgung unserer Patientengruppe mit einer hohen Sterbewahrscheinlichkeit.“ Die Zertifizierung umfasst dabei die Kompetenzmodule Neurologie, ECMO, Polytrauma, Transplantation, die Entwöhnung von der Beatmung, Forschung und Lehre und ein kardiovaskuläres Modul. Über zwei Jahre Arbeit gingen dem Zertifikat voraus. Starke interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit Die DGAI lobte laut Angaben des UKJ insbesondere die starke interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Expertinnen und Experten der Psychologie, Ergo-, Physio- und Logopädie arbeiten täglich Hand in Hand zusammen. Es ist als Auszeichnung für unser gesamtes Team zu sehen und zeigt, dass wir unser Qualitätsmanagement ernst nehmen“, erklärt Prof. Andreas Kortgen. Er ist Leiter der Sektion Intensivmedizin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Außerdem wurde die Weaning-Station positiv hervorgehoben, die seit über einem Jahr am UKJ etabliert ist. „Patientinnen und Patienten, die mit einer Langzeitbeatmung von einer unserer Intensivstationen kommen, werden auf der Weaning-Station Schritt für Schritt von der Beatmung entwöhnt. Damit haben wir unser Behandlungsspektrum einmal mehr erweitert“, ergänzt Kortgen. Auch das ECMO-Modul ist aufgeführt. „Wir bieten hier nicht nur die ECMO-Kompetenz für unsere eigenen Stationen, sondern auch einen ECMO-Abholdienst für andere Kliniken.“ Die Zertifizierung gilt bis 2028. Neben der Weaning-Station sind drei Intensivstationen und eine Intermediate Care Station ausgezeichnet.
Mehr erfahren zu: "Verletztenversorgung bei NATO-Bündnisfall-Übung: Verzahnung militärischer und ziviler Strukturen" Verletztenversorgung bei NATO-Bündnisfall-Übung: Verzahnung militärischer und ziviler Strukturen Die regionalen TraumaNetzwerke (TNW) Berlin und Brandenburg bringen ihre fachliche Expertise aktiv in die Nato-Bündnisfall-Übung „Medic Quadriga 2026“ ein. Sie findet in dieser Woche in Berlin statt, vermeldet die DGOU. […]
Mehr erfahren zu: "Italien nimmt Abschied von Jungen mit kaputtem Spenderherz" Italien nimmt Abschied von Jungen mit kaputtem Spenderherz Das Schicksal des kleinen Domenico bewegte Menschen weit über Italien hinaus. Zu seiner Beerdigung kamen mehrere Tausend Menschen. Inzwischen ermittelt die Staatanwaltschaft gegen mehrere Mediziner und Sanitäter.
Mehr erfahren zu: "Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden" Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden Fraktionen und Regierung stehen in Schleswig-Holstein geschlossen hinter dem Universitätsklinikum: Viel Geld fließt in Forschung, Versorgung und Modernisierung. Doch die Entscheidung bringt auch neue Schulden für das Land.