Neue Gesichter am Zentrum für Verdauungsorgane des HGH Bensheim14. Januar 2019 Dr. Bettina Hartmann (links) und Dr. Moritz Sold (Quelle: HGH) Am Heilig-Geist Hospital (HGH) in Bensheim ist zu Ende 2018 Chefarzt Dr. Jürgen Grüger nach 15 Jahren am HGH in den Ruhestand verabschiedet worden. Seine Nachfolge hat Dr. Bettina Hartmann angetreten, die zuvor am Klinikum Ludwigshafen tätig war. Unter ihrer Leitung soll vor allem der Bereich der High End Endoskopie weiter ausgebaut werden. Unterstützung dafür gibt es darüber hinaus aus Mannheim. Mit Dr. Moritz Sold konnte der Funktionsoberarzt im Bereich Endoskopie der Universitätsmedizin gewonnen werden. Die beiden Experten sollen die bereits bestehende Endoskopie am HGH für die Zukunft weiterentwickeln. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des gesamten Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse, der Leber sowie der Gallenwege. Frisch ausgestattet mit endoskopischen Geräten der modernsten Bauart wird das neu aufgestellte Team der Gastroenterologie 2019 in Bensheim erstmals diagnostische und therapeutische Endosonographien anbieten. “Wir konnten in den letzten Jahren feststellen, dass die interventionelle Endoskopie immer mehr an Bedeutung gewinnt”, sagt Dr. Benjamin Behar, Geschäftsführer der Artemed Klinikgruppe und des Heilig-Geist Hospitals. “Hier werden Möglichkeiten geboten, Patienten möglichst schonend zu behandeln. Mit Dr. Bettina Hartman und Dr. Moritz Sold konnten wir ein Team zusammenstellen, um das uns viele Krankenhäuser in Deutschland beneiden würden. Beide sind absolute Experten im Bereich der Endoskopie und haben bereits bewiesen, dass sie in einem sich rasant entwickelnden Gebiet eine führende Rolle einnehmen können. Ich freue mich sehr darüber, dass wir ab 2019 High End Endoskopie im HGH anbieten können.“ Im Rahmen des Zentrums für Verdauungsorgane wird das neu aufgestellte Team der Gastroenterologie eng mit der Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Dr. Jens Jonescheit zusammenarbeiten. So werden therapeutische Grenzentscheidungen zwischen interventionellem endoskopischen Vorgehen oder einer operativen Behandlung im Team besprochen und jeweils die für den Patienten individuell am besten geeignete Therapie gewählt.
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