Neuer BVMed-Jahresbericht: „Medizintechnik-Standort Deutschland stärken“19. April 2023 Illustration.©BVMed In seinem neuen Jahresbericht fordert der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) ein abgestimmtes Maßnahmenpaket, um den Medizintechnik-Standort Deutschland, die Gesundheitsversorgung mit Medizinprodukten und die Innovationskraft der deutschen Medizintechnik-Branche zu stärken. „Als Stimme der deutschen Medizintechnik-Branche und vor allem des Medizintechnik-Mittelstandes stehen wir jederzeit als Partner bereit. Für eine noch bessere Gesundheitsversorgung mit Medizintechnologien in Deutschland. Für eine forschungsstarke, leistungsfähige, wirtschaftlich gesunde und international wettbewerbsfähige Medizintechnik-Branche“, so der BVMed-Vorsitzende Dr. Meinrad Lugan und BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll im neuen Jahresbericht, der zur BVMed-Mitgliederversammlung am 18. April vorgelegt wurde. Die Medizintechnik-Branche ist in Deutschland ein wichtiger industrieller Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor und integraler Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung. Jedoch hat die mittelständisch geprägte Medizintechnik-Branche durch die Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine mit Folgen für die globalen Lieferketten und die Herstellungskosten zu kämpfen. Hinzu kommt der streng geregelte Medizinprodukte-Markt. Stichworte sind hier vor allem: EU-Medizinprodukte-Verordnung, Green Deal und digitale Themen. „Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die einen Großteil der Branche ausmachen und Treiber für Innovationen sind, müssen in Zukunft besser unterstützt werden“, heißt es in dem BVMed-Jahresbericht. Der BVMed-Jahresbericht 2022/23 beleuchtet die aktuellen politischen Themen der Medizintechnik-Branche – sowohl branchenübergreifend als auch fachspezifisch. Zusätzlich werden die wichtigsten Branchen-Kennzahlen dargestellt: Die Medizintechnik-Unternehmen, zu denen auch Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger gehören, beschäftigen in Deutschland über 250.000 Menschen und schaffen 13.000 Ausbildungsplätze in Zukunftstechnologien. Die Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der Medizintechnik-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeitende. Die Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die Medizintechnik-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Deutsche Medizintechnik ist auf dem Weltmarkt sehr erfolgreich. Die Exportquote liegt bei rund 66 Prozent, der Gesamtumsatz bei über 36 Milliarden Euro. „Medizintechnologien sind Teil der Lösung, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung zu begegnen. Sie begründen nicht nur Behandlungsmethoden, sondern haben auch großen Einfluss auf die Behandlungsqualität sowie die Unterstützung und Entlastung von Gesundheitspersonal“, so Möll.
Mehr erfahren zu: "Glaukom: Gängige Augensalben können Implantate schädigen" Weiterlesen nach Anmeldung Glaukom: Gängige Augensalben können Implantate schädigen Anhand klinischer und experimenteller Belege zeigt eine neue Studie der Nagoya-Universität (Japan), dass Augensalben auf Petrolatum-Basis ein bestimmtes Drainage-Implantat beeinträchtigen können.
Mehr erfahren zu: "Demenz vorbeugen: Warum Hörgerät und Brille wichtig fürs Gehirn sind" Demenz vorbeugen: Warum Hörgerät und Brille wichtig fürs Gehirn sind Was haben Hörgerät und Brille mit Demenzprävention zu tun? Mehr, als viele denken. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative (AFI) zeigt, warum unbehandelte Hör- und Sehschwächen das Demenzrisiko erhöhen können – […]
Mehr erfahren zu: "Biosensoren: Mit leuchtenden GPCRs Licht ins Dunkel bringen" Biosensoren: Mit leuchtenden GPCRs Licht ins Dunkel bringen Einem Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz ist es gelungen, erstmals in lebenden Zellen zu beobachten, wie G-Protein-gekoppelte Rezeptoren auf Wirkstoffe reagieren.