Neues Herzzentrum am Klinikum Chemnitz eröffnet29. Januar 2026 Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Herzzentrums am Klinikum Chemnitz (v. l.): Oberbürgermeister Sven Schulze, Medizinischer Geschäftsführer Klinikum Chemnitz Martin Wolz, Landtagspräsident Alexander Dierks, Staatsministerin Petra Köpping, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Chemnitz Martin Jonas, Medizinischer Geschäftsführer Poliklinik Jan Ernstberger und Kardiologie-Chefarzt Karim Ibrahim. (Foto: ©Klinikum Chemnitz) Moderne Diagnostik, schnellere Terminvergaben, enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung: Herzpatienten sollen am Klinikum Chemnitz fortan besser medizinisch betreut werden. Dazu ist für rund 70 Millionen Euro ein neues kardiologisches Zentrum eingerichtet worden. Dort finden sich alle Leistungen, von einer Chest Pain Unit über sechs neue Herzkatheterlabore, MRT, eine Intensiv- und vier Normalstationen. Köpping: „Behandlungsqualität auf Universitätsniveau“ Das Klinikum Chemnitz zählt neben den Universitätskliniken Dresden und Leipzig zu den Maximalversorgern in Sachsen. „Die Menschen zwischen Vogtland und Mittelsachsen profitieren fortan von einer Behandlungsqualität auf Universitätsniveau“, erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) mit Blick auf das neue Herzzentrum. Das Land hat dafür rund 47,3 Millionen Euro beigesteuert. „Mit dem neuen Kardiologischen Zentrum geben wir den Menschen in Südwestsachsen die Sicherheit, im Notfall schnell und auf höchstem medizinischem Niveau versorgt zu werden“, betonte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). „Kurze Wege, modernste Technik und ein starker Standort in Chemnitz schaffen Vertrauen – und retten Leben.“ Versorgung mehrerer Tausend Herzpatienten jährlich Das Klinikum Chemnitz ist ein kommunales Krankenhaus im Eigentum der Stadt. Dort werden nach eigenen Angaben jedes Jahr mehrere Tausend Herzpatienten und Herzpatientinnen stationär und ambulant versorgt. Insgesamt werden an dem Krankenhaus jährlich rund 61.700 Menschen voll- und teilstationär sowie etwa 75.000 Patienten ambulant behandelt.
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