“Versorgung in Vielfalt” – Neues OcuNet-Schwerpunktheft18. April 2018 Vernetzung über Sektorengrenzen hinweg. Illustration: © vege – Fotolia.com Der OcuNet Verbund beschreibt in seinem neuen Schwerpunktheft „Versorgung in Vielfalt“, wie im Gesundheitswesen Vernetzung über Sektorengrenzen hinweg funktionieren kann. Aus den aktuell 18 augenärztlichen Zentren des Verbunds werden 18 Beispiele aus der Praxis aufgezeigt. „Zusammenarbeit und Vernetzung im Gesundheitswesen müssen ausgebaut und verstärkt werden“ … das, so betont der OcuNet Verbund, stehe im neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD. Vor diesem gesundheitspolitischen Hintergrund belege das Schwerpunktheft „Versorgung in Vielfalt“, dass es in der Augenheilkunde bereits große Intersektorale Facharztzentren (IFZ) gebe, „die längst über die Grenzen von Versorgungsbereichen hinweg arbeiten sowie mit Filialen Patienten im ländlichen Raum versorgen“. Das Schwerpunktheft richtet mit Porträts und Querschnittbeiträgen den Fokus auf die Versorgungspotenziale von 18 augenärztlichen Zentren des OcuNet Verbunds, in welchem diese zusammengeschlossen sind. An mehr als 180 Standorten versorgen diese Zentren nach Angaben von OcuNet zusammen fast zwei Millionen Menschen pro Jahr – konservativ, mithilfe ambulanter Operationen und bei Bedarf auch stationär. „Zentren werden nicht von allen positiv gesehen. Viele verbinden mit dem Begriff etwas Dominierendes oder Unpersönliches“, räumt der Verbund ein. Die Porträts aber zeigten etwas anderes. Zwar sei das Leistungsspektrum der Zentren vergleichbar. Aber dennoch seien sie alle „Unikate und nicht einfach groß und anonym“. So sei ein Zentrum vor kurzem in die universitäre Ausbildung von Medizinern eingestiegen. Ein anderes habe eine Fülle von Filialen in der Fläche gegründet. Ein weiteres habe entschieden, seine neuen Räume im örtlichen Krankenhaus einzurichten. Wieder ein anderes habe High-Tech-Medizin auf dem Land etabliert. „Intersektoralität, aber auch die Versorgung auf dem Land und eine Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen sind verbindende und wichtige Merkmale der augenmedizinischen IFZ“, erklärt OcuNet. Hinzu kämen eine zeitgemäße Weiterbildung und Forschung sowie ein attraktives Angebot als Arbeitgeber für junge Ärztinnen und Ärzte. Den Beitrag Intersektoraler Facharztzentren angesichts der Herausforderungen in der gesundheitlichen Versorgung kommentieren als Gastautoren der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen (CDU), Barmer-Vorstand Prof. Christoph Straub, Dr. Andreas Schneider vom Bundesverband der Belegärzte und Andreas Bethke vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband. Quelle: OcuNet Verbund
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