Neues Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin in Freiburg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreicht Kindern und Jugendlichen den symbolischen Schlüssel für die neue Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Freiburg. (Foto: © Patrick Seeger)

In Freiburg wurde die neue Kinder- und Jugendklinik zur Nutzung übergeben. Sie bietet 156 Betten und führt universitäre Medizin sowie Regel- und Notfallversorgung für junge Patienten unter einem Dach zusammen. Das Land Baden-Württemberg investierte rund 133 Millionen Euro. 

Die neue Kinder- und Jugendklinik in Freiburg ist fertiggestellt. Sie wurde am 11. September im Beisein von Ministerpräsident Winfried Kretschmann an das Uniklinikum zur Nutzung übergeben Die Klinik gilt als landesweites Modellprojekt. Die Gesamtbaukosten lagen bei rund 169 Millionen Euro. Das Land investierte rund 133 Millionen Euro, das Universitätsklinikum Freiburg beteiligte sich mit 36 Millionen Euro.

Modernste medizinische Versorgung

Die neue Klinik bietet den jungen Patienten modernste medizinische Versorgung in einer Umgebung, die ihnen – so gut es geht – einen Alltag ermöglichen soll. Es gibt Gemeinschaftsräume zum Essen oder Klassenräume, um gemeinsam zu lernen. Die Architektur des Neubaus soll das psychische Wohlbefinden der jungen Patienten fördern und damit die Heilung jenseits der medizinischen Behandlung unterstützen. Das entsprechende Raumkonzept haben Mediziner, Psychologen, Pflegekräfte, Patienten- und Elternvertreter, Wissenschaftler und Architekten gemeinsam entwickelt.

Das Gebäude bietet Platz für 156 Betten sowie Labore und Verwaltungsbereiche. „Als landesweites Modell führt der Neubau universitäre Medizin, Regelversorgung und Notfallversorgung zusammen. Es ist großartig zu sehen, mit welchem großen Engagement hier an den besten Therapien für die jüngsten Patientinnen und Patienten geforscht und gearbeitet wird“, erklärte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski.

Neubau behebt Defizite

Bislang war die Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums in mehreren Einzelgebäuden auf dem Areal abseits des Zentralklinikums untergebracht. Ein Großteil der Gebäude war stark sanierungsbedürftig und konnte nicht mehr weiter genutzt werden. Auch die Anforderungen an einen zeitgemäßen Klinikbetrieb waren nicht mehr gegeben. Durch den Neubau konnten diese Defizite nun nachhaltig behoben werden.