Neues Zentrum für Viszeralmedizin in Zerbst7. Februar 2020 Symbolfoto: © Tobilander/Adobe Stock Seit dem 1. Februar 2020 gibt es in der Helios Klinik Zerbst/Anhalt ein Zentrum für Viszeralmedizin. Ziel des neuen Kompetenzzentrums ist laut dem Unternehmen Helios eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung durch interdisziplinäre und standortübergreifende Zusammenarbeit der Fachabteilungen sowie Einbeziehung externer Partner und niedergelassener Fachärzte. Dr. Michael Schölzel, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Dr. Matthias Prager, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Stoffwechselerkrankungen, bilden mit ihren Teams aus Medizinern, Pflegekräften und Funktionsdiensten eine starke Synergie im Zentrum für Viszeralmedizin. „Ich freue mich, dass wir Patienten in unserem neu gegründeten Zentrum künftig das gesamte Spektrum der Viszeralmedizin anbieten können. Alle Erkrankungen der Organe des Bauchraumes, des Brustkorbes und der Schilddrüse behandeln wir nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dafür bündeln wir die fachlichen Kompetenzen der Abteilungen Chirurgie, Gastroenterologie und Radiologie in einem Netzwerk, um so das höchstmögliche Niveau jeder Behandlung zu gewährleisten.“, erklärt Schölzel. Nicht nur die Fachabteilungen der Klinik arbeiten eng zusammen, auch externe Partner und niedergelassene Fachärzte sind in die Diagnostik und Therapie einbezogen. Neben der chirurgischen Behandlung von gutartigen Erkrankungen, wie Bauchwandbrüchen oder Hämorrhoiden, profitieren Patienten in Zerbst auch bei Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes vom Kompetenzzentrum. „In der Tumorkonferenz, zu der wir uns per digitaler Videoübertragung fachlich austauschen, bündeln wir das Wissen aus allen involvierten Fachbereichen der Helios Kliniken Zerbst/Anhalt und Bad Saarow. Dazu gehört neben der Bauchchirurgie auch die Fachbereiche Gastroenterologie, Onkologie, Pathologie, Strahlentherapie, Radiologie und weitere Fachbereiche entsprechend der Patientenanforderung“, erläutert Prager. Klinikgeschäftsführer Thomas Schröder begrüßt die Gründung des Zentrums. „Der damit einhergehende Ausbau des bestehenden Gesundheitsnetzwerkes ist ein wichtiger Schritt, um die Patientenversorgung, gerade im ländlichen Raum, dauerhaft auf einem hohen Niveau sicherzustellen. Wir senden mit dem neuen Kompetenzzentrum ein starkes Signal in die Region.“
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