Ausgabe 47/2024

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Mittwoch, 20. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

manch einer mag beim Stichwort „Genderdebatte“ mit den Augen rollen, in der medizinischen Versorgung hat sie auf jeden Fall ihre Berechtigung beziehungsweise ist sie dringend notwendig, wie eine aktuelle Studie zeigt. In dieser haben Wissenschaftler der Medizinischen Universität Graz, Österreich, untersucht, ob und wie die Auswirkungen der zerebralen Mikroangiopathie, der häufigsten Ursache für ischämische Schlaganfälle und ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung kognitiver Beeinträchtigungen und Demenz, bei Frauen und Männern variieren. Und tatsächlich fanden sie mithilfe von Daten zu mehr als 20.000 Schlaganfall-Patienten aus 38 weltweiten Kohorten deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. Dazu zählt, dass Männer zwar häufiger von Mikroblutungen im Gehirn betroffen sind, Frauen aber größere Schäden davontragen und ein höheres Sterberisiko haben. Auch wenn sich daraus aktuell noch keine konkreten Empfehlungen ableiten lassen, wie weibliche und männliche Patienten mit zerebraler Mikroangiopathie behandelt werden sollten, sind sie doch ein Anstoß, künftig stärker geschlechtsspezifisch zu forschen und zu therapieren.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Forscher finden geschlechtsspezifische Unterschiede bei zerebraler Mikroangiopathie

Forscher finden geschlechtsspezifische Unterschiede bei zerebraler Mikroangiopathie

Die zerebrale Mikroangiopathie ist eine Erkrankung der kleinen Blutgefäße im Gehirn und stellt eine der Hauptursachen für Schlaganfälle dar. Eine internationale Studie unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universitätsklinik für Neurologie der Medizinischen Universität Graz zeigt nun, dass Männer und Frauen unterschiedlich von dieser Erkrankung betroffen sind.

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ECTRIMS: Wirksamkeit von MAVENCLAD® im ZNS nachgewiesen

Neu publizierte Daten zeigen eine schnelle und 2 Jahre anhaltende Reduktion von Memory-B-Zellen im Liquor unter Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD®).a,1,2 93 % der RMS-Patientenb waren frei von schubunabhängiger Krankheitsprogression (PIRA). Die kognitiven Fähigkeitenc blieben über 4 Jahre hinweg bei 88 % erhalten.3 In Jahr 3 & 4 erreichten 79 % NEDA-3d und 81 % blieben schubfrei.3

Pflichttext | Referenzen

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Gliom-OP: Resttumoren sicherer feststellen

Forscher haben ein KI-gestütztes Modell entwickelt, das während einer Gliom-Operation innerhalb von zehn Sekunden mit hoher Sicherheit feststellen kann, ob noch Tumorreste im Gehirn sind.

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DGN 2024: Neue Real-World-Daten zu Ocrelizumab

In einer Auswertung von deutschen Real-World-Daten über bis zu 5,5 Jahren hatten RMS-Patient:innen mit Ocrelizumab in der 1st Line eine niedrigere ARR sowie eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Verbesserung des Behinderungsgrads. Sie waren auch mit etwas höherer Wahrscheinlichkeit frei von Behinderungs­progression, verglichen mit Patient:innen mit Ocrelizumab in einer späteren Therapielinie.

Referenz | Fachinformation

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Genauer Wirkmechanismus von Rückenmarkstimulation entschlüsselt

Genauer Wirkmechanismus von Rückenmarkstimulation entschlüsselt

Dass die transkutane spinale Stimulation (TSCS) funktionieren kann, wurde bereits in Studien bestätigt. Wie genau sie wirkt, wurde nun erstmals in einer Forschungsarbeit unter Leitung der MedUni Wien aufgezeigt.

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Adulte ADHS: MPH-Präparat jetzt auch zweimal täglich

Bei ADHS im Erwachsenenalter hat sich ein Mix aus Psychoedukation, Psychotherapie und Pharmakotherapie bewährt. Als Erstlinientherapie wird der Einsatz von Methylphenidat-Präparaten empfohlen. Medikinet® adult ist als einziges MPH-Präparat zur täglichen Zweimalgabe zugelassen; so können Patienten ihren Tag ganz individuell gestalten, um ihre Aufgaben souverän zu meistern. 

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Nature-Studie: Knochenmark im Schädel wächst ein Leben lang

Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit des Knochenmarks, gesunde Blutzellen zu produzieren, deutlich ab. Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster hat nun entdeckt, dass das Knochenmark im Schädel eine Ausnahme bei der Alterung des Knochenmarks darstellt und die Blutbildung im Laufe des Lebens steigert.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zeitnaher Beginn des Plasmaaustauschs oder der Immunadsorption als synergistische Therapien für Patienten in der akuten Phase der Anti-NMDAR-Enzephalitis.
Ther Adv Neurol Dis, 13.11.2024

Prävalenz, Korrelate, verträglichkeits- und wirksamkeitsbezogene Ergebnisse der antipsychotischen Polypharmazie: Systematischer Review und Meta-Analyse. The Lancet Psychiatry, 12.11.2024

Neurologische Outcomes bei Menschen mit Multipler Sklerose, die mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren für onkologische Indikationen behandelt werden. Neurology, 14.11.2024

Zusammenhang zwischen Besuchen in der Notaufnahme nach Konsum von Halluzinogenen und Risiko einer Schizophrenie-Spektrum-Störung. JAMA Psychiatry, 13.11.2024

 
 
 
Langsames RNA-Splicing führt zu Zelltod

Langsames RNA-Splicing führt zu Zelltod

Ein internationales Forscherteam hat einen Mechanismus identifiziert, der für das Spleißen von RNA von entscheidender Bedeutung ist. Die Arbeiten könnten erklären, wie bestimmte Mutationen zur Netzhaut-Erkrankung Retinitis pigmentosa führen, aber auch neue diagnostische Tests und Therapien für Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer oder bestimmte Krebsarten ermöglichen.

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KURZMELDUNGEN:

Die Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung hat ihre elfte Stellungnahme vorgelegt und empfiehlt, dass Krankenhäuser und Selbstverwaltung Dokumentationspflichten selbstkritisch überprüfen, der Austausch von Daten weiter standardisiert sowie die elektronische Patientenakte erweitert werden sollten.
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Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat eine neue S1-Leitlinie zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in der hausärztlichen Praxis veröffentlicht.
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TERMINE:

Deutscher Wirbelsäulenkongress
27. –29. November 2024
Hamburg

DGPPN Kongress 2024
27. – 30. November 2024
Berlin

24. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
4. – 6. Dezember 2024
Hamburg

18th Eurpoean Headache Congress
4. – 7. Dezember 2024
Rotterdam, Niederlande

 
 

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