Ausgabe 43/2024

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Mittwoch, 23. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

in den USA hat die sogenannte Opioidkrise bereits Zehntausende Todesopfer gefordert. Da Opioide hierzulande zwar deutlich restriktiver als in den USA, aber dennoch häufiger als noch vor zehn oder 20 Jahren verschrieben werden, befürchten Experten, dass die Opioidkrise auch Deutschland erfassen könnte. Ein Forscherteam der Universität Jena hat daher auf Basis von Krankenkassendaten untersucht, ob Operationen und die damit einhergehende Schmerztherapie möglichweise den Grundstein für eine Opioidabhängigkeit legen. Dabei fanden sie nur bei 1,4 Prozent der operierten Patienten eine über sechs Monate hinausgehende Einnahme von Opioiden. Allerdings hatten bestimmte Patientengruppen einen deutlich höheren Opioidkonsum als andere: So war der langfristige Einsatz der potenten Schmerzmittel nach Wirbelsäulen-, Schulter- und Sprunggelenksoperationen sowie Gelenkersatz-Wiederholungseingriffen bis zu siebenfach höher als im Durchschnitt nach anderen Eingriffen. Da angesichts des demographischen Wandels mit einer Zunahme insbesondere von Operationen zum Ersatz von Hüft- und Kniegelenken zu rechnen ist, sollten Patienten nach bestimmten Operationen möglicherweise enger als bisher betreut und begleitet werden.

Die detaillierten Ergebnisse der Forschergruppe sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Operationen führen in Deutschland nur selten zu einer langfristigen Opioid-Einnahme

Operationen führen in Deutschland nur selten zu einer langfristigen Opioid-Einnahme

Eine Forschungsgruppe unter Leitung des Universitätsklinikums Jena hat untersucht, ob Operationen eine längerfristige Opioideinnahme auslösen können und ob bestimmte Eingriffe dazu besonders beitragen. 

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Therapie der MS-Spastik: Was hat sich seit MOVE-1 getan?

Die MOVE-1-Studie zeigte vor über 10 Jahren ein deutliches Verbesserungspotential in der symptomatischen MS-Therapie. Was hat sich seither getan? Welchen Stellenwert hat die symptomatische Therapie heute? Und welche Aspekte sprechen für ein Fertigarzneimittel wie Sativex® (Pflichttext)? In der Interviewreihe „5 Minuten mit…“ gibt Prof. Peter Flachenecker, Bad Wildbad, hierzu spannende Einblicke.

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Antikörper, der auf Nervenzellen abzielt, bietet lang anhaltende Schmerzlinderung

Zelloberflächenproteine spielen eine entscheidende Rolle bei der Zellkommunikation und bei der Wahrnehmung von Veränderungen in der extrazellulären Umgebung. Ihre Fähigkeit, auf äußere Reize zu reagieren, indem sie die interne biologische Aktivität der Wirtszelle verändern, macht sie zu idealen Zielen für therapeutische Eingriffe.

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Lassen Sie die Augen trotz Myasthenia Gravis wieder leuchten

Bei Myasthenia Gravis (MG) ist das Ziel der Behandlung die rasche Symptomlinderung.1 Laut S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und internationalen Leitlinien ist Pyridostigminbromid hierfür der Wirkstoff der Wahl.2, 3, 4, 5 Erhalten Sie weitere Informationen zu Mestinon® mit Pyridostigminbromid, zum Krankheitsbild und vielem mehr in unserem Fachkreisportal.

Fachinformation | Referenzen

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Gewerkschaft: Cannabisgesetz hat sich nicht bewährt

Gewerkschaft: Cannabisgesetz hat sich nicht bewährt

Kiffer haben die Legalisierung von Cannabis gefeiert. Eine Mehrheitsmeinung ist das nicht, wie eine Umfrage zeigt. Die Gewerkschaft der Polizei findet die neuen Regeln „handwerklich schlecht gemacht“.

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Multiple Sklerose: Bleiben Sie informiert

Jetzt registrieren und regelmäßig kompakte Updates zur Multiplen Sklerose erhalten – kostenfrei auf zusammen-gesund.de!

Das kostenfreie Novartis-Portal zusammen-gesund.de kann Fachärztinnen und Fachärzten in ihren Therapieentscheidungen unterstützen. Fachkreise erhalten hier ebenso umfassende wie spezifische Informationen im Bereich Multiple Sklerose.

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Ist weniger Zucker besser für das Gehirn?

Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) haben herausgefunden, dass eine zuckerarme Ernährung unabhängig vom Blutzuckerspiegel positive Auswirkungen auf die langfristige Leistungsfähigkeit des Gehirns haben könnte.

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Ocrelizumab: Neue Daten vom ECTRIMS 2024

Neue Erkenntnisse vom ECTRIMS-Kongress bekräftigen den Einsatz von Ocrelizumab als einfache und sichere Einstiegstherapie. Hier finden Sie spannende Daten zu Real-World-Evidenz, Langzeitwirksamkeit und -sicherheit über 11 Jahre sowie aktuelle s.c. Daten zusammengefasst. Ebenfalls finden Sie einen Überblick zu Registerdaten für Schwangerschaft und Stillzeit.

Ref. | FI i.v. | FI s.c.

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Training verschiebt die Leistungsgrenzen des alternden Gehirns

Training verschiebt die Leistungsgrenzen des alternden Gehirns

Ältere Menschen können durch ein auf sie abgestimmtes regelmäßiges Gleichgewichtstraining ihre sensomotorische Leistungsfähigkeit verbessern. Das zeigen erste Ergebnisse einer interdisziplinären Studie von Sport- und Neurowissenschaftlern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Multisite-Hautbiopsien im Vergleich zu Liquorproben für die Diagnose von Prionenkrankheiten.
JAMA Neurology, 14. Oktober 2024

Medikamentöse Prophylaxe bei pädiatrischer Migräne: Eine Netzwerk-Meta-Analyse.
JAMA Netw Open 2024;7(10):e2438666.

Glymphatische Dysfunktion bei Multipler Sklerose und ihr Zusammenhang mit Krankheitspathologie und Behinderung.
Mult Scler, 29. September 2024

Vielversprechende Prädiktoren der diabetischen peripheren Neuropathie bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1.
Ital J Pediatr 2024 Oct 14;50(1):215.

 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Seit dem 1. Oktober ist Prof. Heinz Wiendl der neue Ärztliche Direktor der Klinik für Neurologie und Neurophysiologie des Universitätsklinikums Freiburg. Er folgt auf Prof. Cornelius Weiller, der die Klinik 19 Jahre geleitet hat.
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Forschende der Julius-Maximilians-Universität und des Uniklinikums Würzburg haben ein tragbares Gerät zur mobilen Schlaganfalldiagnostik entwickelt und damit einen mit 500.000 Euro dotierten Medical Valley Award des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gewonnen.
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TERMINE:

11th International Symposium on Neuroprotection and Neurorepair (ISN&N)
18. – 20. November 2024
Potsdam

Deutscher Wirbelsäulenkongress
27. – 29. November 2024
Hamburg

DGPPN Kongress 2024
27. – 30. November 2024
Berlin

 
 

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