Ausgabe 36/2025

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Montag, 01. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der Zeitpunkt der Einnahme von Antihypertensiva spielt laut Forschungsdaten einer kanadischen Arbeitsgruppe keine Rolle für das kardiovaskuläre Risiko. In ihrer randomisierten BedMed-Studie mit mehr als 3300 Patienten zeigten die Autoren, dass weder die morgendliche noch die abendliche Einnahme Vorteile in Bezug auf Tod, Schlaganfall, akutes Koronarsyndrom oder Herzinsuffizienz bot. Auch Nebenwirkungen wie Sehstörungen, kognitive Einschränkungen oder sturzbedingte Ereignisse traten nicht häufiger auf. Damit lässt sich die Einnahmezeit der Blutdruckmedikation an den individuellen Alltag und die Präferenzen der Betroffenen anpassen.

Während die BedMed-Daten verdeutlichen, dass bei der Blutdrucktherapie Flexibilität hinsichtlich der Einnahmezeit möglich ist, rückt eine Studie zu antithrombotischen Strategien nach perkutaner Koronarintervention die Wahl der Medikation in den Vordergrund. In der südkoreanischen SMART-CHOICE-3-Studie erwies sich eine Clopidogrel-Monotherapie nach abgeschlossener dualer Plättchenhemmung im Vergleich zu einer Therapie mit Acetylsalicylsäure als überlegen. Sie reduzierte signifikant das Risiko für Tod, Myokardinfarkt und Schlaganfall, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Blutdruckmedikation morgens oder abends: Kein Einfluss auf kardiovaskuläres Risiko

Ob nach dem Aufstehen oder vor dem Zubettgehen: Der Zeitpunkt der Einnahme von Antihypertensiva scheint hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos keinen Einfluss zu haben. Das zeigt die randomisierte klinische Studie BedMed, deren Ergebnisse in „JAMA“ erschienen.

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Mit Iltria® das kardiovaskuläre Risiko gezielt adressieren2

Die SECURE-Studie untersuchte Iltria® im Vergleich zur Standardtherapie bei Patient:innen nach einem kardiovaskulären Ereignis. Ergebnis: eine signifikante relative Reduktion der CV-Mortalität um -33 % - und das von Beginn an.1

Iltria® ist die einzige Single Pill, die Atorvastatin, Ramipril und ASS enthält und ist in 6 Dosierungen vorhanden.2,3

Fachinformation | Referenzen

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PCI-Nachbehandlung: Ereignisrate senken ohne erhöhtes Blutungsrisiko

Die optimale Strategie zur langfristigen Aufrechterhaltung der Thrombozytenaggregationshemmung (TAH) bei Patienten, die sich einer perkutanen Koronarintervention (PCI) unterzogen haben, ist nach wie vor unklar. In der Studie SMART-CHOICE 3 konnten Wissenschaftler aus Südkorea nun aber zeigen, dass eine Clopidogrel-Monotherapie nach abgeschlossener Standardtherapie mit dualer Plättchenhemmung (DAPT) im Vergleich zur Monotherapie mit Acetylsalicylsäure (ASS) die bessere Wahl zu sein scheint.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

COVID-19-Vorgeschichte beeinträchtigt Schlafqualität

Personen mit einer COVID-19-Vorgeschichte schlafen im Vergleich zu solchen, die nie an COVID-19 erkrankt waren, schlechter. Zu dieser Erkenntnis sind die Autoren einer neuen Studie gelangt.

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Behandlung von Eisenmangel bei Kindern, Erwachsenen und Schwangeren

Was tun bei Eisendefizienz, dem weltweit häufigsten Mikronährstoffmangel? Als Erstlinientherapie wird oft oral verabreichtes Eisen empfohlen. Doch darüber, wie es optimalerweise formuliert sein sollte, die Dosierungsstrategie oder darüber, welche Patienten bevorzugt mit intravenösem Eisen behandelt werden sollten, gibt es keinen Konsens.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Fertilitätserhalt bei Krebspatienten: ASCO-Leitlinie aktualisiert

Die American Society of Clinical Oncology (ASCO) hat bereits 2006 eine Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei Krebspatienten verfasst, die 2013 und 2018 aktualisiert wurde. Nun kam ein Gremium um Prof. H. Irene Su von der University of California in San Diego, USA, zusammen, um diese Leitlinie anhand einer Evidenzbasis aus 166 Studien zu aktualisieren.

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PANORAMA:

Aktuelle Ergebnisse der klinischen Medikamentenstudie „reCOVer“ zeigen: Rovunaptabin, auch bekannt als BC007, kann bei bestimmten Long-COVID-Betroffenen die mit der Krankheit verbundene Fatigue lindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.
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Ein molekularer Mechanismus, der entscheidend zum Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit durch Schädigung von Nervenzellen beiträgt, ist von einem Forschungsteam unter der Leitung des Neurobiologen Prof. Hilmar Bading von der Universität Heidelberg entdeckt worden.
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TERMINE:

7. Grazer Herzkreislauftage
10.–15. September 2025
Graz, Österreich

Fortbildungswochenende Antwerpen 2025
3. - 5. Oktober 2025
Antwerpen, Belgien

Webinar: Freude mit Formularen – Musterverordnungen
9. September 2025
online

50. practica
15. - 18. Oktober 2025
Bad Orb

 
 

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