Ausgabe 06/2026

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Montag, 02. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Forschende der Universitätsmedizin Mainz zeigen in einer systematischen Übersichtsarbeit, dass Entstehung und Verlauf der Herzinsuffizienz nicht allein von klassischen Risikofaktoren abhängen. Neben Hypertonie und Bewegungsmangel beeinflussen Umweltfaktoren wie Feinstaub, Lärm, Hitze, nächtliches Kunstlicht und toxische Metalle das Erkrankungsrisiko über Jahre hinweg. Besonders betroffen sind sozioökonomisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Die Autoren plädieren deshalb für eine Prävention, die medizinische Strategien mit Umwelt- und Gesundheitsschutz verbindet.

Wie stark sozialer oder emotionaler Stress chronisch-entzündliche Darmerkrankungen beeinflussen kann, verdeutlicht eine Studie aus den USA. In einem Mausmodell verschärfte Stress die Colitis über eine Aktivierung der β-adrenergen Signalübertragung, gesteigerten oxidativen Stress und eine Schwächung der epithelialen Barriere. Die Hemmung der Bildung reaktiver Sauerstoffspezies milderte die Entzündung, während die Blockade der Cortisol-Signalwege keinen Effekt zeigte. Die Ergebnisse stützen die Einordnung von Stress als biologisch messbaren Krankheitsfaktor und unterstreichen den Bedarf an ganzheitlichen, personalisierten Therapiekonzepten.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Herzinsuffizienz: Einfluss von Umweltbedingungen bisher unterschätzt

Herzinsuffizienz: Einfluss von Umweltbedingungen bisher unterschätzt

Ob eine Herzinsuffizienz entsteht und wie sie verläuft, hängt nicht nur von körperlichen, sondern auch von Umweltbedingungen und der Dauer der Exposition ab. Das haben Forschende der Universitätsmedizin Mainz mit einer internationalen Forschungsgruppe mittels einer systematischen Übersichtsstudie herausgefunden.

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Bald verfügbar: Ozempic® 2 mg

Damit Menschen mit Typ 2 Diabetes zukünftig von noch mehr Stärke profitieren können, wird Ozempic® bald auch in der 2 mg Konzentration verfügbar sein.1

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Stress und CED-Symptome: Neue Studie liefert Einblicke in beteiligte biologische Prozesse

Manche Patienten mit Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CEDs) berichten, dass auf Phasen von intensivem Stress eine Verstärkung ihrer Symptome oder gar akute Krankheitsschübe folgen. Wie sich dies biologisch erklären lässt, war bislang unklar.

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Zweitägige Haferkur senkt Cholesterinspiegel

Zweitägige Haferkur senkt Cholesterinspiegel

Personen mit einem metabolischen Syndrom profitieren laut einer Studie der Universität Bonn von einer zweitägigen Haferkur. Die cholesterinsenkende Wirkung wird offenbar durch das Mikrobiom und phenolische Metabolite vermittelt.

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Ärzte verordnen weniger Antibiotika

Ärztinnen und Ärzte verordnen in Deutschland immer weniger Antibiotika. So ist die altersübergreifende Verordnungsrate von 2010 bis 2019 kontinuierlich um 26 Prozent gesunken. Das geht aus Zahlen des Zentralinstitutes für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor.

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Bluttest könnte Infektionsgeschichte eines Menschen offenlegen

Bluttest könnte Infektionsgeschichte eines Menschen offenlegen

Erlanger Forschende wollen mithilfe von T-Zell-Rezeptor-Analysen die individuelle Infektionsgeschichte eines Menschen rekonstruieren. Ist das Projekt erfolgreich, könnte zukünftig schon ein einziger Bluttest dafür ausreichen.

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PANORAMA:

Die Ausgaben für die medizinische Versorgung steigen weiter. Die Regierung will gegensteuern und eine drohende große Lücke 2027 schließen – nur wie? Ein Vorschlag der DAK sieht eine Umverteilung der Steuern von Arzneimitteln auf Tabak und Alkohol vor.
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Der Zugang zu Fachärzten soll neu organisiert werden, helfen soll ein Primärarztsystem. Erklärte Ziele: Kürzeres Warten auf Termine und eine effizientere Versorgung in Zeiten steigender Gesundheitskosten.
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Ob Lärm, Luft- und Umweltverschmutzung oder der Klimawandel: Sie alle bedrohen unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit. Um diesen Umweltbelastungen entgegenzutreten, haben sich weltweit führende kardiologische Fachgesellschaften zusammengeschlossen.
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TERMINE:

Tagung des Fachverbandes für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin
23.–24. Februar 2026
Leipzig

2. Multidisziplinäres Perioperatives Symposium
8.–14. März 2026
Going am Wilden Kaiser (Österreich)

71. Fortbildungstagung der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für prophylaktische Medizin und Sozialhygiene
9.–12. März 2026
Bad Hofgastein (Österreich)

26. Kardiovaskuläre Frühjahrstagung des Herzzentrums Leipzig
13.–14. März 2026
Leipzig

 
 

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