Ausgabe 32/2025

Klicken Sie hier, um diesen Newsletter online anzusehen!

newsletter-logo-allgem-kom
 
 

Montag, 04. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters KOMPAKT ALLGEMEINMEDIZIN,

eine bevölkerungsbasierte Querschnittsstudie aus Singapur verdeutlicht, dass hospitalisierte Erwachsene mit respiratorischer Synzytialvirus-Infektion (RSV) ein höheres Risiko für akute kardiovaskuläre Komplikationen aufweisen als Patienten mit COVID-19 oder Influenza. Besonders häufig traten unter RSV Rhythmusstörungen und Herzinsuffizienz auf. Bei Krankenhausaufenthalten im Zeitraum 2023–2024 war die Wahrscheinlichkeit für Herzinsuffizienz nach RSV-Infektion sogar mehr als doppelt so hoch wie bei Impfdurchbrüchen durch Influenza. Die Daten unterstreichen die Relevanz einer RSV-Impfung insbesondere für Menschen mit kardiovaskulären Vorerkrankungen.

Die Frage nach protektiven Ansätzen bei vulnerablen Patientengruppen bewegt auch die diabetologische Forschung: Zwei neue Studien zeigen, dass GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RA) und SGLT2-Inhibitoren (SGLT2i) potenziell auch neuroprotektive Effekte haben. Während eine Metaanalyse aus Irland nur für GLP-1RA eine signifikante Reduktion des Demenzrisikos ergab, identifizierte eine große Real-World-Studie aus den USA bei beiden Wirkstoffklassen einen vergleichbaren Schutzeffekt gegenüber Alzheimer und verwandten Demenzen. Diese Ergebnisse liefern erste Hinweise darauf, dass moderne Antidiabetika über ihre bekannten Vorteile hinaus auch zur Prävention kognitiver Beeinträchtigungen beitragen könnten.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

RSV-Infektion: Höheres Risiko für kardiale Komplikationen als bei COVID-19

In einer bevölkerungsbasierten Querschnittstudie haben deren Autoren das Risiko für akute kardiovaskuläre Komplikationen bei Erwachsenen verglichen, die wegen einer Infektion mit dem respiratorischen Synzytialvirus (RSV), mit COVID-19 oder mit Influenza in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Die Untersuchung wurde vor der Einführung einer RSV-Impfung am Studienort (Singapur) durchgeführt.

Lesen Sie hier weiter ...

 
 
Advertorial

Impfen dauert Sekunden. Pertussis wochenlang.

Trotz STIKO-Empfehlung sind ca. 50 % der Erwachsenen nicht ausreichend vor Pertussis geschützt. Pertussis kann zu oft langwierigem Husten und quälenden Hustenanfällen führen und Ihre Patient*innen erheblich beinträchtigen. Werden Sie aktiv - impfen Sie Ihre Patient*innen mit Boostrix zum Schutz gegen Pertussis.

Pflichtangaben

boostrix_home_2025_API_200x250
 

Neuroprotektive Wirkung von kardioprotektiven blutzuckersenkenden Wirkstoffen

Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes (T2D) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder entsprechenden Risikofaktoren gelten SGLT2-Inhibitoren (SGLT2i) und Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) als Therapie der Wahl. Doch sind diese kardioprotektiven blutzuckersenkenden Wirkstoffe auch mit einem verringerten Risiko für Demenz oder kognitive Beeinträchtigungen verbunden? Dieser Fragestellung gingen sowohl ein irisches als auch ein US-amerikanisches Forscherteam unabhängig voneinander und mit unterschiedlicher Methodik nach.

Lesen Sie hier weiter ...

 

 
 
© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen

Während und nach der COVID-19-Pandemie zeigten viele Studien eine Zunahme psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen. Eine retrospektive Untersuchung aller Krankenhausaufenthalte von Jugendlichen im Alter von 11–18 Jahren in Spanien deutet nun jedoch darauf hin, dass die Zahl und Schwere psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen bereits seit Beginn des Jahrtausends stetig zunehmen. Allerdings stieg durch die Pandemie die Zahl der Klinikaufenthalte wegen psychischer Probleme sprunghaft an.

Lesen Sie hier weiter ...

 
 

 
 

Darmkrebs-Früherkennung: Fristsetzung verbessert Teilnahme am Screening

Wie lassen sich mehr Menschen dazu bewegen, das Darmkrebs-Screening per immunchemischem Stuhltest (FIT) in Anspruch zu nehmen? Der schottischen TEMPO-Studie zufolge reicht das simple Setzen einer Frist.

Lesen Sie hier weiter ...

 

 
 
© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

T‑Zell-Marker für personalisierte CED-Behandlung identifiziert

Neuere CED-Therapien zielen vermehrt auf pathogene Zytokinwege und die Rekrutierung von Immunzellen im Darm ab. Trotz des Erfolges von Behandlungen auf der Grundlage von Biologika gibt es für das Patientenmanagement keine zuverlässigen Prädiktoren für das jeweilige individuelle Therapieansprechen.

Lesen Sie hier weiter ...

 
 
 

PANORAMA:

Bestandteile der täglichen Ernährung können die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika beeinflussen. Die Studie von Forschenden der Universität Tübingen leistet damit einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der sogenannten Low-Level-Antibiotikaresistenz.
Weiterlesen ...

Statt zur Genesung beizutragen, enthält das Essen in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu wenig gesunde pflanzliche Lebensmittel – und gefährdet zugleich die Umwelt. Das zeigt eine in „The Lancet Planetary Health“ veröffentlichte Studie.
Weiterlesen ...

TERMINE:

ESC Congress 2025
29. August bis 1. September 2025
Madrid, Spanien

WONCA World Conference 2025
17.–21. September 2025
Lissabon, Portugal

37. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
18.–20. September 2025
Weimar

FOMF Allgemein- und Innere Medizin Refresher Frankfurt
23.–27. September 2025
Frankfurt am Main

 
 

„Kompakt Allgemeinmedizin“ ist ein Titel der Biermann Verlag GmbH in Köln. Sie erhalten diese E-Mail, da Sie für diesen Newsletter angemeldet sind. Sie können in unserem Fachportal weitere Newsletter zu verschiedenen medizinischen Fachrichtungen abonnieren. Sollten Sie kein Interesse mehr an diesem Newsletter haben, können Sie sich hier abmelden. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unseren Themen und Inhalten, freuen wir uns auf Ihre E-Mail: [email protected] Bitte beachten Sie, dass dieser Newsletter nur Angehörigen der Heilberufe gemäß HWG §10 zugänglich gemacht werden darf; das gilt auch für das Weiterempfehlen und Weiterleiten.

Impressum: Biermann Verlag GmbH | MedCon Health Contents GmbH | HRB Bonn 11110 | HRB Köln 78926

Geschäftsführer: Dr. med. Hans Biermann

Hier vollständiges Impressum aufrufen