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inwieweit Spiegel zirkulierender Sexualhormone die Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität bei älteren Männern beeinflussen, versucht eine internationale Arbeitsgruppe mithilfe einer Metaanalyse zu beantworten. Basierend auf Daten aus neun prospektiven Kohortenstudien zeigt sich, dass niedrige Testosteronwerte, hohe Spiegel des Luteinisierenden Hormons sowie sehr niedrige Östradiolspiegel mit einer erhöhten Gesamtmortalität einhergehen. Darüber hinaus stehen die Konzentrationen des Sexualhormon-bindenden Globulins und Dihydrotestosterons in einem signifikanten Zusammenhang mit dem Mortalitätsrisiko.
Eine dänische Studie mit über 85.000 Patientinnen und Patienten zeigt, dass Autoimmunerkrankungen mit einem erhöhten Risiko für koronare Atherosklerose und kardiovaskuläre Ereignisse einhergehen. Personen mit Autoimmunerkrankungen haben demnach ein signifikant höheres Risiko für Plaquebildung und Koronarverkalkung. Bei Personen mit Autoimmunerkrankungen und einem günstigen kardiovaskulären Risikoprofil hingegen sinkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um etwa 54 Prozent im Vergleich zu Personen mit vorhandenen Risikofaktoren.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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