Ausgabe 45/2024

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Montag, 04. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Allgemeinmedizin,

inwieweit Spiegel zirkulierender Sexualhormone die Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität bei älteren Männern beeinflussen, versucht eine internationale Arbeitsgruppe mithilfe einer Metaanalyse zu beantworten. Basierend auf Daten aus neun prospektiven Kohortenstudien zeigt sich, dass niedrige Testosteronwerte, hohe Spiegel des Luteinisierenden Hormons sowie sehr niedrige Östradiolspiegel mit einer erhöhten Gesamtmortalität einhergehen. Darüber hinaus stehen die Konzentrationen des Sexualhormon-bindenden Globulins und Dihydrotestosterons in einem signifikanten Zusammenhang mit dem Mortalitätsrisiko.

Eine dänische Studie mit über 85.000 Patientinnen und Patienten zeigt, dass Autoimmunerkrankungen mit einem erhöhten Risiko für koronare Atherosklerose und kardiovaskuläre Ereignisse einhergehen. Personen mit Autoimmunerkrankungen haben demnach ein signifikant höheres Risiko für Plaquebildung und Koronarverkalkung. Bei Personen mit Autoimmunerkrankungen und einem günstigen kardiovaskulären Risikoprofil hingegen sinkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um etwa 54 Prozent im Vergleich zu Personen mit vorhandenen Risikofaktoren.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem „Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de“.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktions-Team

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Senioren: Erhöhte Mortalität bei niedrigen Testosteron- und Östradiol-Spiegeln

Es ist umstritten, ob die Spiegel zirkulierender Sexualhormone die Sterblichkeit und das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen (CVD) bei alternden Männern beeinflussen. Für eine systematische Überprüfung möglicher Assoziationen hat ein internationales Team eine Literaturrecherche durchgeführt.

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Dexcom rtCGM: breitere Kostenübernahme bei Typ-2-Diabetes

Das Unternehmen Dexcom ebnet mit einem Partner nun einer Kostenübernahme auch abseits der intensivierten Insulintherapie (ICT) den Weg: Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ermöglicht dank neuer Satzungsleistung seit 01.04.2024 ihren Versicherten mit Diabetes Typ 2 und einer Behandlung aus der sog. BOT-Gruppe1  die Versorgung mit einem Dexcom rtCGM-System für bis zu 12 Monate.2

Referenzen

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Wie Autoimmunerkrankungen das Atherosklerose-Risiko erhöhen

Einige Autoimmunerkrankungen bergen ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse (ASCVD). Eine Studie untersuchte nun, ob Autoimmunerkrankungen unabhängig voneinander mit koronarer Atherosklerose und ASCVD-Risiko korrelieren und ob traditionelle kardiovaskuläre Risikofaktoren das Risiko modulieren.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Post-Zoster-Neuralgie: Objektive und subjektive Bewertung klaffen auseinander

Die objektive Überwachung der Aktivität gewinnt bei der Bewertung chronischer Schmerzen zunehmend an Bedeutung. Um Risikofaktoren für eine verminderte Aktivität bei Patienten mit Post-Zoster-Neuralgie (PZN) zu ermitteln, haben japanische Wissenschaftler deren Tagesaktivität und den Schlaf mithilfe der Aktigraphie objektiv untersucht.

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Onychomykose: Zunahme der Terbinafin-Resistenz

Weltweit ist eine besorgniserregende Zunahme antimykotischer resistenter Dermatophytosen zu beobachten, wobei die Resistenz gegen Terbinafin durch Punktmutationen im Squalen-Epoxidase(SQLE)-Gen übertragen wird, so die Autoren einer aktuellen Studie einleitend.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

CED: Frühkindliche Rauchexposition erhöht Erkrankungsrisiko deutlich

In einer prospektiven Kohortenstudie untersuchten Forschende aus Schweden und Norwegen, ob ein Zusammenhang zwischen frühkindlicher Rauchexposition und dem späteren Risiko einer Chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) besteht.

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PANORAMA:

Um den Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Immunsystem besser zu verstehen, haben Forschende am Max-Planck-Institut für Psychiatrie verschiedene biologische Faktoren gemessen und Zusammenhänge identifiziert.
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Mitte November wird das „Committee for Medicinal Products for Human Use“ der europäischen Arzneizulassungsbehörde erneut über die Zulassung von Lecanemab, einem Antikörper gegen Alzheimer, entscheiden. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie befürwortet eine Zulassung.
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TERMINE:

31. Hausärztetag Sachsen
15.–16. November 2024
Radebeul

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR)
28.–30. November 2024
Wien, Österreich

18th European Headache Congress
4.–7. Dezember 2024
Rotterdam, Niederlande

39. Deutsch-Österreichisch-Schweizer Kongress für Sporttraumatologie & Sportmedizin – „Orthopädische Aspekte im Sport“
14.–22. Februar 2025
Seefeld, Österreich

 
 

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