Ausgabe 37/2025

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Montag, 08. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine US-amerikanische Studie zeigt, dass Jugendliche mit Adipositas ein hohes Risiko für eine Metabolische dysfunktionsassoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) haben. Rund 70 Prozent der adipösen Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren erfüllten die MASLD-Kriterien. Betroffene wiesen typische Auffälligkeiten wie ein erhöhtes Körpergewicht, größere Taillenumfänge, erhöhte Triglycerid-Werte und ein höheres Risiko für Leberfibrose auf. Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung wurden als wesentliche Risikofaktoren identifiziert.
Dermatologen aus China analysierten die Krankheitslast durch Hautkrebs bei Menschen ab 65 Jahren zwischen 1990 und 2021 und ergänzten ihre Ergebnisse durch eine Projektion bis 2050. Demnach sind insbesondere Männer sowie Personen in Ländern mit hohem soziodemografischen Index stark betroffen. Aber auch insgesamt zeigte die globale Hautkrebsbelastung älterer Menschen im Beobachtungszeitraum einen steigenden Trend. Dieser ist insbesondere auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen. Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit zielgerichteter Präventionsstrategien für Hochrisikogruppen in einer alternden Weltbevölkerung.
Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem „Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de“.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© kwanchaichaiudom - stock.adobe.com (Symbolbild)

Rund 70 Prozent der adipösen Jugendlichen haben eine MASLD

Rund 70% der adipösen Jugendlichen sind von einer Metabolischen dysfunktionsassoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD) betroffen. Das geht aus den Ergebnissen einer in „Pediatric Obesity“ veröffentlichten Studie hervor. Da die Adipositasraten bei Jugendlichen steigen, halten die Autoren es für „dringend notwendig“, gefährdete Jugendliche auf Stoffwechselprobleme im Zusammenhang mit steatotischen Lebererkrankungen zu untersuchen.

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Wirtschaftlich & wirksam: Iltria® für
GKV-Versicherte

Iltria® ist, neben bestehenden Rabattverträgen, seit August für Versicherte der Barmer und GWQ, also 27 % der GKV-Versicherten2, zuzahlungsbefreit.

Damit ist Iltria® nicht nur eine prognostisch relevante Option1, sondern auch ein wirtschaftlich sinnvoller Baustein in der Versorgung von Patient:innen nach einem kardiovaskulären Ereignis.

Fachinformation | Quellen

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Hautkrebs: Ansteigende Belastung in wohlhabenden Ländern

Dermatologen der Chongqing Medical University in China untersuchten die globale Krankheitslast durch Hautkrebs bei Erwachsenen ≥65 Jahren im Zeitraum von 1990–2021 und ergänzten ihre Analyse durch eine Projektion bis ins Jahr 2050. Ihr Ergebnis: In der älteren Bevölkerung sind insbesondere Männer und Personen aus Ländern mit einem hohen soziodemografischen Index (SDI) einer erheblich ansteigenden Belastung durch Hautkrebs ausgesetzt.

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COVID ruht im Sommer nicht: Schützen Sie
Risikopatient:innen

Zusammen den Spätsommer genießen, das möchten auch Senior:innen, Patient:innen mit chronischen Erkrankungen und immundefiziente Menschen.

Schützen Sie Ihre positiv getesteten Risikopatient:innen! Bei hohem Risiko+ für einen schweren COVID-Verlauf sollte gemäß Leitlinien frühzeitig antiviral behandelt werden.1,2

Fachinformation | Referenzen

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Gebrechlichkeit erhöht Risiko für Lebererkrankungen

Gebrechlichkeit (Frailty) ist mit zahlreichen Krankheiten und einer schlechten Prognose assoziiert. Ihre Auswirkungen auf chronische Lebererkrankungen sind jedoch noch weitgehend unerforscht. Chinesische Forschende prüften nun in einer Studie eine mögliche Assoziation zwischen einer bestehenden Gebrechlichkeit und dem Risiko für eine Metabolische dysfunktionsassoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD), Zirrhose, Leberkrebs und leberbedingte Mortalität.

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Behandlung von Störungen der Darm-Hirn-Interaktion und der Stimmungslage

Affektive Störungen bzw. Stimmungsstörungen (mood disorders) und Störungen der Darm-Gehirn-Interaktion (DGBI) sind weit verbreitet und treten häufig als Komorbidität auf. Vollständig wirksame Therapien gibt es dafür nicht. Erste Wahl bei der pharmakologischen Behandlung dieser Störungen sind selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Diese können allerdings unerwünschte Nebenwirkungen auslösen, darunter bspw. Angstzustände, Anhedonie und Dysmotilität.

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© angellodeco - stock.adobe.com (Symbolbild)

Aldosteron-Synthese als neuer Angriffspunkt in der Hypertonietherapie

Klinische Daten deuten darauf hin, dass ein gezielter Eingriff in die Aldosteron-Synthese neue Behandlungsoptionen für Patienten mit unzureichend kontrolliertem Blutdruck eröffnen könnte.

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PANORAMA:

Aus heutiger Sicht stieg die Lebenserwartung zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr schnell an. In einer neuen Studie untersuchten Forschende, ob Menschen, die zwischen 1939 und 2000 geboren wurden, einen ähnlichen Anstieg der Lebenserwartung erreichen werden.
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Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt, dass rund ein Drittel der Menschen Informationen zu schweren Krankheiten aus dem Weg gehen, wenn sie fürchten, betroffen zu sein. Ein entscheidender Grund ist mangelndes Vertrauen in das Gesundheitssystem.
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TERMINE:

WONCA World Conference 2025
17.–21. September 2025
Lissabon, Portugal

24. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung
22.–24. September 2025
Hamburg

FOMF Allgemein- und Innere Medizin Refresher Frankfurt
23.–27. September 2025
Frankfurt am Main

67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie
24.–27. September 2025
Salzburg, Österreich

 
 

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