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eine Analyse von Daten zu 84.421 Teilnehmenden aus der UK Biobank zeigt, dass eine unregelmäßige Schlafdauer mit einem erhöhten Diabetesrisiko verbunden ist. Die Forschenden zeichneten die Schlafmuster während sieben Nächten auf, die Nachbeobachtung betrug sieben Jahre. Dabei wurde deutlich, dass Personen mit einem unregelmäßigen Schlaf (bei denen die tägliche Schlafdauer im Durchschnitt um mehr als 60 Minuten variierte) im Vergleich zu Personen mit einem regelmäßigen Schlafmuster ein um 34 Prozent höheres Risiko hatten, an Diabetes zu erkranken.
Eine kanadische Studie mit 4289 gesunden Verwandten ersten Grades von Morbus-Crohn-Patienten legt offen, wie Umweltfaktoren das Erkrankungsrisiko beeinflussen können. So war das Leben mit einem Hund im Alter zwischen fünf und 15 Jahren mit einem reduzierten Morbus-Crohn-Risiko assoziiert, während der Kontakt zu Vögeln das Risiko erhöhte. Mit diesen Faktoren gingen weitere Veränderungen einher, darunter eine verbesserte Darmbarriere bei Hundebesitzern sowie erhöhte Entzündungswerte bei Personen mit Vogelkontakt.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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