Ausgabe 33/2025

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Montag, 11. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine aktuelle Analyse von Daten aus der britischen Biobank deutet darauf hin, dass heiße Getränke das Risiko für Plattenepithelkarzinome des Ösophagus (ESCC) erhöhen können. In der Studie wertete ein Team vom National Cancer Institute in Bethesda, USA, die Angaben zum täglichen Konsum und zur bevorzugten Trinktemperatur bei mehr als 454.000 Erwachsenen aus. Bei Personen, die vier bis sechs Tassen heißer Getränke pro Tag tranken, betrug die Hazard Ratio 1,97 für ein ESCC. Für sehr heiße Getränke lag die Hazard Ratio sogar bei 2,52.

In einer Studie mit Kohorten aus den USA und dem Vereinigten Königreich konnten Forschende aus Australien eine signifikante Assoziation zwischen einem diagnostizierten Diabetes und verschiedenen Anämieformen nachweisen. Untersucht wurden insgesamt fast 390.000 Personen. Die Hazard Ratios lagen bei 3,05 für Eisenmangelanämie, bei 3,02 für Anämie bei chronischer Krankheit und bei 4,88 für Vitamin-B12-Mangelanämie. Diese Zusammenhänge blieben auch nach Adjustierung für potenzielle Störfaktoren wie Entzündung, Nierenfunktion und Medikation weitgehend bestehen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Heißgetränke erhöhen Risiko für Speiseröhrenkrebs

Heißer bis sehr heißer Tee oder Kaffee bekommen der Speiseröhre offenbar nicht so gut, wie eine britische Studie zeigt. Vergleichbar mit dem Konsum der traditionell sehr heiß getrunkenen Teesorte Maté in Südamerika steigern auch schwarzer Tee und Kaffee das Risko für Plattenepithelkarzinome des Ösophagus (ESCC).

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Auf Reisen mit T2DM: Gut vorbereiten mit
diesen Praxistipps

Urlaubszeit ist die schönste Zeit – das gilt auch für Menschen mit Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM). Doch was gibt es dabei zu beachten? In diesem Beitrag gibt es nützliche Tipps für die Patientenberatung u. a. zu den Themen Medikation bei Zeitverschiebung, Rezepte im EU-Ausland, Impfen und Alkoholkonsum bei T2DM.

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Forscher finden eine Assoziation zwischen Diabetes und Anämie

Eine Untersuchung australischer Wissenschaftler hat ergeben, dass Diabetes mit verschiedenen Arten einer Anämie assoziiert ist.

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eCME: Diagnostik + Therapie Testosteronmangel (2 CME-Punkte)

Testosteronmangel tritt bei älteren Männern relativ häufig auf und kann unterschiedliche Ursachen haben: Faktoren wie Alter, Stress, Adipositas und bestimmte Begleiterkrankungen können das Risiko für einen Hypogonadismus erhöhen. Das neue eCME bietet einen praxisorientierten Überblick zu Ursachen, Diagnose, Behandlung und Monitoring. Weitere eCMEs zu diesem Thema sind ebenfalls verfügbar.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Vitamin-D-Supplementierung zur Vorbeugung akuter Atemwegsinfektionen?

Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2021 mit 37 randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zur Vitamin-D-Supplementierung für die Vorbeugung akuter Atemwegsinfektionen (ARI) zeigte eine statistisch signifikante schützende Wirkung der Intervention (OR 0,92; 95%-KI 0,86–0,99). In einer aktualisierten Metaanalyse, die 6 weitere RCTs umfasst, ergab sich eine ähnliche Punktschätzung für die Gesamtwirkung einer Vitamin-D-Supplementierung auf das ARI-Risiko wie zuvor, aber das 95%-KI umfasst nun 1,00, was auf keinen statistisch signifikanten Schutz hinweist.

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Parkinson: Neurorehabilitation per Smartphone so wirksam wie in Präsenz

Teleneurorehabilitation (TNR) mit konventioneller Physiotherapie, Aerobic- und Atemübungen, die per Videoanruf über ein Mobiltelefon angeleitet wird, verbessert die Krankheitswerte bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Parkinson-Krankheit (PD) signifikant. Dabei ist sie so sicher wie eine persönliche Rehabilitation.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Mehr als die Hälfte der Endometriose-Patientinnen leidet an einem Eisenmangel

Frauen mit Endometriose haben häufig einen Eisenmangel – dieser bleibt jedoch in vielen Fällen unerkannt. Das zeigt eine aktuelle multizentrische Querschnittsstudie im „International Journal of Gynecology & Obstetrics“.

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PANORAMA:

In der neuen S3-Leitlinie zu Nackenschmerzen fasst die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin wichtige Behandlungsoptionen zusammen. Ganz oben auf der Liste stehen Bewegung und eine entsprechende Patientenedukation.
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Eine Studie unter Leitung der Universität Tübingen zeigt: Neben Antibiotika können auch andere gängige Wirkstoffe die natürliche Schutzfunktion des Darms schwächen, sodass sich krankmachende Bakterien dort leichter ansiedeln.
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TERMINE:

Fortbildungsreihe zu hausärztlicher Forschung: Einführung in systematische Übersichtsarbeiten
1. September 2025
online

WONCA World Conference 2025
17.–21. September 2025
Lissabon, Portugal

37. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
18.–20. September 2025
Weimar

Masterclass Komplementäre Methoden in der integrativen Schmerztherapie
26. - 27. September 2025
Ratekau

 
 

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