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von COVID-19 Genesene haben ein erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern. Dies zeigt eine Metaanalyse von fünf Beobachtungsstudien mit über 19,4 Millionen Personen. Bei einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 14,5 Monaten betrug die Inzidenz für neu auftretendes Vorhofflimmern bei ehemals Infizierten 2,6 Prozent. Infizierte, die sich von COVID-19 erholt hatten, wiesen mit einer Hazard Ratio von 1,57 im Vergleich zu nicht infizierten Personen ein signifikant höheres Risiko für das Auftreten von Vorhofflimmern auf.
Eine aktuelle Metaanalyse im „JAMA Cardiology“ bestätigt die Empfehlung, eine Antibiotikaprophylaxe bei invasiven zahnmedizinischen Eingriffen lediglich Hochrisikopatienten zu verabreichen. Die Analyse zeigt, dass nur in dieser Gruppe das Risiko einer infektiösen Endokarditis signifikant reduziert wird. Das relative Risiko lag bei 0,41. Für Personen mit mittlerem oder niedrigem Risiko konnte hingegen kein klarer Nutzen einer Antibiotikaprophylaxe nachgewiesen werden.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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