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eine Studie in „Circulation“ bestätigt, dass für die Krankheitsprävention die Gesamtmenge wöchentlicher körperlicher Aktivität entscheidend ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Training auf ein bis zwei Tage oder die gesamte Woche verteilt wird. Daten von 89.573 Personen aus der UK Biobank belegen, dass mindestens 150 Minuten moderater bis intensiver Aktivität pro Woche mit einem deutlich geringeren Risiko für mehr als 200 Krankheiten verbunden sind. Besonders ausgeprägt sind die Effekte bei kardiometabolischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit und Schlafapnoe.
Eine Metaanalyse italienischer Forschender untersuchte das Risiko für ein postinfektiöses Reizdarmsyndrom oder eine funktionelle Dyspepsie nach einer akuten Gastroenteritis. Die Auswertung von 47 Studien mit 28.170 Personen ergab Prävalenzen von 14,5 Prozent für ein postinfektiöses Reizdarmsyndrom und 12,7 Prozent für eine funktionelle Dyspepsie. Die Wahrscheinlichkeit, ein Reizdarmsyndrom oder eine funktionelle Dyspepsie zu entwickeln, war bei Betroffenen 4,3- bzw. 3-mal höher als bei nicht exponierten Personen.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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