Ausgabe 03/2025

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Montag, 13. Januar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Allgemeinmedizin,

eine Studie in „Circulation“ bestätigt, dass für die Krankheitsprävention die Gesamtmenge wöchentlicher körperlicher Aktivität entscheidend ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Training auf ein bis zwei Tage oder die gesamte Woche verteilt wird. Daten von 89.573 Personen aus der UK Biobank belegen, dass mindestens 150 Minuten moderater bis intensiver Aktivität pro Woche mit einem deutlich geringeren Risiko für mehr als 200 Krankheiten verbunden sind. Besonders ausgeprägt sind die Effekte bei kardiometabolischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit und Schlafapnoe.

Eine Metaanalyse italienischer Forschender untersuchte das Risiko für ein postinfektiöses Reizdarmsyndrom oder eine funktionelle Dyspepsie nach einer akuten Gastroenteritis. Die Auswertung von 47 Studien mit 28.170 Personen ergab Prävalenzen von 14,5 Prozent für ein postinfektiöses Reizdarmsyndrom und 12,7 Prozent für eine funktionelle Dyspepsie. Die Wahrscheinlichkeit, ein Reizdarmsyndrom oder eine funktionelle Dyspepsie zu entwickeln, war bei Betroffenen 4,3- bzw. 3-mal höher als bei nicht exponierten Personen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem „Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de“.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktions-Team

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Körperliche Aktivität: Auf die Gesamtmenge kommt es an

Eine neue Studie in „Circulation“ trägt zur wachsenden Evidenz bei, dass es in punkto körperlicher Aktivität zur Krankheitsprävention nicht darauf ankommt, sich mehrmals pro Woche sportlich zu betätigen. Vielmehr sollte man eine gewisse wöchentliche Gesamtmenge sportlicher Aktivität erreichen – was auch in Form des sogenannten Wochenendsportlers an nur 1–2 Tagen erfolgen kann.

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Reizdarm: Erhöhtes Risiko nach akuter Gastroenteritis

Nach einer akuten Gastroenteritis kann es zu Störungen der Interaktionen entlang der Darm-Hirn-Achse kommen. Besteht dabei bspw. ein Einfluss des Erregertyps auf das Risiko eines postinfektiösen Reizdarmsyndroms (PI-RDS) oder einer postinfektiösen funktionellen Dyspepsie (PI-FD)? Italienische Forschende führten eine Metaanalyse durch, um die Prävalenz von PI-RDS oder PI-FD nach akuter Gastroenteritis zu bestimmen.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Herzinfarkt: Häufigere Einweisungen nach Kälteeinbruch

Laut neuer Daten aus Schweden kommt es 2–6 Tage nach einem Kälteeinbruch gehäuft zu Krankenhauseinweisungen aufgrund eines Herzinfarktes (MI). Das berichtet eine internationale Forschergruppe um Wenli Ni von der Harvard Medical School (Boston, USA) sowie vom Helmholtz Zentrum München, dem LMU-Klinikum München und dem Karolinska-Institut (Stockholm, Schweden) im „Journal of the American College of Cardiology“.

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Asthma: Einfluss der Luftqualität im Schul- und frühen Erwachsenenalter

Aufbauend auf Daten zu Teilnehmern aus der Geburtenkohorte BAMSE (Akronym für den schwedischen Namen der Studie zu Kindern, Allergien, Umwelt, Stockholm und Epidemiologie) haben die Autoren einer neuen Publikation Zusammenhänge zwischen Veränderungen der Luftbelastung durch Schadstoffe in einem Gebiet mit meistenteils geringer Luftverschmutzung und Asthmaanfällen in der Entwicklung vom Schulkind bis zum jungen Erwachsen untersucht.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

CED: Studie identifiziert extraintestinale Manifestationen

Patienten mit Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) entwickeln häufig extraintestinale Manifestationen (EIM), die zur Morbidität beitragen. Forschende aus den USA und Kanada konnten nun demografische, klinische und genetische Assoziationen mit EIM-Komplikationen identifizieren und die zugrundeliegenden Mechanismen aufzeigen.

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PANORAMA:

Wenn die alleinige Primärprävention hohe kardiovaskuläre Risiken nicht ausreichend senkt, können laut eines neuen Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses Lipidsenker wie Statine künftig breiter verordnet werden.
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Geschätzt vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Herzschwäche. Eine große Studie in „Nature Medicine“ liefert nun bedeutende Erkenntnisse zum Einfluss von Ausdauer- und Krafttraining auf eine Herzinsuffizienz.
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TERMINE:

Allgemeinmedizin Refresher Livestream
22.–25. Januar 2025
Online

59. Ärztekongress Stuttgart
31. Januar bis 2. Februar 2025
Stuttgart

39. Deutsch-Österreichisch-Schweizer Kongress für Sporttraumatologie & Sportmedizin – „Orthopädische Aspekte im Sport“
14.–22. Februar 2025
Seefeld, Österreich

ESC Preventive Cardiology 2025
3.–5. April 2025
Mailand, Italien

 
 

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