Ausgabe 16/2025

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Montag, 14. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Allgemeinmedizin,

Metformin kann das Auftreten schwerwiegender nichtübertragbarer Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs bei Menschen mit metabolischem Syndrom reduzieren, so das Ergebnis einer italienischen Studie. Bei den Probanden, die zusätzlich eine mediterrane Diät einhielten, verstärkte sich der Effekt. Insbesondere für Typ-2-Diabetes beobachteten die Forschenden im Vergleich zu Placebo eine erhebliche Reduktion der Inzidenz um 80 Prozent in der Metformin-Gruppe und um 92 Prozent bei Personen, die Metformin mit einer mediterranen Diät kombinierten.

Basierend auf 31 Veröffentlichungen aus 15 Kohortenstudien zeigt die Analyse eines internationalen Autorenteams, dass Adipositas und metabolische Dysfunktion unabhängig voneinander relevante Risikofaktoren für verschiedene Krebsarten darstellen. So haben metabolisch ungesunde Personen mit Übergewicht/Adipositas ein erhöhtes Risiko für mehrere Krebsarten. Darüber hinaus haben auch Personen mit einem gesunden Stoffwechsel (normale Insulinsensitivität), die übergewichtig/adipös sind sowie Normalgewichtige, aber metabolisch Ungesunde, ein erhöhtes Risiko im Vergleich zu metabolisch gesunden normalgewichtigen Personen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Metabolisches Syndrom und Diabetes: Präventive Metformin-Behandlung mit mediterraner Diät

Eine italienische Studie zu Metformin und Kalorienrestriktion zur Prävention von altersbedingten Erkrankungen bei Menschen mit Metabolischem Syndrom prüfte, ob eine Behandlung mit 1700 mg/Tag Metformin (MET) mit oder ohne mediterrane Diät (MedDiet) die kumulierte Inzidenz von wichtigen nichtübertragbaren Krankheiten bei Menschen mit Metabolischem Syndrom reduzieren kann.

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Impfen dauert Sekunden. Pertussis wochenlang.

Trotz STIKO-Empfehlung sind ca. 50 % der Erwachsenen nicht ausreichend vor Pertussis geschützt. Pertussis kann zu oft langwierigem Husten und quälenden Hustenanfällen führen und Ihre Patient*innen erheblich beinträchtigen. Werden Sie aktiv - impfen Sie Ihre Patient*innen mit Boostrix zum Schutz gegen Pertussis.

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Erhöhtes Krebsrisiko bei Adipositas und metabolischer Dysfunktion

Übermäßiges Körperfett gilt als Risikofaktor für ≥13 verschiedene Krebsarten. Warum genau, ist allerdings noch unklar. Denkbar sind Veränderungen im Stoffwechsel endogener Hormone, eine leichte chronische Entzündung sowie Insulinresistenz oder Hyperinsulinämie.

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Let’s talk about Dengue: Reiseplanung ist Impfplanung

Dengue ist in vielen beliebten Reisezielen endemisch und Fallzahlen steigen weltweit kontinuierlich an.1 Qdenga® ist als erste Reiseimpfung in Deutschland zugelassen zur Prävention von Dengue für Personen ab 4 Jahren.2 Es kann unabhängig von Serotyp und Serostatus eingesetzt werden. Erfahren Sie mehr auf www.dengue.de und besuchen Sie unseren Stand auf dem diesjährigen DGM-Kongress.

Quellen | Pflichttext

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Frühe Raucherentwöhnung nach einer Krebsdiagnose verbessert Überleben

Eine evidenzbasierte Intervention zur Raucherentwöhnung innerhalb von 6 Monaten nach einer Krebsdiagnose maximiert den Überlebensvorteil. Das legen Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie nahe.

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DGIM 2025: Symposium zur Budesonid-Therapie im GI-Trakt

Live-Satellitensymposium: Von CED bis EoE: Tradition trifft Innovation in der topischen Budesonid-Therapie entlang des Gastrointestinaltraktes – am 05.05.25 um 13 Uhr in Wiesbaden. Erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die gezielten Therapieoptionen mit topischem Budesonid u. a. bei eosinophiler Ösophagitis, mikroskopischer Kolitis und Morbus Crohn.

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Placebos bei Induktionsstudien: Erhöhtes Risiko für CED-Verschlechterung

Placebokontrollierte Studien sind der Goldstandard für die Bewertung neuer Arzneimittel bei CED. Die Gabe eines Placebos kann jedoch mit Risiken für die Probanden verbunden sein. Nun prüfte ein Forscherteam, welche Schäden die Placebo-Verabreichung in Studien mit Biologika oder Small Molecules zur Induktion einer Remission bei CED assoziiert sind.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Ausrottung von H. pylori auf Gemeindeebene senkt Magenkrebsrisiko

Massenscreenings auf Helicobacter pylori und darauffolgende Eradikationen kommen als gesundheitspolitische Maßnahme infrage, um Magenkrebs vorzubeugen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie aus China. Laut Prof. Kai-Feng Pan vom Peking University Cancer Hospital & Institute und ihren Kollegen tragen >40% der Weltbevölkerung den Keim in sich.

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PANORAMA:

Seit März 2022 können Hausärzte im Rahmen einer neuen Leistung Patienten alle zwei Jahre zur Organ- und Gewebespende beraten. Etwa die Hälfte der Hausärzteschaft gibt an, dass ihre Patienten dem Thema in den Gesprächen positiv gegenüberstehen.
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Menschen, die belastende Lebenssituationen besser wegstecken können, weisen seltener ein Herz-Kreislauf-Leiden auf und leben länger. Darauf deutet eine aktuelle Auswertung der Gutenberg-Gesundheitsstudie mit mehr als 12.000 Teilnehmenden hin.
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TERMINE:

Advanced Vascular Conference
28.–30. April 2025
Frankfurt am Main

131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
3.–6. Mai 2025
Wiesbaden

108. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie
12.–14. Juni 2025
Leipzig

 
 

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