Ausgabe 38/2025

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Montag, 15. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine internationale Arbeitsgruppe untersuchte in einer Metaanalyse die Wirksamkeit sechs verschiedener diätetischer Maßnahmen beim Reizdarmsyndrom (RDS). Dazu analysierte sie 28 Studien mit mehr als 2300 Teilnehmenden. Am wirksamsten zeigte sich eine zuckerreduzierte Diät im Hinblick auf die Verbesserung der RDS-Symptome. Die Low-FODMAP-Diät schnitt besonders bei Blähungen und Völlegefühl günstig ab, während sie bei Bauchschmerzen und Stuhlgewohnheiten der zuckerreduzierten Diät teilweise unterlegen war. Die Beweisstärke der meisten Vergleiche bewerteten die Autoren als niedrig, sodass weitere Studien erforderlich sind – insbesondere zur mediterranen Ernährung, die in der Praxis zunehmend Beachtung findet.

Parallel dazu rückt mit der personalisierten Ernährung ein weiterer Ansatz in den Fokus: Die Autoren einer US-amerikanischen Studie testeten eine Eliminationsdiät, die auf einem RDS-spezifischen Immunglobulin(Ig)-G-Assay basiert. Von 238 Probanden erreichte ein signifikant größerer Anteil der Teilnehmenden aus der Diätgruppe eine relevante Reduktion der Bauchschmerzintensität als in der Kontrollgruppe. Damit könnte eine IgG-gestützte Eliminationsdiät einen personalisierten Therapieansatz darstellen – auch wenn zur Bestätigung noch größere Studien notwendig bleiben.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Reizdarmsyndrom: Studie untersucht Effekte verschiedener Ernährungsinterventionen

Ziel einer Übersichtsstudie war es, die relative Wirksamkeit verschiedener diätetischer Maßnahmen beim Reizdarmsyndrom (RDS) zu untersuchen. Dabei ergaben sich laut den Autoren die meisten Erfolgsbelege für eine Low-FODMAP-Diät (FODMAP=hoher Anteil fermentierbarer Oligo‑, Di- und Monosaccharide und Polyole). Aber auch andere Therapien seien vielversprechend.

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Aufzeichnung DGIM-Symposium „Testosteronmangel & Adipositas“

Ein Testosteronmangel wird immer noch viel zu selten diagnostiziert. Betroffene leiden körperlich und psychisch. Insbesondere jene mit Adipositas haben ein hohes Risiko, einen Testosteronmangel zu entwickeln – und genau diese Männer finden sich in vielen hausärztlichen Praxen. Wie ein Testosteronmangel diagnostiziert und behandelt werden kann, wurde beim DGIM-Kongress mit Experten diskutiert

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Weniger Bauchschmerzen mit neuer Eliminationsdiät beim Reizdarmsyndrom

Eine Eliminationsdiät auf der Basis von Immunglobulin(Ig)-G-Antikörpern stellt eine noch recht neue mögliche Lösung für personalisierte Ernährungstherapien beim Reizdarmsyndrom (RDS) dar. Da bisherige Studien jedoch erhebliche methodische Einschränkungen aufwiesen, stellten sich US-amerikanische Wissenschaftler nun die Aufgabe, die Wirksamkeit einer Eliminationsdiät mithilfe eines neuartigen RDS-spezifischen IgG-Tests zu bewerten.

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CandeInda® APONTIS® – Candesartan & Indapamid als Single Pill1

CandeInda® APONTIS® ist das erste Präparat, das Candesartan und Indapamid in einer Tablette vereint – mit besonderen Vorteilen z.B. für Hypertoniker:innen mit zusätzlichem Typ-2-Diabetes1,2 durch stoffwechselneutrales Indapamid*.

Die Kombination leitlinienempfohlener Substanzklassen trägt zu einer höheren Therapietreue bei3.

CandeInda® APONTIS® hat Generikastatus und ist in zwei Dosierungen erhältlich**.

Referenzen| Fachinformation

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Einsame Jugendliche zeigen als Erwachsene schlechtere Gesundheit

Einsame Jugendliche haben als Erwachsene ein höheres Risiko für Depressionen, Asthma und eine schlechtere Beziehungsqualität in der Partnerschaft. Das berichtet ein Team der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston, USA, im „Journal of Adolesecent Health“.

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Frühzeitige Prognose eines Morbus Crohn durch Proteinsignaturen

Es werden dringend neue Biomarker benötigt, um Personen mit einem erhöhten Risiko für Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) frühzeitig zu identifizieren. Im Rahmen einer klinischen Studie charakterisierten nun schwedische Wissenschaftler Proteinsignaturen, die für CED prädiktiv sind.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

CPAP versus Protrusionsschiene: Patiententreue macht den Unterschied

Obstruktive Schlafapnoe stellt durch mangelnde Adhärenz eine besondere Herausforderung für die Therapie dar. Eine randomisierte Studie aus Kanada verglich CPAP und Unterkieferprotrusionsschienen hinsichtlich Wirksamkeit und Therapietreue.

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PANORAMA:

Spielerisches Training verbessert nicht nur die kognitive Fähigkeit von Menschen mit ersten Anzeichen für die Entwicklung einer Demenz, sondern führt auch zu positiven Veränderungen im Gehirn. Dies zeigen zwei neue Studien aus der Schweiz.
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Bisher war unklar, warum manche Virusstämme einen Zytokinsturm auslösen, andere jedoch nicht. Forschende des Paul-Ehrlich-Institutes untersuchten daher elf verschiedene Influenza-A-Virusstämme und deren Wirkung auf unterschiedliche menschliche Immunzellen.
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TERMINE:

24. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung
22.–24. September 2025
Hamburg

FOMF Allgemein- und Innere Medizin Refresher Frankfurt
23.–27. September 2025
Frankfurt am Main

Masterclass Komplementäre Methoden in der integrativen Schmerztherapie
26.–27. September 2025
Ratekau

59. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
1.–3. Oktober 2025
Hannover

 
 

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