Ausgabe 08/2026

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Montag, 16. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

eine im „Lancet“ publizierte Analyse von mehr als 540.000 Personen aus Großbritannien und Finnland zeigt einen klaren dosisabhängigen Zusammenhang zwischen Body-Mass-Index und schweren Infektionen. Menschen mit Adipositas hatten ein um 70 Prozent erhöhtes Risiko für infektionsbedingte Hospitalisierung oder Tod. Bei einem BMI über 40 war das Risiko sogar verdreifacht. Der Zusammenhang bestand unabhängig von metabolischen Komorbiditäten oder Lebensstilfaktoren und zeigte sich konsistent für zahlreiche bakterielle, virale und mykotische Infektionen.

Die Bedeutung modifizierbarer Risikofaktoren unterstreicht auch eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums mit mehr als 6000 Langzeit-Krebsüberlebenden. Ein gesunder Lebensstil – Nichtrauchen, regelmäßige körperliche Aktivität, normales Körpergewicht und moderater Alkoholkonsum – war mit einer rund 30 Prozent geringeren Gesamtmortalität assoziiert. Besonders ausgeprägt war der Effekt des Rauchverzichts. Die Auswirkung eines gesunden Lebensstils zeigte sich unabhängig von Alter, Geschlecht, Krebsart oder dem Vorliegen anderer chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Adipositas erhöht Risiko für schwere Infektionen deutlich

Adipositas erhöht Risiko für schwere Infektionen deutlich

Laut einer aktuellen Studie haben Menschen mit Adipositas ein um 70 Prozent höheres Risiko, aufgrund einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert zu werden oder zu sterben als Normalgewichtige. Weltweit gesehen bringen die Forschenden jeden zehnten infektionsbedingten Todesfall mit Adipositas in Zusammenhang.

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Aktuelle Umfrage1: Hustenpatienten fühlen sich stark belastet

Husten belastet Patienten oft stärker als vermutet: Schlafstörungen, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und hoher Erwartungsdruck prägen den Arzt-Patienten-Kontakt. Eine gezielte Empfehlung einer geeigneten Therapieoption kann einen entscheidenden Beitrag zur Patientenzufriedenheit leisten.

Pflichttext & Referenzen

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Gesunder Lebensstil lohnt sich auch nach Krebs

Langzeit-Krebsüberlebende, die einen gesunden Lebensstil führen, indem sie nicht rauchen, sich ausreichend bewegen und ein gesundes Körpergewicht halten, leben deutlich länger als Betroffene mit ungesünderen Gewohnheiten. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

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Ultraprozessierte Lebensmittel: Möglicher Zusammenhang mit dem Mortalitätsrisiko von Krebsüberlebenden gefunden

Ultraprozessierte Lebensmittel: Möglicher Zusammenhang mit dem Mortalitätsrisiko von Krebsüberlebenden gefunden

In einer Studie haben Krebsüberlebende, die im Rahmen ihrer normalen Ernährungsgewohnheiten viel ultraverarbeitete Lebensmittel zu sich nahmen, eine signifikant erhöhte Sterbewahrscheinlichkeit insgesamt sowie im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung gezeigt.

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Spezielles Krafttraining stärkt die Muskelgesundheit und den Stoffwechsel bei Typ-2-Diabetes

Körperliches Training ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie des Typ-2-Diabetes. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) zeigt, dass das Blutflussrestriktionstraining (BFRT) mit geringeren Gewichten besondere Vorteile bietet.

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Nanoporentechnologie für die molekulare Diagnostik von morgen

Nanoporentechnologie für die molekulare Diagnostik von morgen

Schneller, kostengünstiger und personalisierter: Der Zukunftscluster nanodiag BW nutzt die Nanoporentechnologie für neuartige Diagnoseverfahren. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bewilligt nun die zweite Förderphase des Freiburger Innovationsnetzwerks.

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PANORAMA:

Die Luftqualität in Deutschland hat im vergangenen Jahr dem Umweltbundesamt zufolge allen Anforderungen der Europäischen Union entsprochen. Im Durchschnitt ist die Belastung der Luft mit Feinstaub und Stickstoffdioxid 2025 jedoch höher gewesen als in den Jahren zuvor.
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Als Teil der Digitalisierungsstrategie will Gesundheitsministerin Nina Warken die elektronische Patientenakte mit Anwendungen attraktiver machen. Vertreter von Kassen und Kliniken äußerten sich positiv.
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Weil ihr Zuckergehalt oft unterschätzt wird, können süße Soft- und Energy-Drinks krank machen. Die Hamburger Bürgerschaft kann zwar nicht direkt eingreifen – stimmt aber für eine Zuckerabgabe.
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TERMINE:

2. Multidisziplinäres Perioperatives Symposium
08.03.-14.03.2026
Going am Wilden Kaiser (Österreich)

71. Fortbildungstagung der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für prophylaktische Medizin und Sozialhygiene
09.03.-12.03.2026
Bad Hofgastein (Österreich)

26. Kardiovaskuläre Frühjahrstagung des Herzzentrums Leipzig
13.03.-14.03.2026
Leipzig

HIT – Der Hausärztliche Praxis & IT Kongress
13.03.-14.03.2026
Köln

 
 

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