Ausgabe 12/2026

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Montag, 16. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Frauen weisen im Vergleich zu Männern häufig ein geringeres Gesamtvolumen koronarer Plaques auf. Dennoch scheint ihr Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse nicht geringer zu sein. Darauf deutet eine Analyse von 4267 Teilnehmenden der PROMISE-Studie hin. Obwohl Frauen seltener Plaques und insgesamt niedrigere Plaquevolumina aufwiesen, traten schwere Ereignisse wie Tod, nicht tödlicher Myokardinfarkt oder Hospitalisierung wegen Brustschmerzen ähnlich häufig auf wie bei Männern. Auffällig war zudem, dass das Risiko bei Frauen bereits bei geringerer Plaque-Gesamtbelastung anstieg und bei höheren Plaquewerten stärker zunahm als bei Männern.

Eine Analyse von 5981 Erwachsenen aus dem US-amerikanischen NHANES-Datensatz zeigt, dass Faktoren wie Typ-2-Diabetes oder ein erhöhter Taillenumfang bei Frauen mit einem stärkeren Anstieg des Risikos für Leberfibrose verbunden sind als bei Männern. Insgesamt wiesen Frauen ähnliche oder niedrigere Ausgangswerte für Leberfibrose auf als Männer. Waren jedoch bestimmte Risikofaktoren vorhanden, stieg die Fibroserate bei Frauen tendenziell stärker an als bei Männern. Die Autoren sehen darin einen Hinweis auf geschlechtsspezifische biologische Mechanismen und betonen die Bedeutung einer konsequenten Behandlung kardiometabolischer Risikofaktoren – nicht nur zur Prävention kardiovaskulärer, sondern auch hepatischer Erkrankungen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Trotz weniger Plaque: Frauen mit ähnlich hohem Herzrisiko wie Männer

Trotz weniger Plaque: Frauen mit ähnlich hohem Herzrisiko wie Männer

Frauen haben oft eine geringeres Plaquevolumen als Männer. Ihr Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse ist dadurch aber offenbar nicht geringer, wie eine Studie in „Circulation: Cardiovascular Imaging“ andeutet.

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Ihrer Herzenssache

Jardiance® – überzeugender Schutz in drei Indikationen: Typ-2-Diabetes, chronische Nierenkrankheit und chronische Herzinsuffizienz.1–5,*,a–c Hier erhalten Sie einen Überblick zu Wirksamkeit, Sicherheit und Anwendung des SGLT2-Hemmers sowie aktuelle Leitlinienempfehlungen.

Pflichttext & Referenzen

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Leberfibrose: Stärkere Verknüpfung mit Herz- und Stoffwechsel-Risikofaktoren bei Frauen als bei Männern

Forschende von der Keck School of Medicine in den USA haben in einer national repräsentativen Stichprobe die Geschlechterunterschiede bei Typ-2-Diabetes, Taillenumfang und anderen Risikofaktoren für Leberfibrose untersucht.

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Semaglutid – weil das Herz keine Kompromisse kennt

Belegte kardiovaskuläre Risikoreduktion für Menschen mit Adipositas1,** oder Typ 2 Diabetes2 – über die Gewichts- oder HbA1c-Senkung hinaus.

Wegovy® (Semaglutid 2,4 mg) bei Adipositas1,**: RRR von 20 % für schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE-3*) in der SELECT-Studie1,**,†.

Ozempic® (Semaglutid 1 mg) bei Typ 2 Diabetes2: 26 % RRR für schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE-3*)2.

Referenzen und Pflichttext

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Chronische Schmerzen hinterlassen individuelle „Fingerabdrücke“ im Gehirn

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Chronische Schmerzen sind oft unsichtbar – doch neue Studien zeigen, dass sich diese Schmerzen in individuellen Mustern der Gehirnaktivität abzeichnen, die mit moderner Bildgebung erkannt werden können.

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CandeInda® APONTIS® vereint Vorteile von Candesartan und Indapamid in einer Tablette.1 Das stoffwechselneutrale Indapamid* bspw. hat keinen Einfluss auf den Glukosestoffwechsel (Vorteil bei hypertonen Typ-2-Diabetiker:innen)1,2. Die Kombination leitlinienempfohlener Substanzklassen in einer Single Pill fördert die Therapietreue3. Ebenfalls erhältlich (Sartan+Indapamid): ValsaInda® APONTIS® und TelmiInda® APONTIS®.1,4,5

Referenzen | Fachinformation

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Aktualisierte S2k-Leitlinie COPD: „Null Toleranz für Exazerbationen“

Insgesamt 30 Expertinnen und Experten waren an Aktualisierungen der Empfehlungen zur fachärztlichen Diagnostik und Therapie der Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beteiligt.

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Fortschritte in der Migräneprävention: Neue Therapien verbessern Lebensqualität

Fortschritte in der Migräneprävention: Neue Therapien verbessern Lebensqualität

Migräne beeinträchtigt die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit von rund 1,2 Milliarden Menschen weltweit. Ein internationales Forschungsteam berichtet nun in „The Lancet Neurology“ über die Fortschritte in der Vorbeugung von Migräneattacken.

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PANORAMA:

Die Gesetzlichen Krankenversicherungen haben im vergangenen Jahr nach einer Welle von Beitragserhöhungen ein Plus verbucht – aber auch stark steigende Ausgaben. Ministerin Nina Warken (CDU) sprach von einer weiterhin schwierigen Lage.
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In den Praxen arbeiten immer mehr Medizinerinnen und Mediziner. Trotzdem steht die Versorgung unter Stress, und Versicherte müssen warten. Dabei sollen Hausärzte eine noch wichtigere Rolle bekommen.
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Der Deutsche Bundestag hat eine verpflichtende systematische Erkennung von Mangelernährung in Krankenhäusern auf den Weg gebracht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin begrüßt den Beschluss als wichtigen Fortschritt für die Patientenversorgung.
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TERMINE:

Deutsche Schmerz- und Palliativtage 2026
19.03.–21.03.2026
Frankfurt/Main

92. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
08.04.–11.04.2026
Mannheim

130. Deutscher Ärztetag
12.05.–15.05.2026
Hannover

27. Arbeitstagung für Zytomorphologie und Molekularpathologische Diagnostik
13.05.–16.05.2026
Bad Ischl (Österreich)

 
 

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