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Liebe Leserinnen und Leser,
Frauen weisen im Vergleich zu Männern häufig ein geringeres Gesamtvolumen koronarer Plaques auf. Dennoch scheint ihr Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse nicht geringer zu sein. Darauf deutet eine Analyse von 4267 Teilnehmenden der PROMISE-Studie hin. Obwohl Frauen seltener Plaques und insgesamt niedrigere Plaquevolumina aufwiesen, traten schwere Ereignisse wie Tod, nicht tödlicher Myokardinfarkt oder Hospitalisierung wegen Brustschmerzen ähnlich häufig auf wie bei Männern. Auffällig war zudem, dass das Risiko bei Frauen bereits bei geringerer Plaque-Gesamtbelastung anstieg und bei höheren Plaquewerten stärker zunahm als bei Männern.
Eine Analyse von 5981 Erwachsenen aus dem US-amerikanischen NHANES-Datensatz zeigt, dass Faktoren wie Typ-2-Diabetes oder ein erhöhter Taillenumfang bei Frauen mit einem stärkeren Anstieg des Risikos für Leberfibrose verbunden sind als bei Männern. Insgesamt wiesen Frauen ähnliche oder niedrigere Ausgangswerte für Leberfibrose auf als Männer. Waren jedoch bestimmte Risikofaktoren vorhanden, stieg die Fibroserate bei Frauen tendenziell stärker an als bei Männern. Die Autoren sehen darin einen Hinweis auf geschlechtsspezifische biologische Mechanismen und betonen die Bedeutung einer konsequenten Behandlung kardiometabolischer Risikofaktoren – nicht nur zur Prävention kardiovaskulärer, sondern auch hepatischer Erkrankungen.
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Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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