Ausgabe 34/2025

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Montag, 18. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine groß angelegte taiwanesisch-chinesische Analyse verdeutlicht, wie stark chronische postoperative Schmerzen (CPSP) die langfristige Gesundheit beeinflussen können. In einer Propensity-Score-gematchten Studie mit mehr als 142.000 Patienten zeigte sich ein signifikant erhöhtes Demenzrisiko, wenn nach einer größeren Operation über einen längeren Zeitraum Analgetika eingenommen wurden. Auch nach statistischer Anpassung blieb die Hazard Ratio mit 1,31 erhöht. Die Autoren betonen, dass gezielte CPSP-Managementstrategien ein potenzielles Instrument zur Demenzprävention darstellen.

Die Früherkennung neurodegenerativer Erkrankungen rückt auch bei der Parkinson-Krankheit immer stärker in den Fokus. US-amerikanische Forschende konnten zeigen, dass die Kombination dreier nichtmotorischer Symptome – Verstopfung, wahrscheinliche REM-Schlaf-Verhaltensstörung und Hyposmie – ein starker Prädiktor für die Entwicklung eines klinisch manifesten Morbus Parkinson innerhalb von drei Jahren ist. Männer mit allen drei Merkmalen hatten ein 23-fach erhöhtes Risiko für eine Parkinson-Diagnose. Entsprechende Screening-Parameter könnten künftig eine wichtige Rolle spielen, um Hochrisikopatienen frühzeitig zu identifizieren.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Chronische postoperative Schmerzen: Unabhängiger Risikofaktor für Demenz

Chronische postoperative Schmerzen (CPSP) erhöhen das Risiko einer späteren Demenz signifikant. Das zeigt eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Taiwan und China. Ihre Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung wirksamer Schmerzmanagementstrategien bei chirurgischen Patienten, vor allem zur Minderung des erhöhten Demenzrisikos und zur Verbesserung der langfristigen Ergebnisse.

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Pneumokokken: Braucht der Wandel die Wende?

Die Epidemiologie von invasiven Pneumokokken-Erkrankungen bei Erwachsenen hat sich verändert. Welche Auswirkungen dieser Wandel auf die Pneumokokken-Impfung für Erwachsene haben kann, lesen Sie hier!

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Drei nichtmotorische Symptome können auf baldigen Parkinson hindeuten

Treten erste motorische Symptome auf, ist die Parkinson-Krankheit (PD) schon weit fortgeschritten. Für klinische oder Präventionsstudien ist es aber wichtig, Betroffene in der Prodromalphase der Erkrankung zu identifizieren. Hierbei könnte ein Screening auf 3 nichtmotorische Symptome helfen, wie US-amerikanische Mediziner in den „Annals of Neurology“ berichten.

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Wege zur partnerschaftlichen Hypertonietherapie

Als wichtigster Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen trägt Hypertonie erheblich zur Krankheits- und Sterblichkeitslast bei. Aktuelle Leitlinien legen deshalb besonderen Wert auf einfache und wirksame Strategien zur Diagnose und Behandlung.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Chronische Nierenkrankheit und SGLT2i: Kardiorenaler Nutzen hält an

In der Studie EMPA-KIDNEY hatte der SGLT-2-Inhibitor (SGLT2i) Empagliflozin positive kardiorenale Wirkungen bei Patienten mit Chronischer Nierenkrankheit (CKD) und einem Risiko für ein Fortschreiten der Erkrankung über einen Studienzeitraum von 2 Jahren gezeigt. Im Nachgang der Studie (Post-trial-Periode) führte die EMPA-KIDNEY-Studiengruppe ein weiteres Follow-up durch.

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Lungenkrebs-Screening bietet Chance zur Tabakentwöhnung

Ein Lungenkrebs-Screening (LCS) kann und sollte als „Teachable Moment“ genutzt werden, um Raucher vom Tabakkonsum zu entwöhnen. Bessere Voraussetzungen dafür werden geschaffen, wenn den Screening-Teilnehmern ein Zugang zu relevanten Behandlungen angeboten wird. In einer randomisierten klinischen Studie hat eine Arbeitsgruppe aus den USA entsprechende Komponenten identifiziert.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Ambulante Ess-Störungen bei Teenagern nahmen während der Pandemie zu

Jugendliche haben besonders unter den Schutzmaßnahmen gelitten, die während der COVID-19-Pandemie erlassen wurden. Dies zeigte sich in einer Zunahme psychischer Erkrankungen, insbesondere von Ess-Störungen, bei Teenagern. Die Schwere von Ess-Störungen blieb von der Pandemie hingegen unbeeinflusst, wie aus einer Studie aus Deutschland hervorgeht.

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PANORAMA:

Menschen mit Diabetes leiden überdurchschnittlich häufig an Depressionen. Forschende konnten nun zeigen, dass Biomarker für chronische Entzündungswerte den Therapieerfolg von depressiven Symptomen beeinflussen – jedoch bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes auf sehr unterschiedliche Weise.
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Ein Forschungsteam der Universität zu Köln hat herausgefunden, dass Zellen in Geweben mit hohem Energiebedarf anders als üblich auf mitochondriale Fehlfunktionen reagieren. Anstatt sich abzuschalten, passen die Zellen ihren Stoffwechsel als Antwort auf die Stress-Signale an.
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TERMINE:

10. Ostsee Fobi-Woche
1.–5. September 2025
Kühlungsborn

EbM – Lübecker Grund- und Aufbaukurse und Kurs Systematische Reviews und weitere Evidenzsynthesen
1.–5. September 2025
Lübeck

WONCA World Conference 2025
17.–21. September 2025
Lissabon, Portugal

37. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
18.–20. September 2025
Weimar

 
 

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