Ausgabe 21/2025

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Montag, 19. Mai 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Allgemeinmedizin,

eine groß angelegte britisch-kanadische Kohortenstudie untersuchte das Suizidalitätsrisiko bei mehr als 68.000 Patienten mit Typ-2-Diabetes unter GLP-1-Rezeptoragonisten im Vergleich zu rund 234.000 Anwendern von DPP-4- und mehr als 96.000 Anwendern von SGLT-2-Inhibitoren. Nach Adjustierung für Störfaktoren ergab sich in den untersuchten Kohorten kein signifikanter Unterschied im Risiko für Suizidgedanken, Selbstverletzung oder Suizid.

Eine in „Nature Medicine“ publizierte globale Analyse schätzt, dass im Jahr 2020 rund 2,2 Millionen neue Fälle von Typ-2-Diabetes und 1,2 Millionen neue Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf den Konsum zuckerhaltiger Getränke zurückzuführen waren. Besonders hohe Belastungen wurden in Lateinamerika, der Karibik und Afrika festgestellt. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit gezielter gesundheitspolitischer Maßnahmen in den betroffenen Regionen und Bevölkerungsgruppen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal „kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktions-Team

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Typ-2-Diabetes und GLP-1-Rezeptoragonisten: Kein erhöhtes Risiko für Suizidalität

Eine große Kohortenstudie aus Kanada konnte jetzt feststellen, dass die Anwendung von Glucagon-like-Peptide‑1(GLP‑1)-Rezeptoragonisten bei Patienten mit T2D im Vergleich zu Dipeptidylpeptidase‑4(DPP‑4)- oder Natrium-Glukose-Cotransporter‑2(SGLT‑2)-Inhibitoren nicht mit einem erhöhten Risiko für Suizidalität assoziiert war.

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Mit dem SGLT2-Hemmer STEGLATRO®
wirtschaftlich verordnen

Erfahren Sie hier mit welchen Krankenkassen MSD Verträge zu STEGLATRO® abgeschlossen hat und wie der Preisvergleich zwischen STEGLATRO® und anderen SGLT2-Hemmern für Typ-2-Diabetiker ohne zusätzlich klinisch relevantes Risikoprofil1 aussieht. Damit können Sie das Ausgabevolumen Ihrer KV reduzieren!

Fachinformation

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Zehn Prozent der Typ-2-Diabetes-Fälle durch gesüßte Getränke

Der Konsum von zuckerhaltigen Getränken (SSBs) wird mit Typ-2-Diabetes (T2D) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) in Verbindung gebracht. Eine aktualisierte und umfassende Bewertung der globalen Belastung durch SSBs fehlt jedoch. In einer neuen Studie schätzten die Wissenschaftler die durch SSBs verursachten Belastungen für die Entstehung von T2D und CVD in 184 Ländern für die Jahre 1990 und 2020 sowohl weltweit als auch regional und national.

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Schwer einstellbare Hypertonie – zukünftige Entwicklungen

Im Frühsymposium während des diesjährigen Cardio Updates beschäftigten sich die bekannten Hypertonie-Experten Prof. Schwaab, Prof. Dechend und Prof. Trenkwalder mit den aktuellen Themen und Herausforderungen in der Behandlung von schwer einstellbarer Hypertonie.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Stärkere Schmerzen gehen mit vermehrten depressiven Symptomen einher

Daten der Querschnittuntersuchung German Health Update Study (GEDA 2019/2020-EHIS) zeigen: In der deutschen Allgemeinbevölkerung erhöhen stärkere Schmerzen über alle Schmerzarten hinweg das Risiko für depressive Symptome.

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Neue Klassifikationskriterien für Fibromyalgie: Gefahr der Fehldiagnose?

Bereits seit Jahrzehnten wird in der medizinischen Fachwelt über die Einstufung chronisch verbreiteter Schmerzen als körperliche Störung (Fibromyalgie-Syndrom; FMS) oder als somatoforme Störung nach psychiatrischen Klassifikationssystemen debattiert. Mit der 11. Version der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD 11) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden neue Klassifikationskriterien des FMS und der körperlichen Belastungsstörung eingeführt.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Was Betroffenen beim Zugang zu neuen Krebsmedikamenten wichtig ist

Was ist Krebspatienten bzw. ihren Angehörigen oder Freunden beim Zugang zu neuen Krebsmedikamenten wichtiger: der schnelle Zugang oder die Gewissheit, dass die jeweilige Substanz sie tatsächlich länger leben lässt? Um hierüber Klarheit zu gewinnen, wurde über Cint, eine Online-Plattform für Umfrageforschung, eine landesweit repräsentative Stichprobe älterer Erwachsener in den USA für ein online durchgeführtes diskretes Auswahlexperiment rekrutiert.

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PANORAMA:

Bisher galten Immunzellen wie Neutrophile und Monozyten vor allem als Mitverursacher von Thrombosen. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass diese Zellen auch eine heilende Rolle spielen können.
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Um Tumorerkrankungen besser zu behandeln, setzt die Forschung auf therapeutische Krebsimpfungen. Ein Team der Medizinischen Hochschule Hannover mobilisierte im Tierversuch mit einem Zwei-Phasen-Impfschema nun die Immunabwehr gegen Tumorzellen innerhalb von zwei Wochen.
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TERMINE:

Praxis live: Adipositas in der Hausarztpraxis – Therapieoptionen und Lebensstilfaktoren
21. Mai 2025
online

34th European Meeting on Hypertension and Cardiovascular Protection
23.–26. Mai 2025
Mailand, Italien

1. IHF-Wander-Fortbildungswochenende in der Eifel
19.–21. Juni 2025
Monschau

 
 

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