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Liebe Leserinnen und Leser,
eine Datenauswertung aus den USA zeigt: Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, haben nach der akuten Infektion ein signifikant höheres Risiko, an weiteren bakteriellen oder viralen Infektionen zu erkranken. Die Studie umfasste rund 230.000 positiv sowie 600.000 negativ getestete Personen und untersuchte die Infektionsraten über einen Zeitraum von einem Jahr nach der Erstdiagnose. Die vermuteten langfristigen Auswirkungen von COVID-19 auf das Immunsystem und die Neigung zu weiteren Infektionen durch andere Krankheitserreger sollten nach Ansicht der Autoren in zukünftigen Studien weiter untersucht werden.
Forschende aus Großbritannien beleuchteten in einer Studie die Verbindung zwischen psychischen und neurodegenerativen Prozessen. Sie identifizierten Depressionen als starken Risikofaktor für das spätere Auftreten einer Demenz. In der Analyse mit mehr als 490.000 Teilnehmenden der UK Biobank zeigte sich, dass depressive Symptome bereits Jahre vor einer Demenz-Diagnose zunehmen und mit typischen Veränderungen der grauen Hirnsubstanz einhergehen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Depressionen einerseits ein Frühsymptom beginnender neurodegenerativer Prozesse sein können, andererseits aber auch zur Entwicklung einer Demenz beitragen.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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