Ausgabe 43/2025

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Montag, 20. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine Datenauswertung aus den USA zeigt: Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, haben nach der akuten Infektion ein signifikant höheres Risiko, an weiteren bakteriellen oder viralen Infektionen zu erkranken. Die Studie umfasste rund 230.000 positiv sowie 600.000 negativ getestete Personen und untersuchte die Infektionsraten über einen Zeitraum von einem Jahr nach der Erstdiagnose. Die vermuteten langfristigen Auswirkungen von COVID-19 auf das Immunsystem und die Neigung zu weiteren Infektionen durch andere Krankheitserreger sollten nach Ansicht der Autoren in zukünftigen Studien weiter untersucht werden.

Forschende aus Großbritannien beleuchteten in einer Studie die Verbindung zwischen psychischen und neurodegenerativen Prozessen. Sie identifizierten Depressionen als starken Risikofaktor für das spätere Auftreten einer Demenz. In der Analyse mit mehr als 490.000 Teilnehmenden der UK Biobank zeigte sich, dass depressive Symptome bereits Jahre vor einer Demenz-Diagnose zunehmen und mit typischen Veränderungen der grauen Hirnsubstanz einhergehen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Depressionen einerseits ein Frühsymptom beginnender neurodegenerativer Prozesse sein können, andererseits aber auch zur Entwicklung einer Demenz beitragen.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Nach COVID-19 häufiger bakterielle und virale Infektionen beobachtet

Eine groß angelegte Auswertung zeigt: Wer positiv auf SARS-CoV‑2 getestet wurde, hat in den 12 Monaten nach der akuten Infektion ein höheres Risiko für weitere bakterielle und virale Infektionen.

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Mit der Praxissoftware der kardialen Amyloidose
auf der Spur

Die Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) kann eine unterdiagnostizierte Ursache der Herzinsuffizienz sein. Die Praxissoftware kann Ihnen dabei helfen, Verdachtsfälle zu identifizieren. Fragen? Melden Sie sich unter Tel. 0800 589 47 21 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-16 Uhr).

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Forschende finden Hinweise auf Zusammenhang zwischen Depressionen und Demenz

Depressionen werden oft als wichtiger veränderbarer Risikofaktor für Demenz genannt. Dennoch ist der relative Beitrag einer tatsächlichen Kausalbeziehung, einer umgekehrten Kausalität und von Störfaktoren weiterhin unklar. Forschende aus Großbritannien haben den Zusammenhang nun genauer untersucht.

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Biramlo® APONTIS® – Die Single Pill mit
Bisoprolol und Amlodipin

Biramlo® APONTIS® ist die Single Pill für Patient*innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie vereint Bisoprolol und Amlodipin in einer Tablette* – für eine einfache und effektive Therapie1. Studien zeigen: signifikant höhere Therapietreue und deutlich weniger Hospitalisierungen2,3. Biramlo® APONTIS® hat Generikastatus und ist in vier Dosierungen erhältlich.

Fachinformation | Referenzen

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Smartwatch-Nutzung senkt Burn-out-Risiko und stärkt Resilienz bei Ärzten

Eine randomisierte Studie aus den USA zeigt: Ärzte, die über 6 Monate eine Smartwatch trugen, berichteten über geringere Burn-out-Raten und eine höhere Resilienz. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wearables das Wohlbefinden medizinischer Fachkräfte positiv beeinflussen könnten.

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Diabetes: Nur wenige Point-of-Care-Tests erfüllen Qualitätskriterien

Das Interesse an Point-of-Care(POC)-Tests zur Bestimmung des Langzeit-Blutzuckerwertes HbA1c hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Anbieter solcher Tests, die wenigsten wurden bisher jedoch hinsichtlich ihrer analytischen Leistungsfähigkeit unabhängig überprüft.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Verwendung von Nikotinersatztherapien in der Schwangerschaft

Eine internationale retrospektive Kohortenstudie hat kein eindeutig erhöhtes Risiko für schwere kongenitale Fehlbildungen (MCMs) des Fetus ergeben, wenn werdende Mütter im ersten Trimenon ihrer Schwangerschaft Nikotinersatztherapien (NRTs) oder Vareniclin einsetzen, um rauchfrei zu bleiben.

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PANORAMA:

Im Rahmen des 59. Kongresses für Allgemeinmedizin und Familienmedizin wurde der Dr.-Lothar-und-Martin-Beyer-Preis für drei herausragende Arbeiten verliehen. Ziel der Forschungsförderung ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen zur Weiterentwicklung der hausärztlichen Versorgung zu erweitern.
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Ein Cochrane-Review bestätigt: Die RSV-Impfung schützt ältere Erwachsene wirksam vor schweren Atemwegsinfektionen. Auch Babys profitieren, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft geimpft sind.
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TERMINE:

Menopause – Andropause – Anti-Aging 2025
23.–25. Oktober 2025
Wien, Österreich

Kombi-Seminar Train the Trainer: COBRA-NASA
7.– 9. November 2025
Berlin

7. DSTIG special Fachtagung
13.–14. November 2025
Bochum

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation
27.–29. November 2025
Wien, Österreich

 
 

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