Ausgabe 30/2025

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Montag, 21. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Allgemeinmedizin,

Forschende aus den USA untersuchten bei mehr als 11.000 Erwachsenen mittleren Alters ohne bekannte kardiovaskuläre Vorerkrankung die Bedeutung von Bluthochdruck in Rückenlage für das kardiovaskuläre Risiko. Ihre Ergebnisse zeigen: Eine Hypertonie im Liegen ist unabhängig von einer Hypertonie im Sitzen mit einem signifikant erhöhten Risiko für Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Gesamtmortalität assoziiert. Die Autoren betrachten daher Bluthochdruck in Rückenlage als einen eigenständigen Risikofaktor und empfehlen, diesen künftig stärker in Diagnose und Therapie zu berücksichtigen.

Ein wenig überraschendes, gleichwohl aber eindrückliches Ergebnis liefert die Metaanalyse einer US-amerikanischen Arbeitsgruppe aus San Francisco. Nach Auswertung von 100 Studien, in denen Dermatologen und Hausärzte Hautläsionen untersuchten, zeigten sich deutliche Unterschiede in der diagnostischen Genauigkeit bei Hautkrebs. Experten auf ihrem Gebiet erzielten mittels Dermatoskopie höhere Sensitivitäts- und Spezifitätswerte als Hausärzte oder Kollegen ohne Dermatoskopie. So diagnostizierten erfahrene Dermatologen im Vergleich zu Hausärzten mit 13,3‑fach höherer Wahrscheinlichkeit ein Melanom mittels dermatoskopischer Bilder korrekt.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Hypertonie im Liegen offenbar problematischer als im Sitzen

Nächtlicher Bluthochdruck ist mit einem deutlich erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) und Tod verbunden. Ob Hypertonie im Liegen (lHT) unabhängig von Hypertonie im Sitzen (sHT) ein Risikofaktor für CVD ist, war allerdings noch ungeklärt.

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Kleiner Sensor, kein Schlauch: Dexcom G7 und Omnipod® 5

Der Glukosesensor Dexcom G7 ist mit dem Omnipod® 5-System zur automatisierten Insulindosierung (AID) verknüpfbar. Bei der Verwendung eines Dexcom CGM gekoppelt mit einem AID-System erreichten Erwachsene und Kinder mehr Zeit im Zielbereich.1 Hinzu kommt eine Sensor-Aufwärmphase von nur 30 Minuten, sowie 12 Stunden Toleranzzeit beim Sensorwechsel für mehr Zeit im Hybrid-Closed-Loop.

Referenzen

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Hautkrebsdiagnose: Methode und Fachrichtung spielen eine erhebliche Rolle

Ob Hautkrebs diagnostiziert wird oder nicht, hängt laut einer aktuellen Studie maßgeblich von der Fachrichtung und der Erfahrung der Ärzte sowie den Untersuchungsmethoden ab. Das belegt eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit samt Metaanalyse, die darauf hindeutet, dass es signifikante Unterschiede in der diagnostischen Genauigkeit gibt.

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Schwer einstellbare Hypertonie – zukünftige Entwicklungen

Im Frühsymposium während des diesjährigen Cardio Updates beschäftigten sich die bekannten Hypertonie-Experten Prof. Schwaab, Prof. Dechend und Prof. Trenkwalder mit den aktuellen Themen und Herausforderungen in der Behandlung von schwer einstellbarer Hypertonie.

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Stuhltest versus Koloskopie: Mehr Teilnehmer, vergleichbare Mortalität

So richtig beliebt ist die Darmspiegelung zur Darmkrebs-Früherkennung bekanntlich eher nicht. Wäre ein Screening auf Basis eines immunchemischen Stuhltests (FIT) dem Screening per Koloskopie unterlegen? Dieser Frage sind Forscher um Prof. Antoni Castells, Hospital Clínic de Barcelona, Spanien, in der COLONPREV-Studie nachgegangen. Dabei beobachteten sie eine höhere Teilnahme-Rate beim FIT-Screening und eine vergleichbare Darmkrebs-Mortalität.

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Funktionelle abdominelle Schmerzen: Fast jedes achte Kind betroffen

Global leiden rund 12% der Kinder an funktionellen abdominellen Schmerzen (FACP), wobei das Reizdarmsyndrom am häufigsten vorkommt. Das geht aus einer aktuellen Metaanalyse hervor, für die ein internationales Autorenteam epidemiologische Studien an Geburtskohorten, in Schulen und aus Stichproben der Allgemeinbevölkerung, die die Prävalenz von FACP bei Kindern (4–18 Jahre) unter Verwendung der Rom-Kriterien schätzten, ausgewertet hat.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Aktivität in der Freizeit senkt Schmerzmittelbedarf – nicht aber im Job

Leitlinien empfehlen körperliche Aktivität als wirksame nichtpharmazeutische Maßnahme gegen muskuloskelettale Schmerzen. Körperliche Aktivität ist jedoch nicht gleich körperliche Aktivität, besagt das Bewegungsparadox.

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PANORAMA:

Die Skelettmuskulatur von Männern und Frauen verarbeitet Glukose und Fette auf unterschiedliche Weise. Während Sport bei Männern offenbar eine stärkere Stressreaktion auf molekularer Ebene auslöst, fanden Forschende in molekularen Analysen bei Frauen deutlich höhere Mengen an Proteinen, die für die Aufnahme und Speicherung von Fettsäuren verantwortlich sind.
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Eine Metaanalyse von Pädiatern der Medizinischen Universität Innsbruck, Österreich, zeigt, dass Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei adipösen Kindern schon früh auf die Entwicklung einer stoffwechselbedingten Fettlebererkrankung hinweisen.
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TERMINE:

Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin
27. August 2025
Frankfurt am Main

EbM – Lübecker Grund- und Aufbaukurse und Kurs Systematische Reviews und weitere Evidenzsynthesen
1. - 5. September 2025
Lübeck

Fortbildungsreihe zu hausärztlicher Forschung: Einführung in systematische Übersichtsarbeiten
1. September 2025
online

Tag der Allgemeinmedizin Leipzig
10. September 2025
Leipzig

 
 

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