Ausgabe 39/2025

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Montag, 22. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Forschende des Statens Serum Instituts in Kopenhagen haben in einer großen dänischen Kohortenstudie herausgearbeitet, dass COVID-19 im Zeitraum von Mai 2022 bis Juli 2024 im Vergleich zur Influenza mit einer deutlich höheren Krankheitslast verbunden war. Bei den mehr als 5,8 Millionen ausgewerteten Personen traten COVID-19-bedingte Krankenhauseinweisungen und Todesfälle signifikant häufiger auf als bei Influenza. Besonders gefährdet waren nicht geimpfte Personen, Menschen mit Komorbiditäten sowie Männer. Die Studie verdeutlicht, dass SARS-CoV-2 auch in den Jahren nach der Pandemie weiterhin eine ernstzunehmende Herausforderung für das Gesundheitssystem darstellt.

Was eine Influenza-Impfung bei Kindern leisten kann, untersuchte eine spanische Arbeitsgruppe in einer retrospektiven Kohortenstudie. Dazu betrachtetn sie die Daten von mehr als 287.000 Kindern im Alter von sechs bis 59 Monaten. Ihre Berechnungen ergaben eine Impfwirksamkeit von 51 Prozent gegen Influenza-Infektionen und von 69 Prozent gegen grippebedingte Hospitalisierungen. Etwas größere Effekte konnten die Forschenden bei den jüngeren Kindern sowie bei der Gabe von zwei Impfstoffdosen beobachten.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Fachportal kompakt-allgemeinmedizin.de.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com (Symbolbild)

Höhere Krankheitslast bei Erkrankungen durch SARS-CoV‑2 als bei Grippe

In einer beobachtenden Kohortenstudie haben Forschende eine höhere Krankheitslast bei durch SARS-CoV‑2 hervorgerufenen Erkrankungen im Vergleich zur Grippe festgestellt.

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Neuer geschlechtsspezifischer Risikoscore für CV Erkrankungen

ESC Leitlinie: neue Blutdruckklasse, jährliche Blutdruckmessungen ab 40 und Risikoscore 2. Dieser ermöglicht eine 10-Jahres Risikoberechnung für fatale, als auch nicht-fatale Ereignisse. Welche Parameter hierbei zur Anwendung kommen, finden Sie hier

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Grippeschutzimpfung für Kinder: Nur bedingter Schutz vor der Infektion

Die Grippeimpfung schützt Kinder zwar nur bedingt vor Influenza, grippebedingte Krankenhausaufenthalte verhindert sie aber sehr effektiv. Dies berichten spanische Forscher, welche die Effekte einer Impfkampagne für Kinder im Alter von 6–59 Monaten in Spanien in der Grippesaison 2022–2023 untersucht hatten.

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Sekundärprävention mit Strategie: Iltria®2

In der SECURE-Studie reduzierte Iltria® das relative Risiko für einen kardiovaskulären Tod um -33 % im Vergleich zur Standardtherapie gemäß ESC-Leitlinien.1

Iltria® kombiniert 3 evidenzbasierte Wirkstoffe in einer Single Pill: ASS (Plättchenhemmung), Atorvastatin (Plaque-Stabilisierung) und Ramipril (kardiales Remodeling).2

Fachinformation | Referenzen

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© Halfpoint - stock.adobe.com (Symbolbild)

Beurteilung von Sechs-Minuten-Gehtests in verschiedenen Altersklassen

Die Autoren einer neuen Studie, an der 212 Personen im Alter von 18–87 Jahren teilnahmen, haben eine Referenzwert-Gleichung für den 6‑Minuten-Gehtest (6MWT) für jedes Lebensalter entwickelt.

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Unrhythmische Lebensführung: Folgen für Herz und Schlaf

Patient:innen mit vegetativen Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden häufig auch unter Ein- und Durchschlafstörungen. Auslöser sind vor allem Stress, innere Anspannung und eine unrhythmische Lebensführung wie Schichtarbeit, die Körper und Schlafrhythmus belasten. Das gut verträgliche pflanzliche Cardiodoron® kann helfen, physiologische Rhythmen zu ordnen und die gesunde Funktion zu stabilisieren.

Pflichtangaben

Junge Frau mit Schlafproblemen
 
 
 

Emulgatoren: Mikrobiota-Modell ermöglicht personalisierte Ernährungsgestaltung

Nicht resorbierte Nahrungsemulgatoren, einschließlich Carboxymethylcellulose (CMC), können direkt die Darmmikrobiota stören und dadurch chronische Darmentzündungen bei Mäusen fördern. Nun ergab eine randomisierte, kontrollierte Ernährungsstudie, dass CMC auch im Menschen die Darmmikrobiota einiger, aber nicht aller gesunder Personen beeinträchtigen kann.

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© Andrey Popov - stock.adobe.com (Symbolbild)

Erhöhte Arsenkonzentration in Reis durch steigende Temperaturen

Steigende globale Kohlendioxidkonzentrationen (CO2) in der Atmosphäre und steigende Oberflächentemperaturen könnten sich nicht nur negativ auf die Reiserträge und die Nährstoffqualität auswirken, sondern auch zu einer Arsenanreicherung in dem wichtigen Lebensmittel führen. Davor warnt ein chinesisch-US-amerikanisches Forscherteam in „The Lancet Planetary Health“.

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PANORAMA:

Die Innere Medizin will ihre Gestaltungskraft nutzen, um medizinische Herausforderungen, technologische Neuerungen und gesellschaftliche Entwicklungen zukunftsweisend mitzugestalten. Das ist die Kernbotschaft eines neuen DGIM-Strategiepapieres.
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Auch Medikamente ohne Wirkstoff können Beschwerden lindern – selbst dann, wenn Patienten wissen, dass es sich um ein Placebo handelt. Das zeigt eine Metaanalyse unter Federführung des Universitätsklinikums Freiburg, die in „Scientific Reports“ erschienen ist.
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TERMINE:

Masterclass Komplementäre Methoden in der integrativen Schmerztherapie
26.–27. September 2025
Ratekau

59. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
1.–3. Oktober 2025
Hannover

Fortbildungswochenende Antwerpen 2025
3.–5. Oktober 2025
Antwerpen, Belgien

 
 

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